#46

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 12.12.2017 20:30
von antenna (gelöscht)
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Wieviel Porzellan muss noch zerschlagen werden?

Nach Trumps Jerusalem-Beschluss stellt Jordanien Friedensvertrag von 1994 in Frage.

Inwiefern die geplante Verlegung der US-Botschaft das Friedensabkommen zwischen Jordanien und Israel verletzt, damit soll sich ein jordanisches Komitee befassen und dessen Aufkuendigung empfehlen, sollte es zu dem Ergebnis kommen, dass dies der Fall wäre. Eine endgueltige Aufkuendigung ist jedoch vom Urteil der Regierung und dem jordanischen Koenig Abdullah II. abhaengig. Koenig Abdullah II. sieht, so wie sein Vater Koenig Hussein, Jerusalem als eine Stadt für alle Glaubensgemeinschaften an.

Die Diplomatie zwischen beiden Ländern leidet bereits seit einem Zwischenfall im Juli vor der israelischen Botschaftsresidenz in Amman. Ein israelischer Sicherheitsmann eroeffnete damals das Feuer. Für Israel war es ein Akt der Notwehr gegen einen Angreifer, der mit einem Schraubenzieher auf den Sicherheitsmann losging. Die Waffe des Angestellten toetete jedoch zwei Männer: den Angreifer selbst und einen unbeteiligten Anwohner. Seither bleibt die israelische Botschaft in Jordanien geschlossen. Die jordanische Regierung fordert von der israelischen Seite neue Nachforschungen in dieser Sache. Erst dann koenne die Botschaft wieder ihren Betrieb aufnehmen (RT Deutsch)

Ein Akt der " Notwehr"! Der Wachmann, der den "Angreifer" und den einzigen Zeuge, den Wohnungsvermieter aus "Notwehr" toetete, ging einen Tag nach dem Vorfall aufrechten Ganges und offensichtlich unversehrt zum Empfang seines Ministerpraesidenten.
Israel wird der Forderung nach neuen Nachforschungen auch weiterhin nicht folgen.
Egal was das Ergebnis des Komitees oder wie die Entscheidung der Regierung ausfallen wird zur Aufkuendigung des Friedensvertrags - freundschaftliche Nachbarschaft sieht anders aus.



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#47

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 13.12.2017 17:36
von antenna (gelöscht)
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Zitat von grauer kater im Beitrag #33
Wer aber etwas gegen die Politik des Netanyahu-Regimes hat, ist lange kein Antisemit.



Das sieht auch Frau Hecht-Galinski so. In einem Artikel im "Sicht vom Hochblauen" : "Advent Advent - Palaestina brennt" schreibt sie u.a.:
"Die Erosion des Völkerrechts sehen wir daran, dass sich deutsche Politiker mehr darüber aufregen, wenn Davidstern-Flaggen des Besatzerstaates verbrannt werden, als über die jahrzehntelange illegale israelische Besatzung und Entrechtung der palästinensischen Bevölkerung und die Trump‘sche Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt des „Jüdischen Staates“. Wenn der deutsche Innenminister de Maiziere sich darüber aufregt, dass Davidsternflaggen als Symbol der illegalen jüdischen Besatzung und Unterdrückung Palästinas verbrannt werden, dann läuft etwas ganz falsch. Mit „Antisemitismus“ hat das rein gar nichts zu tun.
Übrigens ist das Verbrennen dieser Flaggen lt. Polizei kein Verstoß gegen das Strafgesetzbuch, solange sie vorher nicht an einem öffentlichen Gebäude hingen. Zur Meinungs- und Versammlungsfreiheit gehört es auch, dass auch Emotionen, wie das Verbrennen dieser verhassten Symbole ausgehalten werden muessen.....
Warum schweigen die deutschen Politiker zu den Vorgängen im jüdischen Apartheidstaat, zu der illegalen Abrieglung Gazas und zu den unmenschlichen Besatzungsverbrechen, wie steter Landraub, Enteignung, Razzien, Folterungen, Moscheeschändungen, Diskriminierungen, Ernte- und Wasserraub usw. Ist die rote Linie nicht schon längst überschritten?
Was muss eigentlich noch passieren?"

