#1

Platz ist in der kleinsten Hütte?

in Deutschland 16.11.2017 11:53
von Anthea | 12.282 Beiträge

Thema: Koalitionsgespräche

Die Grünen wollen unbedingt den Familiennachzug für jedermann. Wie die ach so herzensgute Göring-Eckard tönt: „Macht euch mal locker“.

„Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner sagte dagegen der "Passauer Neuen Presse": "Der Familiennachzug muss auf wenige individuelle Härtefälle beschränkt bleiben, solange es kein Regelwerk für die Einwanderung und Rückführung von Migranten ohne Aufenthaltsrecht gibt." Auch gelungene Integration müsse eine Rolle spielen. "Ich sehe da keine Möglichkeit, den Grünen weiter entgegenzukommen." Zuvor hatte auch Unionsfraktionschef Volker Kauder erklärt, er sehe hier "keinen Spielraum" in den Beratungen.“

http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_7847890.html

Zuviel ist nun einmal zu viel. Tatsächlich gibt es nach neuester Meldung 860.000 Menschen, die hierzulande keine Wohnung haben. Im Vergleich zu 2014 war dies ein Anstieg um 150 Prozent! Bis Ende 2018 rechnet die Dachorganisation der Wohnungslosenhilfen mit einem weiteren Anstieg auf etwa 1,2 Millionen! Die Zuwanderung habe die Situation verschärft.

Warum nicht erst einmal abwarten und vernünftig vorgehen? Siehe §4 Abs. 1 AsylG

Rechtliche Grundlagen und Folgen
• Aufenthaltserlaubnis für ein Jahr
• bei Verlängerung: jeweils zwei weitere Jahre
• Niederlassungserlaubnis nach fünf Jahren (die Asylverfahrensdauer wird eingerechnet) möglich, wenn weitere Voraussetzungen, wie etwa die Sicherung des Lebensunterhalts sowie ausreichende Deutschkenntnisse, erfüllt sind.
• unbeschränkter Arbeitsmarktzugang - Erwerbstätigkeit gestattet

Anmerkung: Wobei die Erwerbstätigkeit schon direkt gestattet und gefördert werden sollte.Die Formulierung ist etwas missverständlich.

---


Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.
Rainer Maria Rilke
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#2

RE: Platz ist in der kleinsten Hütte?

in Deutschland 16.11.2017 15:13
von Till (gelöscht)
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Die meisten derer, die keine Wohnung haben, suchen bezahlbaren Wohnraum. Es ist sogar in Frankfurt nicht schwierig, eine Eigentumswohnung zu kaufen, wenn man das entsprechende Geld locker machen kann. Dagegen sind Sozialwohnungen rar geworden; Anfang der 90er gab es noch rund 3 Mio, heute sind es gut 1 Mio.
Die Flüchtlinge sind nur in Ballungsgebieten eine große Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt. Im Osten dagegen wurde seit 1990 Wohnraum in großem Stil vernichtet. Halle-Neustadt beispielsweise hatte vor der Wende knapp 100.000 Einwohner, heute sind es rund 50.000, und viele Wohnhäuser aus DDR-Zeiten wurden platt gemacht.
Man kann nicht für alles und jedes die Flüchtlinge verantwortlich machen.


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#3

RE: Platz ist in der kleinsten Hütte?

in Deutschland 16.11.2017 15:20
von Anthea | 12.282 Beiträge

Zitat von Till im Beitrag #2
Die meisten derer, die keine Wohnung haben, suchen bezahlbaren Wohnraum. Es ist sogar in Frankfurt nicht schwierig, eine Eigentumswohnung zu kaufen, wenn man das entsprechende Geld locker machen kann. Dagegen sind Sozialwohnungen rar geworden; Anfang der 90er gab es noch rund 3 Mio, heute sind es gut 1 Mio.
Die Flüchtlinge sind nur in Ballungsgebieten eine große Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt. Im Osten dagegen wurde seit 1990 Wohnraum in großem Stil vernichtet. Halle-Neustadt beispielsweise hatte vor der Wende knapp 100.000 Einwohner, heute sind es rund 50.000, und viele Wohnhäuser aus DDR-Zeiten wurden platt gemacht.
Man kann nicht für alles und jedes die Flüchtlinge verantwortlich machen.



