#46

RE: Familiennachzug - Die zwei Seiten

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 01.12.2017 14:10
von Findus (gelöscht)
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Zitat von denker_1 im Beitrag #41
Jeder Krieg bedingt Flüchtlingsströme und die sind fest einkalkuliert in jede Kriegsplanung. Warum reißt man dann Familien auseinander und faselt dann noch von "Kindeswohl".

Niemand will auf Dauer Familien auseinander reißen????

Für wie lange denn??? Bis die Kinder Erwachsen siend und eigene Wege gehen????


Ich danke dir, denker_1. Durch deine Kritik bekommt diese Diskussion wieder ein menschliches Gesicht
Über Abstraktionen lässt sich hingegen eben leicht reden. Man muss sich dann ja mit keinen Lebensschicksalen auseinandersetzen.



zuletzt bearbeitet 01.12.2017 14:11 | nach oben springen

#47

RE: Familiennachzug - Die zwei Seiten

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 01.12.2017 14:17
von Findus (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #44
Kein Land - auch Deutschland nicht - kann sich als "Sozialamt" der ganzen Welt verstehen!


Die Argumentation könnte der "Sozialschmarotzer"-Debatte der CSU entstammen.
Sicher, im Kern braucht es weltweite Solidarität, um mit den Krisen der Welt umzugehen. In diesem Fall - gerade bezogen auf Minderjährige auf der Flucht - lohnt es sich einmal einen Blick in die UN - Kinderrechtskonvention zu werfen, anstatt in das CSU - Parteiprogramm.

Ich bin nicht gerne "boslich" (wie du es immer nennst), liebe Anthea, aber solche Argumente können einen doch nur "boslich" machen



zuletzt bearbeitet 01.12.2017 14:18 | nach oben springen

#48

RE: Familiennachzug - Die zwei Seiten

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 01.12.2017 14:25
von Till (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #43
Zitat von Till im Beitrag #42
Zum Glück für Necla Kelek hat man wohl damals nicht genau genug hingeschaut.

Ich verstehe leider nicht, was du mit diesem Satz sagen möchtest? Warum "zum Glück"?
Es wäre sicherlich nicht falsch gewesen, wenn Deutschland vorzeitig sein Augenmerk auf nicht tolerierbare Dinge gerichtet hätte, wie Zwangsehen etc.

Siehst du das als falsch an, was sie sagt?---
Ist doch ganz einfach. Necla Kelek hatte das Glück, in Deutschland aufzuwachsen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Das wäre für sie bei solchen Eltern in der Türkei möglicherweise sehr viel schwieriger geworden.
Sie ist der lebendige Beweis, dass das, was sie sagt, falsch ist.



zuletzt bearbeitet 01.12.2017 14:25 | nach oben springen

#49

RE: Familiennachzug - Die zwei Seiten

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 01.12.2017 14:39
von Anthea | 12.272 Beiträge

Zitat von Findus im Beitrag #47
Zitat von Anthea im Beitrag #44
Kein Land - auch Deutschland nicht - kann sich als "Sozialamt" der ganzen Welt verstehen!


Die Argumentation könnte der "Sozialschmarotzer"-Debatte der CSU entstammen.
Sicher, im Kern braucht es weltweite Solidarität, um mit den Krisen der Welt umzugehen. In diesem Fall - gerade bezogen auf Minderjährige auf der Flucht - lohnt es sich einmal einen Blick in die UN - Kinderrechtskonvention zu werfen, anstatt in das CSU - Parteiprogramm.

Ich bin nicht gerne "boslich" (wie du es immer nennst), liebe Anthea, aber solche Argumente können einen doch nur "boslich" machen


Du darfst gerne "boslich" sein, lieber Findus - gleiches Recht für alle. Jedoch will ich dich sicherlich nicht dazu bewegen.

Der Satz, den du monierst, entbehrt doch keinesfalls des Wahrheitsgehalts. Das kann nun einmal kein Land stemmen.
Und Kinderrechte sind Menschenrechte.
Und diese Menschenrechte werden in Deutschland hochgehalten!
Aber "Freifahrtscheine" der Art: Kommt alle her, die ihr was in euren Heimatländern zu bemängeln habt - Deutschland wird euch erquicken/versorgen - das geht nun einmal nicht.