Wie so oft muss ich Frau Hecht-Galinski in vielen Dingen recht geben. Allerdings finde ich in Sache Flaggenverbrennung auch eine rote Linie ueberschritten, abgesehen davon, dass diese der palaestinensischen Sache viel mehr schadet als nuetzt.



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#48

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 13.12.2017 19:31
von Hamlets Gummibärchen (gelöscht)
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Zitat von antenna im Beitrag #47
Zitat von grauer kater im Beitrag #33
Wer aber etwas gegen die Politik des Netanyahu-Regimes hat, ist lange kein Antisemit.



Das sieht auch Frau Hecht-Galinski so. In einem Artikel im "Sicht vom Hochblauen" : "Advent Advent - Palaestina brennt" schreibt sie u.a.:
"Die Erosion des Völkerrechts sehen wir daran, dass sich deutsche Politiker mehr darüber aufregen, wenn Davidstern-Flaggen des Besatzerstaates verbrannt werden, als über die jahrzehntelange illegale israelische Besatzung und Entrechtung der palästinensischen Bevölkerung und die Trump‘sche Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt des „Jüdischen Staates“. Wenn der deutsche Innenminister de Maiziere sich darüber aufregt, dass Davidsternflaggen als Symbol der illegalen jüdischen Besatzung und Unterdrückung Palästinas verbrannt werden, dann läuft etwas ganz falsch. Mit „Antisemitismus“ hat das rein gar nichts zu tun.
Übrigens ist das Verbrennen dieser Flaggen lt. Polizei kein Verstoß gegen das Strafgesetzbuch, solange sie vorher nicht an einem öffentlichen Gebäude hingen. Zur Meinungs- und Versammlungsfreiheit gehört es auch, dass auch Emotionen, wie das Verbrennen dieser verhassten Symbole ausgehalten werden muessen.....
Warum schweigen die deutschen Politiker zu den Vorgängen im jüdischen Apartheidstaat, zu der illegalen Abrieglung Gazas und zu den unmenschlichen Besatzungsverbrechen, wie steter Landraub, Enteignung, Razzien, Folterungen, Moscheeschändungen, Diskriminierungen, Ernte- und Wasserraub usw. Ist die rote Linie nicht schon längst überschritten?
Was muss eigentlich noch passieren?"

Wie so oft muss ich Frau Hecht-Galinski in vielen Dingen recht geben. Allerdings finde ich in Sache Flaggenverbrennung auch eine rote Linie ueberschritten, abgesehen davon, dass diese der palaestinensischen Sache viel mehr schadet als nuetzt.



Ich gebe Dir recht, weil es ein riesiger Unterschied ist, ob man Juden massakriert und vernichtet, nur weil sie Juden sind, oder ob man das Handeln der gegenwärtigen israelischen Politik kritisiert. Denn diese kann, wenn alles schief geht, einen Weltenbrand entfachen. Somit sehe ich diese Kritik fast als Notwehr.


"Bosheit, mein Herr, ist der Geist der Kritik, und Kritik bedeutet den Ursprung des Fortschritts und der Aufklärung" (Thomas Mann, Der Zauberberg)

Man kann aus keiner Mücke einen Elefanten machen, aber jeden Elefanten zur Schnecke.
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#49

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 13.12.2017 19:46
von antenna (gelöscht)
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Auch Erhard Arendt, der Betreiber des Palaestina-Portals hat sich in dieser Sache zu Wort gemeldet:
"jemand mit solch einer doppelmoral ist mehr scheinheilig.
was geschieht tagtäglich in palästena. da ruft die idf nicht: "palästinenser töten", sie tötet und wenn wehrlos am boden liegende palaestinenser erschossen werden, werden sie noch als helden gefeiert. das rufen eher mitglieder der regierungsparteien, siedler sind da auch ganz gut dabei...
wann ist die grenze der mitwisserschaft, mittäterschaft überschritten.
nur wer gegen jede form von rassismus und gewalt seine stimme hebt, ist glaubwürdig."