Es geht nicht darum, die Flüchtlinge verantwortlich zu machen, sondern den Unsinn solcher Forderungen der Grünen aufzuzeigen. Es gibt keine Wohnraumkapazitäten, es gibt insgesamt zu wenig. Deshalb ist es total daneben, nunmehr noch mehr Wohnungslose zu schaffen! Erst einmal muss der jetzige Bedarf gedeckt werden.

---


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Rainer Maria Rilke
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#4

RE: Platz ist in der kleinsten Hütte?

in Deutschland 20.11.2017 21:58
von Findus (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #3

Es geht nicht darum, die Flüchtlinge verantwortlich zu machen, sondern den Unsinn solcher Forderungen der Grünen aufzuzeigen. Es gibt keine Wohnraumkapazitäten, es gibt insgesamt zu wenig. Deshalb ist es total daneben, nunmehr noch mehr Wohnungslose zu schaffen! Erst einmal muss der jetzige Bedarf gedeckt werden.


Es gibt Städte (und sogar Ballungszentren in Westdeutschland), in denen dir Vermieter die Bude vor Einzug streichen und einen neuen Laminat-Boden einlegen, nur damit jemand einzieht. Zugeben, dass sind nicht die chichen und hippen Städte, in die alle Welt ziehen möchte. Nicht Berlin, nicht Hamburg, nicht Bremen und schon gar nicht München. Aber es gibt einzelne solcher Städte.

Es gibt die Möglichkeit, den sozialen Wohnungsbau zu stärken - wenn Politik es möchte.
Im Zweifelsfall kann sogar eine Kommune fehlende Wohnungen anmieten oder kaufen.

Diese Neiddebatte verstehe ich ich nicht.


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#5

RE: Platz ist in der kleinsten Hütte?

in Deutschland 20.11.2017 22:24
von Anthea | 12.282 Beiträge

Zitat von Findus im Beitrag #4
Zitat von Anthea im Beitrag #3

Es geht nicht darum, die Flüchtlinge verantwortlich zu machen, sondern den Unsinn solcher Forderungen der Grünen aufzuzeigen. Es gibt keine Wohnraumkapazitäten, es gibt insgesamt zu wenig. Deshalb ist es total daneben, nunmehr noch mehr Wohnungslose zu schaffen! Erst einmal muss der jetzige Bedarf gedeckt werden.


Es gibt Städte (und sogar Ballungszentren in Westdeutschland), in denen dir Vermieter die Bude vor Einzug streichen und einen neuen Laminat-Boden einlegen, nur damit jemand einzieht. Zugeben, dass sind nicht die chichen und hippen Städte, in die alle Welt ziehen möchte. Nicht Berlin, nicht Hamburg, nicht Bremen und schon gar nicht München. Aber es gibt einzelne solcher Städte.

Es gibt die Möglichkeit, den sozialen Wohnungsbau zu stärken - wenn Politik es möchte.
Im Zweifelsfall kann sogar eine Kommune fehlende Wohnungen anmieten oder kaufen.

Diese Neiddebatte verstehe ich ich nicht.



Was für eine Neiddebatte?
Sicherlich geht vieles, wenn die entsprechenden Entscheidungsträger wollen würden.
Aber wo nichts ist, da hat der Kaiser sein Recht verloren.
Fakt ist doch nun einmal, dass es momentan zu wenig Wohnungen gibt.
Mit können und würden - mit Konjunktiv - ist erst einmal keinem geholfen.

---


Ist das, was das Herz glaubt, nicht genau so wahr wie das, was das Auge sieht? Khalil Gibran
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#6

RE: Platz ist in der kleinsten Hütte?

in Deutschland 20.11.2017 22:30
von Till (gelöscht)
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Irgendwie dreht sich die Diskussion im Kreis.