Was ist denn so schlimm daran, einem Flüchtling erst einmal die Möglichkeit zur Integration durch Beschaffung eines Arbeitsplatzes und Wohnung zu bieten? Und Kurse zur Erlernung der deutschen Sprache, um sich zurechtfinden zu können und dies auch seiner nachreisenden Familie weitergeben zu können?
Normalerweise macht dies Menschen stolz, wenn sie etwas erreichen.

Und apropos "Sozialschmarotzer". Die gab und gibt es immer. Und - welch Wunder - sind auch in deutschen Landen vertreten. Aber es ist nicht das Gros, genau so, wie es auch nicht das Gros der Neumitbürger ist.
Aber jeder Sozialschmarotzer ist einer zu viel. Und wenn man das unterbinden kann, dann sollte man das tun, denke ich.

---


Ist das, was das Herz glaubt, nicht genau so wahr wie das, was das Auge sieht? Khalil Gibran
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#50

RE: Familiennachzug - Die zwei Seiten

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 01.12.2017 14:43
von antenna (gelöscht)
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Zitat von Findus im Beitrag #45
[
Zitat von Anthea im Beitrag #40
Der Focus schrieb über ein mit Frau Kelek geführtes Interview.


Auch um das einmal klar zu benennen: Unter den Wochenzeitschriften ist der Focus mit das konservativste Blatt.


und das ich fuer nicht viel besser als das Blatt mit den vier Buchstaben halte.

Zitat von Anthea im Beitrag #40
Die Mitte ist sicherlich die "goldene".

---


Und wie sieht nun die "goldene Mitte" aus?. Frau Kelek zeigt uns diesen Weg nicht. Sie wirft mit ihrem Kommentar zum Familiennachzug eher die Frage auf: Wieviel Islam vertraegt Deutschland und antwortet, dass zu viel Islam ungesund ist.

Diese Frau ist mir zu widerspruechlich. Vor einigen Jahren in einem Fernsehgespraech mit dem frueheren Intendanten des Suedwestfunks. lehnte Necla Kelek es ab, sich als Muslimin zu bezeichnen. Das tat sie nun wiederholt.
Dagegen tritt Kelek gewoehnlich durchaus als Muslimin auf. In ihrem Buch: " Himmelsreise" richtet sie ihre Botschaft als Muslima an die muslimischen Leserinnen und widerspricht nicht, wenn sie als glauebig beschrieben wird.
Bei Anne Will: "Es liegt an uns Muslimen, endlich den Alltag zu saekularisieren, damit Glaube als etwas Privates gelebt werden kann. Sollte man den Glauben der Erfolgautorin nicht tatsaechlich als ihre Privatangelegenheit behandeln?
Necla Kelek ist die Lieblingsmuslimin vieler Deutschen und viele fragen sich, warum koennen nicht mehr Muslime sein wie sie.
Sie unterstellte in ihrem Buch "die fremde Braut", der typische in Deutschland sesshaft gewordene tuerkische Gastarbeiter spreche kein Deutsch. Sie haben laengst ihre eigene Parallel-Gesellschaft geschaffen auch mithilfe der deutschen Errungenschaften von Sozialversicherung und Arbeitslosenunterstuetzung.
Die Wahrehti, die Necla Kelek von ihrer Expedition mitgebracht hat, ist mit den schlimmsten Angstphantasien fremdenfeindlicher Deutscher identisch.
Wir haben es mit einem geschlossenen System der Vorurteil zu tun:
Der Moscheebesuch ersetzt den Tuerken den Deutschkurs und finanziert werden Moscheebauten und Muessiggang aus den Sozialabgaben der Deutschen, in deren Arbeitsmarkt sich Tuerken nicht integrieren wollen.

Die 2009 publizierte Untersuchung "Zuwanderer in Deutschland" des Instituts der Demoskopie Allensbach kam zu dem Ergebnis, dass siebzig Prozent der Personen mit tuerkischem Migrationshintergrund gute bis sehr gute Deutschkenntnisse haben. Wobei der Rueckstand der Frauen deutlich bis dramatisch ist.

Bei Necla Kelek, deren Thema das sein sollte, pflegt dagegen das Propagandabild des Tuerken, der zu faul und zu stolz ist, um Deutsch zu lernen, aber nicht zu stolz, um sich von den Deutschen seine Faulheit finanzieren zu lassen . Das ist die Schluesselstelle des Buchs, das die Autorin zum Star machte.