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#50

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 13.12.2017 21:54
von Anthea | 12.418 Beiträge

Da es um Jerusalem geht,hierzu dieses:

.Der Palästinenser Sari Nusseibeh hat der ZEIT ein ausführliches Interview gegeben, worin er erklärt, warum seiner Meinung nach Trump schlau gehandelt hat. „Bauernschläue“ oder unbeabsichtigt. Der Zweck heiligt die Mittel? Hat Trump um die Ecke gedacht? Mit der Absicht: Konfliktlösung einer andereren Art?
Nusseibeh leitete bis 2014 die Al-Kuds-Uni in Jerusalem.

“ Trump hat schlau gehandelt"
Die Jerusalem-Entscheidung des amerikanischen Präsidenten setzt alle Konfliktparteien im Nahen Osten unter Druck, meint der Palästinenser Sari Nusseibeh. [...]

ZEIT: Wird sich Israel seit Präsident Donald Trumps Hauptstadt-Entscheidung überhaupt noch auf eine feste Vereinbarung über zwei Staaten und über den künftigen Status von Jerusalem einlassen?

Nusseibeh: Es wird Sie vielleicht überraschen, wenn ich das sage: Israel hat immer versucht, eine Lösung mit den Palästinensern zu finden. Für sein zionistisches Projekt ist es äußerst wichtig, den Konflikt mit den Palästinensern beizulegen – und nicht, die Palästinenser zu bekämpfen oder zu besiegen. Stellen Sie sich doch einmal vor, was passieren würde, entschiede die palästinensische Führung plötzlich, nicht mehr mit Israel zu verhandeln, und entschlösse sich, die Autonomiebehörde in Ramallah aufzulösen und die Zwei-Staaten-Lösung aufzugeben. Dann gäbe es in Israel auf einmal nicht nur wie bisher eine Minderheit von etwa 20 Prozent, sondern von zusätzlich 30 oder 40 Prozent Arabern, die nicht dieselben Rechte haben wie die Israelis. Das wäre ein gewaltiges Problem für das Land, innen- wie außenpolitisch.
[…]
Donald Trump hat übrigens – vielleicht unbewusst – extrem schlau gehandelt. Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels ist Teil eines Plans, eines Prozesses, mit dem er Palästinenser und Israelis dazu bringen will, wieder miteinander zu sprechen. Er setzt beide Seiten unter Druck: Zu den Israelis sagt er, wenn ihr euch nicht mit der Autonomiebehörde in Ramallah auf eine Zwei-Staaten-Lösung einigt, bekommt ihr weitere vier Millionen palästinensische Bürger in eurem Land. Dann seid ihr, für alle Welt sichtbar, ein Apartheidstaat. Und zu den Palästinensern sagt Trump: Wenn ihr euch nicht mit den Israelis einigt, wird Jerusalem für euch verloren sein. Amerikas Präsident hat die Jerusalem-Frage ganz nach vorne geschubst. Das ist gut für uns. Der Umzug der israelischen US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem wird drei oder vier Jahre in Anspruch nehmen, also haben wir drei oder vier Jahre Zeit zu verhandeln. […]

http://www.zeit.de/2017/52/sari-nusseibe...heidung/seite-2

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Ist das, was das Herz glaubt, nicht genau so wahr wie das, was das Auge sieht? Khalil Gibran
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#51

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 13.12.2017 22:21
von Anthea | 12.418 Beiträge

Zitat von Hamlets Gummibärchen im Beitrag #48
Ich gebe Dir recht, weil es ein riesiger Unterschied ist, ob man Juden massakriert und vernichtet, nur weil sie Juden sind, oder ob man das Handeln der gegenwärtigen israelischen Politik kritisiert. Denn diese kann, wenn alles schief geht, einen Weltenbrand entfachen. Somit sehe ich diese Kritik fast als Notwehr.


