in Deutschland
18.01.2018 13:34
von
Anthea
• | 13.429 Beiträge
Mit Trommelwirbel wurde Martin Schulz gestern in Düsseldorf empfangen. Allerdings zwecks Aufmerksamkeit lenken auf Plakate der Jusos wie "Nie wieder GroKo".
"Nur noch wenige Tage bleiben dem Hauptdarsteller dieses SPD-Krimis, um zu verhindern, dass er zum Antihelden einer Tragödie wird." schreibt das Handelsblatt.
Interessant dürfte sein, wie er eventuelles Scheitern als positiv verkaufen will. Vielleicht, dass es unverantwortlich wäre, der AfD die Oppositionsführung zu überlassen...
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Ist das, was das Herz glaubt, nicht genau so wahr wie das, was das Auge sieht? Khalil Gibran
in Deutschland
18.01.2018 15:00
von
Till (gelöscht)
Eigentlich kann einem Schulz nur leid tun. Stimmt die SPD für die GroKo, geht es ihr nur um Posten, verweigert sie sich, gilt sie (wieder) als Volksverräter. So oder so, eine Entscheidung wird immer als egoistisch betrachtet werden.
in Deutschland
18.01.2018 15:37
von
sagittarius (gelöscht)
Weshalb sollte einem Schulz leid tun?Wenn er Haltung bewiesen hätte wäre er nach der katastrophalen Niederlage der SPD zurück getreten.Tillich in Dresden hat die Konsequenzen aus der CDU Niederlage in Sachsen gezogen.Nun hat sich Schulz für ein Bleiben entschieden,um zu verkünden dass es keine GroKo geben wird um kurze Zeit später das Gegenteil zu sagen.Von den vorher propagierten Zielen,die man durchsetzen wollte ist so gut wie nichts übrig geblieben.Trotzdem will man wieder in die GroKo.Und dann soll er einem leid tun?Kein Rückgrat,dafür Anpassung bis zur Selbstaufgabe.Was ist nur aus dieser Partei geworden?
in Deutschland
18.01.2018 15:40
von
sagittarius (gelöscht)
Zitat von Anthea im Beitrag #91Mit Trommelwirbel wurde Martin Schulz gestern in Düsseldorf empfangen. Allerdings zwecks Aufmerksamkeit lenken auf Plakate der Jusos wie "Nie wieder GroKo".
"Nur noch wenige Tage bleiben dem Hauptdarsteller dieses SPD-Krimis, um zu verhindern, dass er zum Antihelden einer Tragödie wird." schreibt das Handelsblatt.
Interessant dürfte sein, wie er eventuelles Scheitern als positiv verkaufen will. Vielleicht, dass es unverantwortlich wäre, der AfD die Oppositionsführung zu überlassen...
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Vermutlich wird er die "staatsmännische Verantwortung" ins Spiel bringen um sein Versagen zu kaschieren.Am besten die SPD löst sich auf,wer braucht sie noch.
in Deutschland
18.01.2018 18:46
von
Anthea
• | 13.429 Beiträge
Zitat von sagittarius im Beitrag #94Vermutlich wird er die "staatsmännische Verantwortung" ins Spiel bringen um sein Versagen zu kaschieren.Am besten die SPD löst sich auf,wer braucht sie noch.
Ja, das passt natürlich: Staatsmännische Verantwortung. Solche Aussagen ähnlicher Art hat er ja schon geübt. Zuerst war es die, nie mehr in eine Groko zu gehen, dann war es die, in eine Groko zu gehen. Und wenn er jetzt scheitert, dann wird sein Verantwortungsbewusstsein von den Groko-Nein-Sagern geweckt worden sein: Also Opposition.
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Ist das, was das Herz glaubt, nicht genau so wahr wie das, was das Auge sieht? Khalil Gibran
zuletzt bearbeitet 18.01.2018 18:47 |
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in Deutschland
18.01.2018 20:25
von
Findus (gelöscht)
Zitat von Anthea im Beitrag #91Interessant dürfte sein, wie er eventuelles Scheitern als positiv verkaufen will. Vielleicht, dass es unverantwortlich wäre, der AfD die Oppositionsführung zu überlassen... [rin]
Ich glaube, Häme helfen da nicht weiter. Er soll mit Stil seinen Hut nehmen und einer neuen Generation das Ruder der SPD lassen. Schlicht und schnörkellos. Dann fällt auf die Spotter das schlechte Licht.
in Deutschland
18.01.2018 20:26
von
Findus (gelöscht)
Zitat von Till im Beitrag #92Eigentlich kann einem Schulz nur leid tun. Stimmt die SPD für die GroKo, geht es ihr nur um Posten, verweigert sie sich, gilt sie (wieder) als Volksverräter. So oder so, eine Entscheidung wird immer als egoistisch betrachtet werden.
So etwas nennt man einfach ausgedruckt "Neid", Till.