Einige der hier angefuehrten Zitate stammen aus dem Buch "Die Panikmacher" von Patrick Bahners, Kapitel : " Zeugin der Anklage. Necla Kelek und ihr Werk.



zuletzt bearbeitet 01.12.2017 14:57 | nach oben springen

Moderations-Kommentar:
Doppelte Zitate gelöscht.
#51

RE: Familiennachzug - Die zwei Seiten

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 01.12.2017 14:48
von Anthea | 12.272 Beiträge

Zitat von Till im Beitrag #48
Zitat von Anthea im Beitrag #43
Zitat von Till im Beitrag #42
Zum Glück für Necla Kelek hat man wohl damals nicht genau genug hingeschaut.

Ich verstehe leider nicht, was du mit diesem Satz sagen möchtest? Warum "zum Glück"?
Es wäre sicherlich nicht falsch gewesen, wenn Deutschland vorzeitig sein Augenmerk auf nicht tolerierbare Dinge gerichtet hätte, wie Zwangsehen etc.

Siehst du das als falsch an, was sie sagt?---
Ist doch ganz einfach. Necla Kelek hatte das Glück, in Deutschland aufzuwachsen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Das wäre für sie bei solchen Eltern in der Türkei möglicherweise sehr viel schwieriger geworden.
Sie ist der lebendige Beweis, dass das, was sie sagt, falsch ist.


Das sehe ich anders. Sie hat in Deutschland im Nachhinein durch ihre Eltern gelernt, WIE es nicht sein sollte. Denn sie kannte offenbar durch die damalige westlich orientierte Einstellung ihrer Eltern in der Türkei WIE es richtig und gut ist.
Durch den Sinneswandel, indem nunmehr in Deutschland streng nach islamischen Vorgaben gehandelt und erzogen wurde, hatte sie eine gute Vergleichsmöglichkeit.

Wäre es umgekehrt gewesen, in der Türkei streng, in Deutschland anders, dann hätte das genau so gut ihre Einstellung geprägt.

---


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#52

RE: Familiennachzug - Die zwei Seiten

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 01.12.2017 15:02
von Anthea | 12.272 Beiträge

Zitat von antenna im Beitrag #50
Und wie sieht nun die "goldene Mitte" aus?. Frau Kelek zeigt uns diesen Weg nicht. Sie wirft mit ihrem Kommentar zum Familiennachzug eher die Frage auf: Wieviel Islam vertraegt Deutschland und antwortet, dass zu viel Islam ungesund ist.



Ich habe Frau Kelek nicht angeführt, weil ich sie für die Löserin sämtlicher Problematik halte.
Und die Bemerkung der "goldenen Mitte" war von mir, wobei Meinungen der pro- und contra-Seite immer in eine Betrachtung einfließen sollten. Und die eine Seite vertritt Frau Kelek, deren Ausführungen doch nicht als völlig daneben, sprich: absurd - oder an der erkennbaren Realität von Parallelgesellschaften vorbeisehend - betrachtet werden können?

Das "eher" ist eine Vermutung und eine Interpretation.


Somit ist mir dies gerade zuviel "Personenschelte" als Eingehen auf die Ausführungen.

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zuletzt bearbeitet 01.12.2017 15:03 | nach oben springen

#53

RE: Familiennachzug - Die zwei Seiten

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 01.12.2017 15:27
von Anthea | 12.272 Beiträge

Zitat von Findus im Beitrag #46
Zitat von denker_1 im Beitrag #41
Jeder Krieg bedingt Flüchtlingsströme und die sind fest einkalkuliert in jede Kriegsplanung. Warum reißt man dann Familien auseinander und faselt dann noch von "Kindeswohl".

Niemand will auf Dauer Familien auseinander reißen????

Für wie lange denn??? Bis die Kinder Erwachsen siend und eigene Wege gehen????


Ich danke dir, denker_1. Durch deine Kritik bekommt diese Diskussion wieder ein menschliches Gesicht
Über Abstraktionen lässt sich hingegen eben leicht reden. Man muss sich dann ja mit keinen Lebensschicksalen auseinandersetzen.