Das habe ich immer genau so gesehen, dass eine klare Differenzierung sein muss, ob man die Politik Israels resp. Netanjahus zum Thema einer Kritik oder Ablehnung macht. Eine Kritik, die sich nicht gegen die Juden, die Menschen, die Bürger Israels richtet.
Aber leider - und das ist oft ersichtlich - gehen solche Dinge ineinander über. Unter dem Deckmantel "man wird ja wohl noch..." kommen dann doch antisemitische atonale Töne durch.

Das geschieht überall auf der Welt. Besonders auch in Frankreich. "Die Angst der französischen Juden - Nirgendwo in Westeuropa gibt es so viele antisemitische Angriffe wie in Frankreich. Die Täter sind meist Muslime" Quelle: http://www.rp-online.de/politik/die-angs...n-aid-1.7245884

Und das, was bei uns jetzt bei Jerusalem-Demonstrationen geschah, das ist nun wirklich keine reine Kritik gewesen!!!

„Offiziell richteten sich die Demonstrationen in Berlin gegen die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt. Doch bei den Protesten trat offener Judenhass zutage.
Was in Berlin als Demonstration gegen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels angekündigt war, entpuppte sich als blanker Hass - gegen Israel und gegen Juden. […]

Der Hass auf Juden und Israel ist in arabischen Ländern weitverbreitet. Eine besondere Rolle spielt dabei der Nahostkonflikt: Meist werden die Palästinenser ausschließlich als Opfer stilisiert, Juden ausschließlich als Täter - und somit als gemeinsamer Feind von Muslimen. Das machen sich auch Islamisten zu eigen: Antisemitismus ist laut Verfassungsschutz ein wesentliches ideologisches Element. "Ähnlich wie im Rechtsextremismus werden Juden als Drahtzieher einer weltweiten Verschwörung gesehen und kollektiv für verschiedene Übel und Missstände verantwortlich gemacht", heißt es im Verfassungsschutzbericht 2016. […]“

http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...-a-1182687.html

Und so etwas möchte ich in Deutschland nicht haben! Nicht sehen wollen, diesen widerlichen Hass. Weder den der braunen Ekelpakete gegen Ausländer/Muslime, noch den der Muslime gegen Juden.

Und da gibt es gar kein Vertun und keine Entschuldigung. Menschenverachtung hat in Deutschland nichts (mehr) zu suchen.

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#52

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 13.12.2017 22:28
von Anthea | 12.418 Beiträge

Nachtrag:

Einer der Tiefpunkte unserer Nachkriegsgeschichte“ - Jüdische Gemeinde sagt Chanukka-Fest in Mülheim aus Sicherheitsgründen ab

https://www.derwesten.de/staedte/muelhei...d212844095.html

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#53

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 14.12.2017 07:00
von antenna (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #50
Und zu den Palästinensern sagt Trump: Wenn ihr euch nicht mit den Israelis einigt, wird Jerusalem für euch verloren sein. Amerikas


Trump habe "schlau gehandelt"? Herr Netanjahu und Konsorten koennten diese Sichtweise des Herrn Nusseibeh teilen, die meisten Palaestinenser wohl eher nicht. Doch dies ist nicht weiter als eine Vermutung meinerseits.

Allein der von Nusseibeh zitierte Satz Trumps (zu den Palaestinensern) ist ein einziger Witz: "Wenn ihr euch nicht mit den Israelis einigt, wird Jerusalem fuer euch verloren sein."

Was heisst einigen? Abu Dis als Hauptstadt welchen Staatsgefueges zu akzeptieren?

Ja, die Aussage dieses Herrn ueberrascht tatsaechlich, naemlich dass Israel immer versucht habe, eine Loesung mit den Palaestinensern zu finden. Spaetenstens hier wird dieser Herr unglaubwuerdig.



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#54

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 14.12.2017 07:24
von antenna (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #51
"Die Angst der französischen Juden - Nirgendwo in Westeuropa gibt es so viele antisemitische Angriffe wie in Frankreich. Die Täter sind meist Muslime" Quelle: http://www.rp-online.de/politik/die-angs...n-aid-1.7245884


Das ist traurig. Vielleicht sollte man dafuer nach Erklaerungen ( nicht Entschuldigung) suchen?

