#301

Braunkohle - Dilema

in Die Grünen 08.12.2019 06:54
von Findus | 2.422 Beiträge

Genau. Ein kleines Rating in ehren, kann der Markt doch nicht verwehren
Komisch ist nur, dass die Marktwirtschaft nicht in der Lage ist, das zurecht als wichtigstes Problem Deutschlands angesprochene Braunkohle-Dilemata zu lösen. (Ja, der Link ist abrufbar, danke ). Letztlich jedoch auch nicht mit den marktwirtschaftlichen Instrumenten grüner Marktwirtschaft.
Es muss doch endlich verstanden werden, dass auch der Braunkohle-Kumpel nur seine Familie ernähren will. Wir müssen über neue Perspektiven für diese Menschen reden. Und irgendwer muss auch den Energie-Unternehmen sagen, dass eine Veränderung im Energiesektor ansteht. Heute läuft das Prinzip doch so: Der niederländische Investor steigt aus um klimaneutral zu werden. Der amerikanische Investor steigt dafür in deutsche Braunkohle ein.



zuletzt bearbeitet 08.12.2019 06:54 | nach oben springen

#302

RE: Braunkohle - Dilema

in Die Grünen 08.12.2019 07:25
von Findus | 2.422 Beiträge

Wer kann mir solche bäuerlichen Protestformen: https://www.ndr.de/nachrichten/info/Baue...hnfeuer106.html

erklären?

Erstens leben wir in Zeiten des Klimawandels und Mahnfeuer sind entsprechend CO2 - unangemessen.
Zweitens kostet das Zusammentragen der notwendigen Holzmengen deutlich Geld. Kann es dem Bauer dann so schlecht gehen?


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#303

RE: So wirds wohl nix

in Die Grünen 08.12.2019 09:26
von Findus | 2.422 Beiträge

Zitat von Findus im Beitrag #297

Während einerseits berichtet wird, was Greta alles von Europa fordert, wird parallel zu allen europäischen Anstrengungen von z.B. China und Japan die Kohlekraft an afrikanische Staaten verkauft. Greta wird mehr von Europa fordern und die Kohlestaaten auf anderen Kontinenten wird es schlicht nicht interessieren.


Der Link nachgeliefert: https://www1.wdr.de/nachrichten/weltklim...etzung-100.html

Ich verstehe immer noch nicht, wie man in heutiger Zeit Kohlekraftwerke nach Afrika verkaufen kann. China, USA, Japan...


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#304

RE: So wirds wohl nix

in Die Grünen 09.12.2019 12:51
von Meridian | 2.839 Beiträge

Hier eine interessante Methode im indischen Himalaya, gegen die Nachteile des Klimawandels zu kämpfen:

Eis-Stupas

Solange die Winter in dieser Gegend kalt genug bleiben, dass diese Eis-Stupas nicht schmelzen, ist das gut. Aber wehe, die Klimaerwärmung erreicht Ausmaße, die dann selbst im Januar in dieser Höhe Plusgrade erreichen lässt.


Die äußere Welt ist der Spiegel deines Inneren.
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#305

... und so wird's was

in Die Grünen 09.12.2019 20:21
von Findus | 2.422 Beiträge

Endlich: Umweltverbände wollen Holzkamine verbieten

Im Winter ist diese gedrückte und verrauchte Kaminluft echt nur schwer zu ertragen. Eine gute Idee, weiter so


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#306

... und der Amazonas?

in Die Grünen 10.12.2019 19:04
von Findus | 2.422 Beiträge

Ich lese in den Klima-Themen viel über Pläne und Ideen, was alles in Europa gemacht werden sollte.
Bereits mehrfach habe ich auch auf den Umstand hingewiesen, dass eine globale Katastrophe eine globale Antwort braucht. Beispiel: Der für das Klima wichtige, aber seit Jahrzehnten brennende Regenwald am Amazonas. Antworten auf diesen Umstand, oder das China und die USA Kohlekraftwerke auch heute noch nach Afrika verkaufen, bekomme ich nicht.

Wie sollte man diesen Umstand interpretieren? Fehlen der heutigen Klimapolitik die globalen Antworten? Oder fehlen die einfach nur bei uns laienhaft informierten Foristen?



zuletzt bearbeitet 10.12.2019 19:06 | nach oben springen

#307

RE: ... und der Amazonas?

in Die Grünen 11.12.2019 00:51
von Atue (gelöscht)
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Es gibt fast keine globale Politik - und in Zeiten, in denen sich die Großmächte alles andere als einig sind, einmal mehr nicht.