Ein jeder Mensch hat sein Schicksal. Und hinter denen der Menschen, die vor Krieg, Zerstörung und Angst um ihr Leben aus ihren Heimatländern geflohen sind steckt ein ganz schreckliches. Natürlich kann "man" sich das nur vorstellen in der Art, dass es einfach fürchterlich ist. Um dann dankbar sagen zu können: Was habe(n) ich/wir es doch gut, dass uns so etwas nicht widerfahren ist. Unsere "Altvorderen", die noch leben, können da mitreden. Aus eigenem Erleben.

Aber deshalb ist eine solche Diskussion hier sicherlich nicht als "unmenschlich" zu betrachten. In dem Falle wäre ja wohl ich die Angesprochene, die das Thema "Familiennachzug" kritisch und nicht nur blauäugig sieht.
Lass dir einfach gesagt sein, dass ich mich sehr gut in Menschen hineinzuversetzen vermag.

---


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zuletzt bearbeitet 01.12.2017 15:29 | nach oben springen

#54

RE: Familiennachzug - Die zwei Seiten

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 01.12.2017 15:29
von Till (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #51
Zitat von Till im Beitrag #48
Sie ist der lebendige Beweis, dass das, was sie sagt, falsch ist.

Das sehe ich anders. Sie hat in Deutschland im Nachhinein durch ihre Eltern gelernt, WIE es nicht sein sollte. Denn sie kannte offenbar durch die damalige westlich orientierte Einstellung ihrer Eltern in der Türkei WIE es richtig und gut ist.
Durch den Sinneswandel, indem nunmehr in Deutschland streng nach islamischen Vorgaben gehandelt und erzogen wurde, hatte sie eine gute Vergleichsmöglichkeit.

Wäre es umgekehrt gewesen, in der Türkei streng, in Deutschland anders, dann hätte das genau so gut ihre Einstellung geprägt.

Unlogisch. Es ändert nichts daran, dass sie in Deutschland bessere Möglichkeiten hat, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Es nervt mich auch immer, wenn die Leute mit den einfachen Lösungen fordern, patriarchalische ausländische Familien, in denen Mädchen unterdrückt werden, auszuweisen. Glauben die, den Mädchen geht es im Heimatland besser?



zuletzt bearbeitet 01.12.2017 15:30 | nach oben springen

#55

RE: Familiennachzug - Die zwei Seiten

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 01.12.2017 15:39
von Anthea | 12.272 Beiträge

Zitat von Till im Beitrag #54
Zitat von Anthea im Beitrag #51
Zitat von Till im Beitrag #48
Sie ist der lebendige Beweis, dass das, was sie sagt, falsch ist.

Das sehe ich anders. Sie hat in Deutschland im Nachhinein durch ihre Eltern gelernt, WIE es nicht sein sollte. Denn sie kannte offenbar durch die damalige westlich orientierte Einstellung ihrer Eltern in der Türkei WIE es richtig und gut ist.
Durch den Sinneswandel, indem nunmehr in Deutschland streng nach islamischen Vorgaben gehandelt und erzogen wurde, hatte sie eine gute Vergleichsmöglichkeit.

Wäre es umgekehrt gewesen, in der Türkei streng, in Deutschland anders, dann hätte das genau so gut ihre Einstellung geprägt.

Unlogisch. Es ändert nichts daran, dass sie in Deutschland bessere Möglichkeiten hat, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Es nervt mich auch immer, wenn die Leute mit den einfachen Lösungen fordern, patriarchalische ausländische Familien, in denen Mädchen unterdrückt werden, auszuweisen. Glauben die, den Mädchen geht es im Heimatland besser?


Eine Unlogik sehe ich keinesfalls in meinen Ausführungen.
Unbestritten ist, dass die Möglichkeiten in Deutschland besser sind. Jedoch als damals Minderjährige unter der "Fuchtel" eines patriarchalischen islamischen Vaters hatte sie auch keine Möglichkeiten in Deutschland. Da ging es ihr vormals in der Türkei nach eigenem Bekunden besser. .
Denn, dass sich heute Mädchen/'Frauen wehren - und das vielfach auch tun - war damals noch nicht üblich. Sie ist jetzt 59 Jahre.