"Was muss noch passieren, damit in Frankreich agierende (.....) Juden, die unter dem Namen LDJ ("Jewish Defence League" (link is external)) agieren, endlich gestoppt werden? Eine Gruppe, die französische und israelische Pässe besitzt, die es ihnen ermöglichen, jederzeit nach Israel zu reisen und notfalls dort zu bleiben. Dies alles geschieht unter dem Schutz des CRIF ("Conseil Représentatif des Institutions Juives de France" (link is external)
{.....}
Einige dieser Faschisten wurden schon öfter nach Angriffen auf Buchhandlungen, Theater, Kinos, Ausstellungen etc. gefasst, sogar vor Gericht gebracht. Aber sie kamen immer mit Bewährungsstrafen davon, keiner von ihnen ging je ins Gefängnis! Als sie schließlich einmal Geldstrafen bekamen, rief die Vereinigung der jüdischen Geschäftsleute in Frankreich in öffentlich dazu auf, Geld zu sammeln um deren Schulden zu begleichen.
So ist Frankreich das einzige Land, wo Aktivisten für BDS-Kampagnen gegen Israel (link is external) vor Gericht gestellt und für gewaltfreie Aktionen verurteilt werden, gewalttätige und rassistische Gruppen wie LDJ aber ungehemmt und ungehindert weiter machen können, unter den Augen des Staates.
{.....}
Sind das die Auswüchse der guten Beziehungen zwischen Frankreich und Israel? Ist das die christlich-jüdische Allianz gegen Israel-Kritiker und Muslime?

Hier die zusammengefassten Tatsachen, die mich per E-Mail erreichten: Die {.....} Juden der Kahane Bewegung Jewish Defence League (LDJ) attackierten die von mir hochgeschätzte Olivia Zemor unter anderem wegen ihrer neuen Initiative "Welcome to Palestine", welche diesen Sommer, vom 24 bis 31. August stattfinden und über Jordanien gehen wird. Olivia wurde am 28. Juni während eines Besuches auf der Terrasse in einem Café nahe der Bastille von mehreren Männern angegriffen und mit rotem Öl am Kopf und Körper übergossen. Sie wurde sofort von der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht, da dieses gefärbte Öl auch giftige Substanzen enthalten konnte.

Schon vor einiger Zeit hatte man den Buchladen von Olivia, die "Librairie Résistance à Paris" verwüstet. Auch bei den Nazis brannten erst die Bücher, dann die Menschen. Gestern, am 6. Juli, wurde der französische Schriftsteller Jacob Cohen zum zweiten Mal, wie auch schon am 12. März diesen Jahres von der LDJ angegriffen und damals sogar gefilmt und hämisch kommentiert ins Internet gesetzt. Das war gerade nach dem Erscheinen seines Romans über die Machenschaften des Mossad. Man konnte damals im März sogar drei dieser Angreifer identifizieren, aber ihnen passierte nichts! In erschreckender Weise wird die "schützende" Hand über die Sayanim, die Helfer Israels in der ganzen Welt gehalten."

http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/...nkreich-stoppen von Evelyn Hecht Galinski

In die deutschen Medien schaffen es solche Vorfaelle hoechst seltenst. Wer laesst sich auch schon gerne als Antisemit beschimpfen?



zuletzt bearbeitet 14.12.2017 07:26 | nach oben springen

#55

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 14.12.2017 07:41
von antenna (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #51
Der Hass auf Juden und Israel ist in arabischen Ländern weitverbreitet. Eine besondere Rolle spielt dabei der Nahostkonflikt: Meist werden die Palästinenser ausschließlich als Opfer stilisiert, Juden ausschließlich als Täter


Ich glaube, dieses Thema hatten wir bereits anderswo, z.B. im Thread "Was ist Antisemtismus"?