Das globalste was wir haben sind die Klimakonferenzen, die immerhin den Versuch unternehmen, globale Regelungen zu verhandeln. Ob man die einhält - letzten Endes gibt es keine Macht, die derzeit in der Lage wäre, ggf. Sanktionen auch tatsächlich zur Umsetzung zu bringen.

Es gibt aber eine europäische Politik - und die EU ist durchaus in der Lage, erst auch mal ihre eigenen Hausaufgaben zu machen - denn wenn die EU das (erfolgreich) tut, strahlt dies enorm aus - reicht aber zugegebenermaßen auch nicht.


Gegen den brennenden Amazonas kann nur indirekt vorgegangen werden - beispielsweise über Handelsstrafen, Sanktionen oder ähnliches. Man kann nicht so einfach Brasilien zu einer vernünftigen Umweltpolitik zwingen.

ABER: Die Antwort auf die Herausforderung des Klimawandels kann unter diesen Umständen ja nicht sein, dass wir dann auch in Europa nichts machen....denn es ist auch klar, ohne Europa gelingt der Stopp der Erderwärmung auch nicht - selbst wenn das prozentual möglich wäre, würde Europa aufgrund seiner wirtschaftlichen Macht und Einflusssphäre weit über seine Grenzen hinaus ausstrahlen.

Ich halte auch viel davon, den Rest der Welt nicht aus seiner Verantwortung zu entlassen! Gerade deshalb aber wäre es falsch, mit den notwendigen Reformen auf die USA oder China oder Brasilien zu warten - wir haben in Europa noch wahnsinnig viel zu tun, um beispielsweise bis 2050 Klimaneutral zu werden. Dem gegenüber ist ein Verbot der Abholzung oder Brandrodung des Amazonas regelrecht ein leichtes.....

Wenn wir Europa klimaneutral aufstellen, dann werden sich die Kosten beispielsweise für erneuerbare Energien so günstig darstellen, dass es sich für Länder in Afrika mehr lohnt, gleichfalls auf regenerative Energien zu setzen, als auf Kohlekraftwerke.

Wenn du mich aber fragst, ob das noch zu schaffen ist, dann sage ich dir klar: Ich habe den Glauben daran verloren! Zwar ist es technisch noch machbar, aber menschlich nicht. In seiner Profitgier wird das alles fressende Tier Mensch sich selbst die Lebensgrundlage zur Hölle machen. Sieh dir an, was derzeit in Sydney los ist - und das ist erst ein Vorgeschmack dessen, was noch kommt. Wir werden Wanderungsbewegungen aus Afrika und anderen Gegenden der Welt in Richtung Europa bekommen - dagegen ist das, was wir bisher erlebt haben alles kalter Kaffee.
Was wird die Antwort werden? Wir werden die Grenzen dicht machen, in Militär investieren und im Zweifel Menschen abschlachten. Wenn es geschickter geht, deligieren wir den Job an Gewaltregime in Nordafrika o.ä..

Über 300 Mrd. Euro investiert die Menschheit jährlich in Rüstungsgüter. Mal 10 Jahre diese Summe in das Weltklima investiert, und wir hätten viele Probleme weniger.....mal weitere 10 Jahre diese Summe in den sozialen Ausgleich investiert (global gesehen), und wir hätten weitere Probleme weniger.....aber all das wird nicht passieren - die besten Zeiten der Menschheit sind für die nächsten 300 Jahre vorbei, und all die, die nach 1945 geboren sind, und idealerweise in Europa oder den USA aufwachsen durften, gehören tendenziell eher zu den privilegierten, die die besten Zeiten noch erlebt haben.



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#308

RE: ... und der Amazonas?

in Die Grünen 12.12.2019 10:17
von Meridian | 2.839 Beiträge

Gerade der Bankensektor denkt noch am allerwenigsten an Klimaschutz. Zwar stoßen Banken kaum klimaschädliche Gase aus, beeinflussen aber den menschlichen Einfluss aufs Klima stark, wie und wo sie ihr Geld anlegen. Es gibt nur wenige Banken, die das Geld für Klimaschutz anlegen. Umso bemerkenswerter ist der Vorstoß der EZB, der auf erhebliche Widerstände stoßen dürfte.

https://www.welt.de/wirtschaft/article20...chste-Tabu.html

Wenn das Hand in Hand mit dem vorgeschlagenen Green Deal von von der Leyen geht, steigen dessen Erfolgschancen gewaltig, und man kann diesen Green Deal nachträglich noch weiterreichend formulieren.


