#166

RE: Sozialdemokratie (SPD)

in Parteien - kritisch betrachtet 07.12.2017 19:53
von Findus (gelöscht)
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Zitat von grimmstone im Beitrag #164
Egal wie es ausgeht, das Ding (mehr ist es ja nicht mehr) SPD hat sich erledigt.


Mit der GroKo hat die SPD ihre einzige Chance verspielt.


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#167

RE: Sozialdemokratie (SPD)

in Parteien - kritisch betrachtet 08.12.2017 11:47
von sagittarius (gelöscht)
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Die Arbeitnehmerschaft jubelt,endlich greift Martin Schulz ihre drängendsten Probleme auf die er im Zuge der Verhandlungen mit der CDU lösen will.Schon lange wünschten sich die von der SPD in den Niedriglohnsektor verwiesenen Arbeitnehmer endlich die Vereinigten Staaten von Europa.Laut Schulz sollen diese bis spätestens 2025 kommen.Leider werden nicht alle von der SPD in die Armut gedrängten Rentner diesen Glücksmoment erleben aber schon der Gedanke dass dieses Projekt kommen soll dürfte sie beim Flaschensammeln fröhlich stimmen.Auch der bettelnde H4-Empfänger ist erleichtert dass sich die SPD seinen dringenden Problemen nun endlich annimmt.Mit der geplanten Digitalisierung kann er endlich seine erbettelten Beträge online dem Jobcenter mitteilen damit ihm der Betrag vom Hartz4 Satz unverzüglich abgezogen werden kann.Die Leihsklaven frohlocken wenn jetzt der Staat gestärkt werden soll damit die sozialen Netze aufrechterhalten und die Würde im Alter garantiert werden kann.Würdevoll im Alter arm sein,davon träumten sie schon lange.Ja, die SPD weiß wo den Leuten der Schuh drückt.


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#168

RE: Sozialdemokratie (SPD)

in Parteien - kritisch betrachtet 08.12.2017 12:06
von Anthea | 12.441 Beiträge

Danke für diese schöne ironische Darstellung von "Nichts", bezogen auf die Ausführungen des "Ketten rasselnden" Schulz. Interessant wäre auch zu erfahren, was er sich unter einer "Bildungsrevolution" vorstellt, die es in Angriff zu nehmen gilt. Eine seiner schon anfangs geäußerten Forderungen. Meint er gar damit, Verbot von "Bild dir deine Meinung".

Mich wunderte, dass er sogar noch 81,9 Prozent an Zustimmung erhielt. Woran man ersehen kann, wie schnell die Leute umfallen können. Wie das Fähnchen nach dem Winde. Wenn man dann liest, dass es lange Verhandlungen gab, wo es dann schlussendlich um Zustimmung zu "ergebnisoffenen" Gesprächen mit der CDU/CSU ging, dann kann man sich eigentlich nur an den Kopf fassen.

Und Blondie Schwesig träumt wohl auch schon vor sich dahin... Ließ unlängst Kritik an Frau Merkel laut werden,.Na ja, kann sie ja, tun viele. Und ist auch vieles berechtigt. Nur bei ihr habe ich den Eindruck: "Nachtigall icl hör dir trapsen..."
Aber wie Kritik einem auf die Füße fallen kann, das hat der abgestrafte Olaf Scholz in Bezug auf die Wahlergebnisse zu den Stellvertretern von Schulz erfahren müssen. Nix da mit "Erbe".
Ach, irgendwie sind die doch alle gleich in ihrer Machtgeilheit. Mahnende Worte - ich habe laut aufgelacht, als ich das gelesen habe - richtete Schulz an die Seinen: Dass sie doch noch nicht nach Ministerposten schielen sollten - das sei noch verfrüht...