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#7

RE: Platz ist in der kleinsten Hütte?

in Deutschland 20.11.2017 23:08
von moorhuhn | 1.486 Beiträge

Die Einstampfung der Arbeiterschließfächer im Osten nach 1990 war teilweise der Massenflucht der Bewohner geschuldet und zum anderen, weil sie schlicht marode und unbewohnbar waren.
Leider hat der real existierende Sozialismus gerade auf dem Wohnungsmarkt von Anfang an versagt. Da können auch die Plattenbauten nicht punkten.
Was sich nunmehr auch im Osten abzeichnet, ist der Marktmechanismus, der vor allem in Universitätsstädten und Regionen mit gut ausgebauter Infrastruktur gnadenlos zuschlägt. Glaube nicht, dass das ohne Flüchtlinge anders gekommen wäre.



zuletzt bearbeitet 20.11.2017 23:13 | nach oben springen

#8

RE: Platz ist in der kleinsten Hütte?

in Deutschland 21.11.2017 12:30
von Till (gelöscht)
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Zitat von moorhuhn im Beitrag #7
Die Einstampfung der Arbeiterschließfächer im Osten nach 1990 war teilweise der Massenflucht der Bewohner geschuldet und zum anderen, weil sie schlicht marode und unbewohnbar waren.
Die Gründe sind mir bekannt. In dem Beispiel, das ich anführte, waren die Wohnungen für unsere Maßstäbe im Westen unattraktiv, aber nicht unbewohnbar. Ich wollte nur aufzeigen, dass die "Wohnungsnot" differenziert betrachtet werden muss und nicht viel mit den Flüchtlingen zu tun hat.


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#9

RE: Platz ist in der kleinsten Hütte?

in Deutschland 21.11.2017 20:33
von Findus (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #5
Fakt ist doch nun einmal, dass es momentan zu wenig Wohnungen gibt.
Mit können und würden - mit Konjunktiv - ist erst einmal keinem geholfen.



Fakt ist, dass die Wohnungsproblematik gelöst werden kann, ohne dass eine Debatte über Flüchtlinge geführt werden muss.
Stattet die Kommunen mit Geld aus und lasst sie Wohnungen für arme Menschen einkaufen. Nebenbei sollten neue Sozialwohnungen gebaut werden.
Der Bund hat genug Geld im Haushalt. Man muss es nur sinnvoll einsetzen. Aber leider werden wieder Dinge vermischt und plötzlich eifersüchtig auf Flüchtlinge geschaut. Das geht am Problem fehlender Wohnungen aber leider genau vorbei.

Zitat von moorhuhn im Beitrag #7

Was sich nunmehr auch im Osten abzeichnet, ist der Marktmechanismus, der vor allem in Universitätsstädten und Regionen mit gut ausgebauter Infrastruktur gnadenlos zuschlägt. Glaube nicht, dass das ohne Flüchtlinge anders gekommen wäre.


Auch einen Markt kann man in einer sozialen Marktwirtschaft ein wenig reglementieren.



zuletzt bearbeitet 21.11.2017 20:37 | nach oben springen

#10

RE: Platz ist in der kleinsten Hütte?

in Deutschland 21.11.2017 22:03
von Anthea | 12.282 Beiträge

Zitat von Findus im Beitrag #9
Fakt ist, dass die Wohnungsproblematik gelöst werden kann, ohne dass eine Debatte über Flüchtlinge geführt werden muss.
Stattet die Kommunen mit Geld aus und lasst sie Wohnungen für arme Menschen einkaufen. Nebenbei sollten neue Sozialwohnungen gebaut werden.
Der Bund hat genug Geld im Haushalt. Man muss es nur sinnvoll einsetzen. Aber leider werden wieder Dinge vermischt und plötzlich eifersüchtig auf Flüchtlinge geschaut. Das geht am Problem fehlender Wohnungen aber leider genau vorbei.


Irgendwie schreibst du immer das Gleiche.
Es gibt eine große Anzahl von Menschen, die wohnunglos sind. Diese sind in der im Intro genannten Zahl von 860.000 enthalten und nicht aufgeschlüsselt in Bürger und Flüchtlinge.
Und dass Letztere natürlich das Wohnungsproblem noch verstärkt haben, das ist doch nun nicht zu leugnen.
Und wer soll bitte "neidisch" auf diese Menschen sein?