Richtig, eine besondere Rolle beim Thema "Hass" spielt tatsaechlich der Nahostkonflikt.
Es gab naemlich Zeiten, in dem Muslime und Juden in arabischen Laendern recht gut miteinander konnten, sehr viel besser als Christen mit Juden in Europa . Weshalb sich das aenderte, das muessten sich vor allem die Englaender und die Deutschen samt USA fragen.

Die Palaestinenser werden als "Opfer stilisiert" - die Israelis als Taeter"?
Weshalb wird der "Taeter" dann militaerisch, politisch und wirtschaftlich von Deutschland unterstuetzt?
Wie kommts, dass man einem Taeter den roten Teppich in Bruessel ausbreitet?
Muss man sich dann wundern, wenn der "Hass" auch in Deutschland hohe Wellen schlaegt, angesicht der voelkerrechtswidrigen Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch unseren Verbuendeten?



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#56

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 14.12.2017 09:42
von Anthea | 12.418 Beiträge

Ich hatte nicht vor, hier "Ursachenforschung" zu betreiben. Da wird man sicherlich nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
Die Kernpunkte meiner Aussagen waren:

Und so etwas möchte ich in Deutschland nicht haben! Nicht sehen wollen, diesen widerlichen Hass. Weder den der braunen Ekelpakete gegen Ausländer/Muslime, noch den der Muslime gegen Juden.

Und da gibt es gar kein Vertun und keine Entschuldigung. Menschenverachtung hat in Deutschland nichts (mehr) zu suchen.

Einer der Tiefpunkte unserer Nachkriegsgeschichte“ - Jüdische Gemeinde sagt Chanukka-Fest in Mülheim aus Sicherheitsgründen abl


Und dabei ist es mir egal, was für "Gründe" die "ehrenwerten" Demonstranten mit ihren menschenverachtenden Parolen haben. Ihre Kritik dürfen sie gerne äußern. Dinge wie "Juden ins Gas" oder Aufrufe zur Gewalt jedoch nicht!

---


Ist das, was das Herz glaubt, nicht genau so wahr wie das, was das Auge sieht? Khalil Gibran
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#57

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 14.12.2017 12:06
von antenna (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #56
Und dabei ist es mir egal, was für "Gründe" die "ehrenwerten" Demonstranten mit ihren menschenverachtenden Parolen haben. Ihre Kritik dürfen sie gerne äußern. Dinge wie "Juden ins Gas" oder Aufrufe zur Gewalt jedoch nicht!


Die Gaensefuesschen haettest du dir getrost sparen koennen, liebe Anthea. Ansonsten sind wir uns in der Sache ja ziemlich einig. Es sind nicht diese Parolenrufer, die ich erklaeren oder gar in Schutz nehmen wollte. Wogegen ich allerdings etwas habe, ist, dass man nun eine Antisemtismusdiskussion anstoesst, aufgrund einzelner Chaoten, um es mal milde auszudruecken, und man teilweise diese Ausfaelle Vereinzelter instrumentalisiert, um von dem tatsaechlichen Thema - naemlich Jerusalem und Trump - abzulenken.

Ferid Heider, Imam in verschiedenen Moscheen in Berlin und hat an der Al-Azhar-Universität in Kairo den Islam gelernt. Er ist in Deutschland aufgewachsen und studiert zur Zeit Arabistik.

Auf seiner FB-Seite schreibt er heute folgendes:
"Ich verabscheue Antisemitismus. Ohne Wenn und Aber.
Genauso wie ich alle anderen Formen von Rassismus verabscheue.
Ja, ich engagiere mich sogar gemeinsam mit Juden ehrenamtlich dagegen.{...}