---


Ist das, was das Herz glaubt, nicht genau so wahr wie das, was das Auge sieht? Khalil Gibran


zuletzt bearbeitet 08.12.2017 12:27 | nach oben springen

#169

RE: Sozialdemokratie (SPD)

in Parteien - kritisch betrachtet 08.12.2017 14:22
von Till (gelöscht)
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Ein Umfallen sehe ich in den 81,9 Prozent nicht. Eher ist es die Aufforderung an Schulz, die Suppe, die er eingebrockt hat, jetzt auch wieder auszulöffeln. Und nach acht Monaten schon wieder den Parteivorsitzenden auszuwechseln, böte wieder nur Anlass zu Häme.
Schwesig träumt zu Recht, und sie wird auch von Anderen als potentielle Führungsfigur gehandelt. Der größte Fehler, den sie machen könnte, wäre, vorschnell den Hut in den Ring zu werfen. Sie soll erst einmal einen guten Job in MeckPomm machen. Immerhin kommt sie bis jetzt sympathischer und vor allem seriöser rüber als früher die Kraft oder heute die Nahles.
Dass Scholz als Vertreter der Seeheimer abgestraft wurde, lässt hoffen.



zuletzt bearbeitet 08.12.2017 14:27 | nach oben springen

#170

RE: Sozialdemokratie (SPD)

in Parteien - kritisch betrachtet 08.12.2017 14:29
von Findus (gelöscht)
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Zitat von Till im Beitrag #169
Ein Umfallen sehe ich in den 81,9 Prozent nicht. Eher ist es die Aufforderung an Schulz, die Suppe, die er eingebrockt hat, jetzt auch wieder auszulöffeln. Und nach acht Monaten schon wieder den Parteivorsitzenden auszuwechseln, böte wieder nur Anlass zu Häme.


Ich würde in die 81,9% nicht zu viel interpretieren. Die 100% Zustimmung für Schulz war der "Ausreißer" nach oben.81,9% für einen SPD - Vorsitzenden ist wie 96% Zustimmung für eine Kanzlerin der Union. Mich wundert eher, dass es 81,9% geworden sind.



zuletzt bearbeitet 08.12.2017 14:29 | nach oben springen

#171

RE: Sozialdemokratie (SPD)

in Parteien - kritisch betrachtet 08.12.2017 17:37
von sagittarius (gelöscht)
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Lars Klingbeil nun offiziell zum Generalsekretär der SPD gewählt
Der zum rechten Flügel der SPD gezählte Klingbeil wurde zur rechten Hand von Schulz bestimmt.Schulz dazu:"ich finde es gut wenn mit der Wahl eines rechtsorientierten Sozialdemokraten unseren Wählern dokumentiert wird,dass unsere Politik von Kontunuität geprägt ist.Eine plötzliche Hinwendung zu sozialdemokratischen,linken Vorstellungen würde nur zur Verunsicherung führen,vor allem bei den Vertretern der Wirtschaft.Aber auch potentielle SPD-Wähler könnten sich sonst veranlasst fühlen bei künftigen Wahlen uns ihre Stimme zu geben.Unserem Ziel,die deutsche Sozialdemokratie überflüssig zu machen, würde das aber nicht entsprechen.Schließlich ist ein dominanter Charakterzug der Sozialdemokratie die Solidarität,weshalb sollten wir also unsere niederländischen und französischen Genossen auf ihrem Weg in die völlige Bedeutungslosigkeit nicht begleiten.Lars Klingbeil ist der beste Kandidat."


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#172

RE: Sozialdemokratie (SPD)

in Parteien - kritisch betrachtet 08.12.2017 19:20
von grimmstone | 478 Beiträge

Die Faktenlage ist nun so, dass für mich die SPD unwählbar bleibt.


Bitte hier unterschreiben: https://abruesten.jetzt
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#173

RE: Sozialdemokratie (SPD)

in Parteien - kritisch betrachtet 09.12.2017 12:44
von Findus (gelöscht)
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Ich habe heute einen Bericht über dien SPD - Parteitag und den Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert gelesen (http://taz.de/Juso-Chef-Kevin-Kuehnert/!5469174/).