Die äußere Welt ist der Spiegel deines Inneren.
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#309

RE: ... und der Amazonas?

in Die Grünen 12.12.2019 17:32
von Findus | 2.422 Beiträge

Zitat von Atue im Beitrag #307
Es gibt fast keine globale Politik - und in Zeiten, in denen sich die Großmächte alles andere als einig sind, einmal mehr nicht.

Das globalste was wir haben sind die Klimakonferenzen, die immerhin den Versuch unternehmen, globale Regelungen zu verhandeln. Ob man die einhält - letzten Endes gibt es keine Macht, die derzeit in der Lage wäre, ggf. Sanktionen auch tatsächlich zur Umsetzung zu bringen.

Es gibt aber eine europäische Politik - und die EU ist durchaus in der Lage, erst auch mal ihre eigenen Hausaufgaben zu machen - denn wenn die EU das (erfolgreich) tut, strahlt dies enorm aus - reicht aber zugegebenermaßen auch nicht.

Gegen den brennenden Amazonas kann nur indirekt vorgegangen werden - beispielsweise über Handelsstrafen, Sanktionen oder ähnliches. Man kann nicht so einfach Brasilien zu einer vernünftigen Umweltpolitik zwingen.

ABER: Die Antwort auf die Herausforderung des Klimawandels kann unter diesen Umständen ja nicht sein, dass wir dann auch in Europa nichts machen....denn es ist auch klar, ohne Europa gelingt der Stopp der Erderwärmung auch nicht - selbst wenn das prozentual möglich wäre, würde Europa aufgrund seiner wirtschaftlichen Macht und Einflusssphäre weit über seine Grenzen hinaus ausstrahlen.



"Hätte, könnte, sollte.", "Wir haben keine globale Politik." und "Das muss die EU eben alleine machen." hilft uns nicht weiter. Wir haben doch bereits auch vor FFF ein paar schlaue und ökologisch denkende Menschen gehabt. Und mache "alten und voll undigitalen Ansätze" sind vielleicht auch heute nicht falsch.
Ich denke dabei an die Agenda 21 - Prozesse. Natürlich, wie bei vielem erreichst du nicht alle Menschen und nicht alles ist ideal, aber etwas lässt sich aus den Agenda 21 - Prozessen durchaus für die heutige Zeit lernen.

Der Grundsatz der Agenda 21 war das Prinzip "think globally act locally". Neben dem an die eigene Nase packen, was z.B. Friday for the future betont, hatte der Agenda-Prozess auch eine globale Perspektive. Nicht im Sinne eines abstrakten "Wir denken auch an den Amazonas", sondern im Sinne vor Ort auch für den Amazonas aktiv zu werden.
Das ist ein Prinzip, dass ich in der aktuellen Klimadebatte vermisse, wo ich nur ein abstraktes Rufen nach der EU wahrnehme. Hier könnte man doch lernen, den globalen Ansatz in der Klimaschutzdebatte aufgreifen? Auch als FFF?

Ich bedanke mich für deinen Beitrag. So in der Art habe ich ja bereits meine Kritik öfters formuliert, dank deines Inputs habe ich jetzt das Gefühl, das Argument auf den Punkt gebracht zu haben.

Wenn dann noch internationale Politik und Handelssanktionen gegen Brasilien hinzukommen würden, könnte sich vielleicht auch am Amazonas endlich etwas bewegen. Im Umgang mit der Urbevölkerung handelt es sich nicht nur um eine Klimafrage, sondern zugleich um eine Menschenrechtsfrage.

Zitat von Atue im Beitrag #307

Ich halte auch viel davon, den Rest der Welt nicht aus seiner Verantwortung zu entlassen! Gerade deshalb aber wäre es falsch, mit den notwendigen Reformen auf die USA oder China oder Brasilien zu warten - wir haben in Europa noch wahnsinnig viel zu tun, um beispielsweise bis 2050 Klimaneutral zu werden. Dem gegenüber ist ein Verbot der Abholzung oder Brandrodung des Amazonas regelrecht ein leichtes.....