Gleichzeitig stehe ich der Politik Israels sehr kritisch gegenüber und protestiere, demonstriere und gehen gegen sie auf die Straße.
Ist das nun ein Widerspruch?Überhaupt nicht.
Wieso nicht?
Das möchte ich nun einmal an dieser Stelle erläutern.
Als Muslim, der seinen glauben versucht bewusst zu praktizieren, stehe ich gegenüber der Politik vieler islamischer Länder und Gruppierungen, welche sich auch als islamisch bezeichnen, sehr kritisch gegenüber und bin schon oft diesbezüglich auf die Straße gegangen. Beispiel Ägypten, Saudi-Arabien, Iran, Syrien, IS, al-Qaida ect…
Bedeutet dies, dass ich nun als Muslim gegen meinen eigenen Glauben agiere? Ganz sicherlich nicht. Ich sehe eher, dass einige dieser Regime den Glauben für ihre eigenen Zwecke und für den Erhalt ihrer Macht instrumentalisieren und großes Unrecht ausüben.
Auf der anderen Seite bewundere ich Juden, welche sich offen gegen die Politik Israels aussprechen und dadurch selbst sehr viel Kritik aus den eigenen Reihen erfahren. An dieser Stelle möchte ich betonen, dass viele dieser mutigen jüdischen Menschen, welche die Politik Israels offen kritisieren, ihren Glauben bewusst praktizieren.
Ebenfalls möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass mir durch den Dialog mit jüdischen Geistlichen immer wieder klargeworden ist, wie sehr sich Islam und Judentum ähneln und wie nah sie mit einander verwandt sind. Dies hat mich jedes Mal erstaunt und zu gleich traurig gemacht, wie viel Hass und Misstrauen es auf beiden Seiten aufgrund des Nahostkonfliktes gibt.
Auf der anderen Seite sehe ich Menschen als meine politischen Gegner an, welche versuchen die Politik Israels oder anderer Regime, welche Unrecht ausüben, zu verteidigen. Und hierbei ist es völlig unerheblich ob es sich um Juden, Christen, Muslime, Atheisten oder sonst wen handelt.
Einige möge jetzt einwenden, dass bei solchen Demos Antisemitismus in Israelkritik verpackt wird. Es ist richtig, dass es zu solchen Vorfällen leider vereinzelt kommt und dies muss auch in aller Schärfe kritisiert werden. So etwas darf nicht geduldet werden und sollte von der Polizei und den Verantwortlichen sofort unterbunden werden.
Ja, diese antisemitischen Parolen und Verbrennungen von Fahnen schaden diesen berechtigten Protesten immens, da es viele Menschen im Westen gibt, welche mit den gerechten Forderungen des palästinensischen Volkes sympathisieren und sich durch solche idiotischen und dummen Aktionen mehrmals überlegen müssen, ob sie an solchen Demonstrationen teilnehmen sollen oder nicht.

Leider haben es nicht Alle gelernt, zwischen Antisemitismus und berechtigter Israelkritik zu unterscheiden. Und dies, obwohl wir gerade als Muslime - welche über solche Pauschalisierungen uns gegenüber und den daraus resultierenden Hass ein Lied singen können - die letzten sein sollten, welche pauschalisieren und alle Menschen über einen Kamm scheren.

Jedoch aufgrund solcher in jeder Hinsicht abzulehnenden Einzelaktionen (ich war auf der Demonstration am letzten Samstag gewesen und habe keine dieser Aktionen mitbekommen. Auch habe ich keine einzige judenfeindliche Parole vernommen. Ich hätte dies auch sofort den Verantwortlichen oder der Polizei gemeldet) jegliche Form von Protest gegen die Politik Israels als Antisemitismus abzutun, ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich. Es stärkt nämlich jene Stimmen, welche es gerade nicht vermögen zu differenzieren."



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#58

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 14.12.2017 13:06
von Anthea | 12.418 Beiträge

Zitat von antenna im Beitrag #57
Die Gaensefuesschen haettest du dir getrost sparen koennen, liebe Anthea. Ansonsten sind wir uns in der Sache ja ziemlich einig. Es sind nicht diese Parolenrufer, die ich erklaeren oder gar in Schutz nehmen wollte. Wogegen ich allerdings etwas habe, ist, dass man nun eine Antisemtismusdiskussion anstoesst, aufgrund einzelner Chaoten, um es mal milde auszudruecken, und man teilweise diese Ausfaelle Vereinzelter instrumentalisiert, um von dem tatsaechlichen Thema - naemlich Jerusalem und Trump - abzulenken.