Ich hoffe nicht, dass du einer derjenigen bist, der Flüchtlingen, so sie eine Wohnung erhalten, diese missgönnt? Deine Aussage in
#9 "Fakt ist, dass die Wohnungsproblematik gelöst werden kann, ohne dass eine Debatte über Flüchtlinge geführt werden muss" könnte darauf hinweisen.
Denn es gibt genug Missgünstige, die den Flüchtlingen nicht die "Butter auf dem Brot gönnen" Somit könnte deine Aussage dahingehend interpretiert werden, dass du sagen möchtest: Flüchtlinge interessieren nicht, nur die deutschen Wohungssuchenden. Der Bedarf der Flüchtlinge ist vernachlässigbar.

Vielleicht äußerst du dich einmal klar und gezielt auf die Frage: Bist du der Meinung, dass angesichts der Wohnungsnot diese momentan noch vergrößert werden sollte, indem man noch mehr Bedarf schafft?
Oder sollte man erst einmal darauf achten, dass der Bedarf gedeckt werden kann?

---


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#11

RE: Platz ist in der kleinsten Hütte?

in Deutschland 21.11.2017 22:14
von Findus (gelöscht)
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Der Beitrag in #9 weist darauf hin, dass es genug Geld gibt um für alle Menschen Wohnungen bereit zu stellen, egal welcher Herkunft. Es sind ausreichend Gelder vorhanden, um allen ein vernünftiges Leben und Wohnen zu ermöglichen.

Die expliziten Hinweise auf das Asylgesetz in deinem Beitrag #1 haben bei mir die Assoziation von von Storch und Wagenknecht geweckt. Warum dein expliziter Hinweis auf das Asylrecht?!? Kennt man eigentlich ja nur von der AfD.

Oder lesen wir beide gerade aneinander vorbei?!?



zuletzt bearbeitet 21.11.2017 22:27 | nach oben springen

#12

RE: Platz ist in der kleinsten Hütte?

in Deutschland 21.11.2017 22:27
von Anthea | 12.282 Beiträge

Zitat von Findus im Beitrag #11
Der Beitrag in #9 weist darauf hin, dass es genug Geld gibt um für alle Menschen Wohnungen bereit zu stellen, egal welcher Herkunft.

Die expliziten Hinweise auf das Asylgesetz in deinem Beitrag #1 haben bei mir die Assoziation von von Storch und Wagenknecht geweckt. Warum dein expliziter Hinweis auf das Asylrecht?!? Kennt man eigentlich ja nur von der AfD.

Oder lesen wir beide gerade aneinander vorbei?!?


Na, also dass ich der AfD nahestehend sein könnte, das ist natürlich ein Schenkelklopfer.

Du solltest Dinge im Zusammenhang des Gemeinten und umfassend Gesaten lesen.
Das würde dann "aneinander vorbeireden" vermeiden.

Du hast vergessen, meine Frage zu beantworten.

Hier noch einmal:

Vielleicht äußerst du dich einmal klar und gezielt auf die Frage: Bist du der Meinung, dass angesichts der Wohnungsnot diese momentan noch vergrößert werden sollte, indem man noch mehr Bedarf schafft?
Oder sollte man erst einmal darauf achten, dass der Bedarf gedeckt werden kann?

---


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zuletzt bearbeitet 21.11.2017 22:28 | nach oben springen

#13

RE: Platz ist in der kleinsten Hütte?

in Deutschland 21.11.2017 22:32
von Findus (gelöscht)
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Ich gehe davon aus, dass keine Wohnungsnot bestehen müsste, wenn die Gelder anders eingesetzt würden oder Bereitschaft bestünde, den an dieser Stelle irrationalen Markt besser zu reglementieren.
Dein Argument des Wohnungsmangels löst sich damit zumindest theoretisch in Wohlgefallen auf. Diese "Konkurrenzdebatte", die du versucht mit der Frage zu eröffnen, halte ich für grundfalsch. Ich würde sogar sagen, dass wir in Solidarität mit Griechenland und Italien mehr Menschen aufnehmen und willkommen heißen müssten! Leider scheint ja manch europäischer Nachbar das Wort Solidarität noch nicht gehört zu haben. Warum werden europäische Werte nicht in Europa auch gelebt?
Mit Egoismen funktioniert Europa nicht auf Dauer



zuletzt bearbeitet 21.11.2017 22:35 | nach oben springen

#14

RE: Platz ist in der kleinsten Hütte?