Zitat von Anthea im Beitrag #91Interessant dürfte sein, wie er eventuelles Scheitern als positiv verkaufen will. Vielleicht, dass es unverantwortlich wäre, der AfD die Oppositionsführung zu überlassen... [rin]
Ich glaube, Häme helfen da nicht weiter. Er soll mit Stil seinen Hut nehmen und einer neuen Generation das Ruder der SPD lassen. Schlicht und schnörkellos. Dann fällt auf die Spotter das schlechte Licht.
Dazu, so denke ich, ist es zu spät, dass er noch wirklich hocherhobenen Hauptes seinen Abgang "zelebrieren" kann. Das hätte er früher machen sollen. Jetzt kann er nur noch gesenkten Hauptes gehen.
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in Deutschland
18.01.2018 20:51
von
Findus (gelöscht)
Zitat von Anthea im Beitrag #98 Dazu, so denke ich, ist es zu spät, dass er noch wirklich hocherhobenen Hauptes seinen Abgang "zelebrieren" kann. Das hätte er früher machen sollen. Jetzt kann er nur noch gesenkten Hauptes gehen.
Von hoch erhobenen Hauptes habe ich nicht geschrieben. Schnörkellos, vielleicht ein wenig demütig, aber ohne Reue.
Zitat von Anthea im Beitrag #98 Dazu, so denke ich, ist es zu spät, dass er noch wirklich hocherhobenen Hauptes seinen Abgang "zelebrieren" kann. Das hätte er früher machen sollen. Jetzt kann er nur noch gesenkten Hauptes gehen.
Von hoch erhobenen Hauptes habe ich nicht geschrieben. Schnörkellos, vielleicht ein wenig demütig, aber ohne Reue.
Na ja, kommt drauf an, was Martin Schulz unter "mit Stil gehen" versteht.
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in Deutschland
18.01.2018 21:08
von
Findus (gelöscht)
Zitat von sagittarius im Beitrag #93Weshalb sollte einem Schulz leid tun?Wenn er Haltung bewiesen hätte wäre er nach der katastrophalen Niederlage der SPD zurück getreten.
Schulz hat dem Gabriel aus der Patsche geholfen. Der hätte kein besseres Ergebnis.
in Deutschland
18.01.2018 21:09
von
Till (gelöscht)
Zitat von Findus im Beitrag #96Ich glaube, Häme helfen da nicht weiter. Er soll mit Stil seinen Hut nehmen und einer neuen Generation das Ruder der SPD lassen. Schlicht und schnörkellos. Dann fällt auf die Spotter das schlechte Licht.
Es geht gar nicht mal so sehr um eine neue Generation. Viel wichtiger wäre, dass sich die Seeheimer endlich vom Acker machen. Vorgestern Abend habe ich Rudolf Dreßler (Jahrgang 1940) in der Phoenix-Runde gesehen. Da konnte ich nur sagen, "Hut ab".
in Deutschland
18.01.2018 21:22
von
SirPorthos
• | 3.238 Beiträge
Moin,
das Urgestein der SPD ist entweder alt oder in die unsichtbare Welt entschwunden. Die letzteren sind zu beneiden, denn sie haben den Wahnsinn hinter sich.
Ich war immer SPD Wähler....ok....eine Jugendsünde...ich habe mal die Grünen gewählt und die Vereidigung von Joschka Fischer in Turnschuhen feierlich zelebriert bei Aldis Karlsquell. Diesen Fusel gibt es heute zum Glück nicht mehr. Ein furchtbares Gebräu. Am nächsten Tag hattest Du die Mutter aller Kopfschmerzen. Ein Grund den Grünen nie wieder meine Stimme zu geben.
Ich hoffe nur auf ein "Nein" der Basis zur großen Koalition. Dann werden Köpfe rollen. Merkels und der von Schulz an der Spitze. Was dann passiert, weiß ich nicht.
Aber ich weiß, was passiert, wenn die große Koalition zusammengelogen wird. Merkel wird sich weiter durchwurschteln durch Aussitzen und nichts tun und die SPD wird bei der nächsten Wahl keine Volkspartei mehr sein, sondern ein "Zwergenhaufen".
Und das wird sehr schlecht für unser Land sein.
Und - das mag irrelevant sein - ich werde die SPD nach 30 Jahren Mitgliedschaft verlassen.
Aber ich werde dennoch Helmut Schmidt jedes Wochenende besuchen. Er wohnt in einer kleinen Urne 5 Minuten von mir entfernt.
Gruß aus der freien und Hansestadt Hamburg !
zuletzt bearbeitet 18.01.2018 21:25 |
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Laut INSA und Forsa liegt sie bei 18%; die Forschungsgruppe Wahlen geben ihr zwar 20%, aber das ist trotzdem ein Minus von 3%-Punkten.
Weiter so, liebe SPD! Bei Neuwahlen steigt zudem die Gefahr, dass die AfD die SPD überholt. Dann muss sich die SPD auch keine Gedanken mehr machen, wer die Oppositionsführerschaft bekommt.
Sollte die SPD dann auf dem Niveau der Kleinen Parteien (um 10%) angekommen sein, könnte Wagenknechts Überlegung einer linken Volkspartei durchaus gut und wichtig sein.