Die Jusos haben die GroKo nicht verhindert, aber einen Sonderparteitag vor einer ggf. Aufnahme von Koalitionsverhandlungen. Sprich: Die SPD - Basis wird wieder mitreden. Eine kleine Bewegung, immerhin.
Interessant an Kühnert ist, dass er die passende Frage stellt, die, warum es der Sozialdemokratie so schwer fällt, sich für die Agenda-Politik einfach nur zu entschuldigen. Doch darüber hinaus zeigt Kühnert, dass auch zukünftig mit ihm zu rechnen ist.


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#174

RE: Sozialdemokratie (SPD)

in Parteien - kritisch betrachtet 09.12.2017 13:30
von Andreas1975 | 217 Beiträge

Sehe ich auch so. Das wird mal ein ganz Wichtiger in der SPD. Kevin hat das ausgesprochen was viele Genossen hören wollen.
Ich finde auch die Forderung das mehr junge auch in führenden Gremien vertreten sein sollten als absolut richtig. Was die Frauenquote angeht ist die SPD ja schon sehr weit.
Interessant auch die Idee die Basisarbeit parallel zum Ortsverein zu ermöglichen.
Mal sehen was der heutige Tag noch bringt.


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#175

RE: Sozialdemokratie (SPD)

in Parteien - kritisch betrachtet 11.12.2017 11:18
von merte | 446 Beiträge

Das war's denne wohl für die SPD, statt sich an Jeremy Corbyne zu orientieren dackeln sie Macron hinterher!
Schlimmer ging's nimmer, oder, das da taktische Überlegungen mit reinspielten glaubt eh Keiner mehr undb diese Zielvorgabe EU bis 2025 ist schlicht ein Witz, völlig an den Bedürfnissen der Wählerschaft vorbei!
Da gibt's nichts mehr zu retten, Schulz hat die SPD abgewickelt, oder?


Ich bin verantwortlich für Das was ich schreibe, nicht für Das, was ihr darunter versteht(verstehen wollt!


zuletzt bearbeitet 11.12.2017 11:19 | nach oben springen

#176

RE: Sozialdemokratie (SPD)

in Parteien - kritisch betrachtet 11.12.2017 12:08
von Anthea | 12.441 Beiträge

Zitat von merte im Beitrag #175
Das war's denne wohl für die SPD, statt sich an Jeremy Corbyne zu orientieren dackeln sie Macron hinterher!
Schlimmer ging's nimmer, oder, das da taktische Überlegungen mit reinspielten glaubt eh Keiner mehr undb diese Zielvorgabe EU bis 2025 ist schlicht ein Witz, völlig an den Bedürfnissen der Wählerschaft vorbei!
Da gibt's nichts mehr zu retten, Schulz hat die SPD abgewickelt, oder?


Die, resp. Schulz, outen/outet sich doch selbst in ihrer Schwäche. Und offenbar meint die Basis auch, mit "großen Themen" wie EU punkten zu können. Und Macron ist ja zwischenzeitlich auch zu einer Art von Merkel-Liebling befördert worden...
Ansonsten treibt Schulz bei den Reden offensichtlich seinen Blutdruck in gefährliche Höhen. Aber Schlagworte zu schreien reicht nun einmal nicht.
Wie wohtuend wirkt dagegen der Juso-Chef.

---


Ist das, was das Herz glaubt, nicht genau so wahr wie das, was das Auge sieht? Khalil Gibran
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#177

RE: Sozialdemokratie (SPD)

in Parteien - kritisch betrachtet 11.12.2017 13:45
von Anthea | 12.441 Beiträge

Auszüge aus einem Artikel in Bezug auf die Beratungen innerhalb der SPD:

[…]“Ihr alter und neuer Parteivorsitzender war da keine Hilfe. Es gibt keine denkbare Variante, die Schulz seit dem 24. September nicht schon vertreten hat - jedes Mal mit der ihm eigenen Bedeutungsschwere.“ […]

Ein Sonderparteitag muss entscheiden, ob die Sondierungen in Koalitionsverhandlungen münden sollen. Sollte es zu einem Koalitionsvertrag kommen, müssen die Mitglieder entscheiden, ob der Vorsitzende den unterschreiben darf. Der treffende Begriff dafür "Betreutes Führen". […]

Im Grunde ihres Herzens glauben die Genossen immer noch, ihr politisches Programm wäre an Attraktivität nicht zu überbieten. Umso schlimmer für die Wähler, dass sie das nicht verstehen und deshalb "falsch" wählen.