Und trotzdem, ein paar Bäume mehr oder weniger in Europa machen nicht den Unterschied. Im Klimasystem ist der Amazonas-Urwald einer der neuralgischen Punkte mit Einfluss auf das Klima.
Ich habe das Gefühl, dass Europa sich mit der Frage des Flächenverbrauchs befassen muss. Neue Wälder pflanzen oder Klima-Moore wieder vernässen braucht Fläche. Trotzdem wird man Technologie erforschen müssen, beispielsweise die CO2 - Speicherung. Ich finde es unter diesem Gesichtspunkt auch nicht schlecht, dass 2 Milliarden in die Batterie-Forschung gegangen sind.

Zitat von Atue im Beitrag #307

Wenn wir Europa klimaneutral aufstellen, dann werden sich die Kosten beispielsweise für erneuerbare Energien so günstig darstellen, dass es sich für Länder in Afrika mehr lohnt, gleichfalls auf regenerative Energien zu setzen, als auf Kohlekraftwerke.


Regenerative Energien wären gerade in Afrika mit seiner Lage nahe am Äquator billiger als Kohlestrom. Kohlekraftwerke werden dort aus Kapazitätsgründen gebraucht. Es gibt einfach noch zu viele Regionen ohne Strom.
Ok, eine Herausforderung für europäische Entwicklungspolitik - niemand anders würde regenerative Energien in Afrika sonst fördern.

Zitat von Atue im Beitrag #307

Über 300 Mrd. Euro investiert die Menschheit jährlich in Rüstungsgüter. Mal 10 Jahre diese Summe in das Weltklima investiert, und wir hätten viele Probleme weniger.....mal weitere 10 Jahre diese Summe in den sozialen Ausgleich investiert (global gesehen), und wir hätten weitere Probleme weniger.....aber all das wird nicht passieren - die besten Zeiten der Menschheit sind für die nächsten 300 Jahre vorbei.


Was soll ich sagen? Hoffen wir, dass wir es noch technisch hinbekommen mit dem Klima.


Zitat von Meridian im Beitrag #308
Gerade der Bankensektor denkt noch am allerwenigsten an Klimaschutz. Zwar stoßen Banken kaum klimaschädliche Gase aus, beeinflussen aber den menschlichen Einfluss aufs Klima stark, wie und wo sie ihr Geld anlegen. Es gibt nur wenige Banken, die das Geld für Klimaschutz anlegen. Umso bemerkenswerter ist der Vorstoß der EZB, der auf erhebliche Widerstände stoßen dürfte.

https://www.welt.de/wirtschaft/article20...chste-Tabu.html


Das kann wirklich nur eine französische EZB-Chefin machen. Richtige Person am richtigen Ort

Zitat von Meridian im Beitrag #308

Wenn das Hand in Hand mit dem vorgeschlagenen Green Deal von von der Leyen geht, steigen dessen Erfolgschancen gewaltig, und man kann diesen Green Deal nachträglich noch weiterreichend formulieren.


Unbenommen. Trotzdem habe ich mit Blick auf Amerika und China Skepsis.


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#310

RE: ... und der Amazonas?

in Die Grünen 13.12.2019 09:33
von Meridian | 2.839 Beiträge

@findus

Du hast doch irgendwo erwähnt, dass das Pariser Abkommen nur mit CO2-Speicherung funktionieren kann. Gerade habe ich neinen Artikel gefunden, der einige interessante Ansätze dazu hat, z.B. in Island.

https://www.tagesschau.de/ausland/co2-island-101.html

Eines verstehe ich nicht. Ich zitiere daraus:

Zitat
Eine halbe Autostunde südöstlich der isländischen Hauptstadt Reykjavik steht eine Art CO2-Staubsauger. "CarbFix" fängt das Treibhausgas aus der Luft auf und speichert es im Boden. Schon seit 2006 werden CO2-reiche Emissionen des nahegelegenen Geothermalkraftwerks eingefangen. Das Schweizer Unternehmen Climeworks hat die Anlage ergänzt und filtert jetzt das Gas auch aus der Umgebungsluft, um es im isländischen Gestein zu lagern.



Ist mir neu, dass Geothermiekraftwerke CO2 ausstoßen. Es sei denn, dass das geothermale Wasser CO2-haltig ist (wie Kohlensäure in Mineralwasser) und beim "Durchschütteln" in der Kraftwerksturbine entweicht.

Ansonsten: Es gibt viele Ansätze, aber auch genauso viele Probleme. Ob eine Technik sich durchsetzt?