Das mit der Forderung nach Ausweisung Mädchen unterdrückender Familien habe ich noch nicht gehört. So es an dem wäre, dann nehme ich an, dass die "bedrohten" Mädchen davon ausgenommen würden und hier bleiben könnten.

---


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#56

RE: Familiennachzug - Die zwei Seiten

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 01.12.2017 15:40
von Till (gelöscht)
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An anderer Stelle schreibt Necla Kelek:

Zitat
Der Familiennachzug bei Flüchtlingen mit subsidiärem Schutz wurde bei den Sondierungsverhandlungen zur Schicksalsfrage der Nation stilisiert. Politikerinnen wie die Grüne Claudia Roth entdecken plötzlich die heilige Familie, Altkommunisten wie Jürgen Trittin mahnen christliche Werte an. Ohne Familie sei Integration sinnlos und das christliche Abendland in Gefahr, mokieren sie sich.
...
Wer wie die Grünen, Familiennachzug als Akt der Nächstenliebe preist, produziert einen Popanz. Er will offenbar nichts über die Strukturen dieser anderen Kultur wissen – will vielleicht gar keine Integration, sondern bewusst unter dem Mantel der Vielfalt und Toleranz Gegengesellschaften etablieren helfen?

Dabei gibt es für das Scheitern dieser Politik ein Beispiel aus der Geschichte der jungen Bundesrepublik. Als man 1972 einen Anwerbestopp für Gastarbeiter beschloss, erlaubte man gleichzeitig den Nachzug von Frauen und Kindern vor allem aus der Türkei. Dies führte zum Import des islamischen Familiensystems. Man zog nicht aus dem anatolischen Dorf nach Deutschland, sondern zur Familie in die bald in sich geschlossene Community von Moschee und Kulturverein. Dies hat Integrationsprobleme und Parallelgesellschaften erst geschaffen. Niemand brauchte sich mehr anzupassen, man blieb unter sich, blieb verhaftet in der Kultur des anatolischen Dorfes.


Das ist mir alles zu polemisch, um ernst genommen zu werden.


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#57

RE: Familiennachzug - Die zwei Seiten

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 01.12.2017 15:42
von Till (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #55
Denn, dass sich heute Mädchen/'Frauen wehren - und das vielfach auch tun - war damals noch nicht üblich.
Wo warst du 68?


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#58

RE: Familiennachzug - Die zwei Seiten

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 01.12.2017 16:00
von Anthea | 12.272 Beiträge

Ich war natürlich hier und habe mich gewehrt.Besonders dann, wenn man mich in ein elitäres Internat stecken wollte. ;-)

Was ich meinte bezog sich nicht auf deutsche Mädchen.

---


Ist das, was das Herz glaubt, nicht genau so wahr wie das, was das Auge sieht? Khalil Gibran
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#59

RE: Familiennachzug - Die zwei Seiten

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 01.12.2017 16:19
von antenna (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #49
Aber "Freifahrtscheine" der Art: Kommt alle her, die ihr was in euren Heimatländern zu bemängeln habt - Deutschland wird euch erquicken/versorgen - das geht nun einmal nicht.


Das geht in der Tat nicht. Doch wie sieht nun die Loesung aus, wie der "goldene Mittelweg" - so es in dieser Sache einen solchen ueberhaupt gibt?

Weder Focus bzw. Frau Kelek bieten auch nur den Ansatz einer Loesung.



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#60

RE: Familiennachzug - Die zwei Seiten

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 01.12.2017 16:26
von Anthea | 12.272 Beiträge

Zitat von antenna im Beitrag #59
Zitat von Anthea im Beitrag #49
Aber "Freifahrtscheine" der Art: Kommt alle her, die ihr was in euren Heimatländern zu bemängeln habt - Deutschland wird euch erquicken/versorgen - das geht nun einmal nicht.


Das geht in der Tat nicht. Doch wie sieht nun die Loesung aus, wie der "goldene Mittelweg" - so es in dieser Sache einen solchen ueberhaupt gibt?

Weder Focus bzw. Frau Kelek bieten auch nur den Ansatz einer Loesung.


Die "Lösung" habe ich in diesem Thread aus meiner Sicht aufgeführt. Und eigentlich recht ausführlich.

Wie ist denn deine persönliche Meinung, wie man mit dem Familiennachzug verfahren sollte?

---


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