in Deutschland 21.11.2017 22:44
von Anthea | 12.282 Beiträge

Zitat von Findus im Beitrag #13
Ich gehe davon aus, dass keine Wohnungsnot bestehen müsste, wenn die Gelder anders eingesetzt würden oder Bereitschaft bestünde, den an dieser Stelle irrationalen Markt besser zu reglementieren.
Dein Argument des Wohnungsmangels löst sich damit zumindest theoretisch in Wohlgefallen auf. Diese "Konkurrenzdebatte", die du versucht mit der Frage zu eröffnen, halte ich für grundfalsch. Ich würde sogar sagen, dass wir in Solidarität mit Griechenland und Italien mehr Menschen aufnehmen und willkommen heißen müssten! Leider scheint ja manch europäischer Nachbar das Wort Solidarität noch nicht gehört zu haben. Warum werden europäische Werte nicht in Europa auch gelebt?
Mit Egoismen funktioniert Europa nicht auf Dauer


Du liebe Güte, werter Findus "verstehnix" - schreibe ich denn so ungenau, dass du mir immer irgendeinen Schmarrn unterschieben willst? Es geht nicht um eine "Konkurrenzdebatte".

Verbleiben wir so: Es gibt eine Menge zu tun, um bezahlbaren Wohnraum für die vielen darauf Wartenden zu schaffen. Okay? Wie auch immer das gehen soll - es kann sicherlich gelingen.

Nicht beantwortet ist jedoch meine Frage an dich immer noch nicht hinsichtlich deiner Meinung, ob direkt bei dieser Wohnungsnot ein Familienzuzug sinnvoll und vernünftig ist/wäre. Oder ob warten das Gebot der Stunde sein sollte.

---


Ist das, was das Herz glaubt, nicht genau so wahr wie das, was das Auge sieht? Khalil Gibran
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#15

RE: Platz ist in der kleinsten Hütte?

in Deutschland 21.11.2017 22:54
von Findus (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #14

Du liebe Güte, werter Findus "verstehnix" - schreibe ich denn so ungenau, dass du mir immer irgendeinen Schmarrn unterschieben willst? Es geht nicht um eine "Konkurrenzdebatte".


Mal mit Humor: Der kleine Kater Findus muss sich eben noch ein wenig die Welt erklären lassen

Zitat

Nicht beantwortet ist jedoch meine Frage an dich immer noch nicht hinsichtlich deiner Meinung, ob direkt bei dieser Wohnungsnot ein Familienzuzug sinnvoll und vernünftig ist/wäre. Oder ob warten das Gebot der Stunde sein sollte.



Die Sorge um die Familie, die Sorge um die Macht der Schlepper, die Ungewissheit wie es in der Heimat aussieht... Ich halte das für Integration hemmende Faktoren. Wie soll jemand, der vor Sorge nicht schlafen kann am nächsten Tag gut Deutsch lernen? Wie soll jemand, der sorgenvoll in Gedanken bei seiner Familie in einem Krisenland verweilt neue Kontakte im Hier und Jetzt aufbauen?
Sorge, Not, Ungewissheit, dass sind Dinge, die Menschen krank machen. Das sind Dinge die dazu führen, dass Menschen sich ungesund zurückziehen. Was wäre also die beste Heilung gegen Sorgen, Not und Elend? Richtig, Frau und Kinder. Im Positiven würde dies die Energie freisetzen, die für die Integration gebraucht würden, dafür konzentriert Sprache zu lernen, dafür neue Kontakte zu schließen, dafür auch beruflich auf eigenen Beinen stehen zu können.

In einem anderen Thema hast du den Einwand gebracht, dass wir als ein Land nicht alles Elend der Welt lösen können. Das ist richtig, liebe Anthea.

Aber wir können die Welt ein klein wenig besser machen. Daher hielte ich in Abwägung einen Familiennachzug begrenzt auf die Kernfamilie (Frau + Kinder) für sinnvoll.


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