Schulz wies immerhin darauf hin, dass seine Niederlage die vierte Schlappe bei der vierten Bundestagswahl hintereinander war. Es war bezeichnend, dass keiner der mehr als 60 Diskussionsredner auf diese Feststellung einging. […]“

Zu der Headline des Artikels in http://www.huffingtonpost.de/hugo-muelle..._hp_ref=politik
„Anschlussverwendung für Martin Schulz: Betreutes Führen“
passt mMn hervorragend dieser Satz:

„Aber Schulz bleibt Schulz. Selbst wenn kaum noch jemand von ihm überzeugt zu sein scheint - er ist und bleibt es, und zwar zu 100 Prozent.“

Schätze mal, so wird das nix. Stichwort: Rosige SPD-Zukunft.

---


Ist das, was das Herz glaubt, nicht genau so wahr wie das, was das Auge sieht? Khalil Gibran
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#178

RE: Sozialdemokratie (SPD)

in Parteien - kritisch betrachtet 11.12.2017 14:36
von sagittarius (gelöscht)
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Zitat von merte im Beitrag #175
Das war's denne wohl für die SPD, statt sich an Jeremy Corbyne zu orientieren dackeln sie Macron hinterher!
Schlimmer ging's nimmer, oder, das da taktische Überlegungen mit reinspielten glaubt eh Keiner mehr undb diese Zielvorgabe EU bis 2025 ist schlicht ein Witz, völlig an den Bedürfnissen der Wählerschaft vorbei!
Da gibt's nichts mehr zu retten, Schulz hat die SPD abgewickelt, oder?

Völlig richtig,mit seiner Zielvorgabe einen europäischen Superstaat bis 2025 durchsetzen zu wollen,geht Schulz völlig an den Bedürfnissen der Wähler vorbei,damit wird die SPD keine Wahlen gewinnen.Hinzu kommt noch dass diese Vorstellung wohl nur noch beschönigend mit völligen Realitätsverlust beschrieben werden kann.Zu Deinem letzten Satz,vielleicht sollen die Seeheimer die SPD ja abwickeln!


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#179

RE: Sozialdemokratie (SPD)

in Parteien - kritisch betrachtet 11.12.2017 20:08
von Findus (gelöscht)
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Und verkauft das ganze auch noch als Föderalismus, der das nicht ist.


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#180

RE: Sozialdemokratie (SPD)

in Parteien - kritisch betrachtet 18.12.2017 19:44
von Till (gelöscht)
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In der jüngsten Ausgabe des SPIEGEL hat Gabriel einen Aufsatz zur Lage der SPD veröffentlicht hat.

Zitat
Darin fordert er seine Partei indirekt zu einer Kurskorrektur auf, bei Begriffen wie "Leitkultur" und "Heimat", die Gabriel keineswegs den Konservativen überlassen will. Seit langem beschäftigt ihn die Frage, wie der SPD der Anschluss an die traditionellen Milieus wieder gelingen kann.

In diesem Aufsatz formuliert er: "Umwelt- und Klimaschutz waren uns manchmal wichtiger als der Erhalt unserer Industriearbeitsplätze, Datenschutz war wichtiger als innere Sicherheit, und die Ehe für alle haben wir in Deutschland fast zum größten sozialdemokratischen Erfolg der letzten Legislaturperiode gemacht." (Spiegel online)



Da isser wieder, der typische Gabriel. Manchmal redet er einfach nur Stuss.


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