Die äußere Welt ist der Spiegel deines Inneren.
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#311

RE: ... und der Amazonas?

in Die Grünen 13.12.2019 10:04
von Meridian | 2.839 Beiträge

Noch ein Artikel zum geplanten Green Deal in Europa:

https://www.sueddeutsche.de/politik/eu-g...-2050-1.4721904

Polen und seine Extrawünsche... Jetzt werden wir wahrscheinlich Großbritannien mit seinen Extrawünschen endlich los, vielleicht müssen wir Polen auch zu einem Polexit bewegen. Doch die wollen nicht raus. Zu sehr locken die EU-Gelder.

Auch sonst ist der Green Deal aufgeweicht. Kernenergie darf zur Senkung der Treibhausgase eingesetzt werden. Ich hoffe, dass auch der CO2-Ausstoß für die Anreicherung des Urans gezählt wird. Es sei denn, die Urangewinnung und -anreicherung geschieht klimaneutral.


Die äußere Welt ist der Spiegel deines Inneren.
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#312

RE: ... und der Amazonas?

in Die Grünen 13.12.2019 12:02
von Anthea | 12.272 Beiträge

Ich denke mal, es läuft darauf hinaus: Es wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
Und wenn Frau bis dato erfolglos von der "Laien" sich einer Sache angenommen hat.... Nun wird man ihr 2050, wenn es heißen sollte: Similar procedure as 30 years before keine Vorwürfe mehr machen.

Das alles sind für mich irgendwie unausgereifte Dinge. Nach der Devise: Wir bemühen uns...
Und im Endeffekt dann Ergebnis wie Zeugnisformulierung....stets bemüht, ist aber nix draus geworden.

---


Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.
Mahatma Gandhi


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#313

RE: ... und der Amazonas?

in Die Grünen 13.12.2019 13:53
von Findus | 2.422 Beiträge

Zitat von Meridian im Beitrag #310

Ist mir neu, dass Geothermiekraftwerke CO2 ausstoßen. Es sei denn, dass das geothermale Wasser CO2-haltig ist (wie Kohlensäure in Mineralwasser) und beim "Durchschütteln" in der Kraftwerksturbine entweicht.


Island mag ein Sonderfall sein, da es in einer vulkanisch aktiven Zone liegt.
Besuch in der Eifel z.B. den Laacher See. Dort findest du kleine Bläschen, die aus dem Wasser aufsteigen. Durch Vulkanismus bedingt wird dort CO2 natürlich freigesetzt.
Bei der Geothermie allein als solches ist mir auch keine Freisetzung von CO2 bekannt.


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#314

RE: ... und Polen?

in Die Grünen 16.12.2019 13:55
von Meridian | 2.839 Beiträge

"Noch ist Polen nicht verloren..." fällt mir dazu ein.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mens...-a-1300995.html

Ja, schon der geplante Braunkohleausstieg in DE ist eine Herausforderung, aber der in PL noch um ein Vielfaches mehr.

Jetzt beklagt sich PL schon, dass die EU-CO2-Emissionszerifikate immer weiter steigen und der Braunkohle das Leben schwer machen. Tja, vielleicht doch ein Polexit? Oder den Deutschen weiter mit Kriegsentschädigung drohen.

Und wenn der Druck zu arg ist, leugnet man den menschlichen Klimawandel. So einfach ist's.


Die äußere Welt ist der Spiegel deines Inneren.
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#315

RE: ... und Polen?

in Die Grünen 17.12.2019 08:57
von heiner | 881 Beiträge

Das mit den "Hausaufgaben", die ein jeder zu machen hat, das heißt doch nicht, wir sollen darauf verzichten den Smog, der mindestens 40 Städte Deutschlands regelmäßig befällt, zurückzudrängen.
Wir brauchen auf möglichst jedem Haus ein Solardach. Zudem überall dort wo Abgasfreies Heizen machbar ist, die entsprechende Technik fördern. E-Mobilität ist ohnehin auf dem Weg, wenn auch behindert von denen die das noch immer nicht verstanden haben. Es gibt Smart ähnliche E-Mobile ab € 5000.- denen man den Zugang zum deutschen Markt schwer macht, das sollte schnell beendet werden, dann sind die angesprochenen Problemstellung auch besser lösbar.


dass ein Traum nicht wahr ist, sehe ich ein, dass er wahr werden kann, auch.
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