Nein, hätte ich nicht und habe ich auch sehr wohlbedacht gebracht. Denn tatsächlich lenktest du ab. Nach dem Motto (ähnlich/erkennbar): Anstatt darüber zu reden sollte man doch lieber....
Nein, es gilt darüber zu reden.
Und ja, es ist nicht nur "milde" ausgedrückt, wenn du von "Chaoten" oder "Ausfällen Vereinzelter" sprichst, sondern es ist einfach angesichts der Tatsache von Toten durch Terroristen, angesichts der latenten Bedrohung durch diese "Chaoten" (milde ausgedrückt) absolut nicht hinnehmbar, das Thema auf etwas anderes zu bringen suchen.

Es geht um dieses Dreckspack mit diesen "Ausfällen" - und das möchte ich hier in Deutschland nicht haben!
Und dass es diesen um reinen Judenhass geht, das zeigen ihre Parolen. Denn, so es um Politik gehen würde, dann könnten sie ja ihre Transparente mit Netanjahus Konterfei bestücken. Oder auch mit dem von Trump. Denn Ersterer hat ja im Moment nichts getan - obwohl ihm natürlich Trumps Vorgehen recht war. Aber das sehe ich nicht.
Da waren ja sogar bei den Demos die "Chaoten" der Pegidioten mutiger und punktgenauer. Sie hingen Politiker an den Galgen auf ihren Transparenten. Weil sie die Flüchtlingspolitik kritisierten.
Arschlöcher und Idioten sind alle.... Hochgradig!

Und apropos Jerusalem:
Das Sinnvollste wäre doch, wenn man Jerusalem ganz einfach zu einem eigenen "Stadtstaat" machen würde. Wo alle, Christen, Juden, Moslems ihre Heiligtümer vorfinden und verehren könnten.
Man muss auch Verzicht leisten können, wenn es tatsächlich um "Frieden" gehen soll. Wie verbal bekundet! Von allen Seiten.

---


Ist das, was das Herz glaubt, nicht genau so wahr wie das, was das Auge sieht? Khalil Gibran
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#59

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 14.12.2017 14:26
von Meridian | 2.866 Beiträge

Zitat von Anthea im Beitrag #58
(...)

Und apropos Jerusalem:
Das Sinnvollste wäre doch, wenn man Jerusalem ganz einfach zu einem eigenen "Stadtstaat" machen würde. Wo alle, Christen, Juden, Moslems ihre Heiligtümer vorfinden und verehren könnten.
Man muss auch Verzicht leisten können, wenn es tatsächlich um "Frieden" gehen soll. Wie verbal bekundet! Von allen Seiten.

---





Oder Jerusalem wird direkt von der UNO verwaltet. Das klappte auch früher, als Danzig in den 20er-Jahren direkt dem Völkerbund unterstand. Vielleicht sollte es generell Möglichkeiten geben, wenn ein Gebiet umstritten ist oder man nicht weiß, zu welchem Land es gehören soll, dass es einer übergeordneten Verwaltung untersteht, zumindest vorübergehend. Die Frage dabei lautet: Muss jedes Gebiet zu irgendeinem Land gehören?

Ich stelle mir vor, was mit mit Brüssel passieren könnte, wenn Belgien in Flandern und Wallonien zerfällt. Brüssel könnte dann direkt der EU unterstehen.


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#60

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 14.12.2017 15:02
von antenna (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #58
Es geht um dieses Dreckspack mit diesen "Ausfällen" - und das möchte ich hier in Deutschland nicht.



OK, das haben wir nun verstanden.

Unter dem Titel : Juden als Projektionsfläche, schreibt Abraham Melzer, seines Zeichens Jude.:

"Eine bekannte jüdische Krankheit ist die Tatsache, dass viele Israelis und Juden alles, was sie und andere Juden tun, als den Mittelpunkt der Welt betrachten und jeden, der sie lobt, als einen „Gerechten unter den Völkern“ klassifizieren und jeden, der sie und besonders Israels Politik kritisiert, als Antisemiten brandmarken.{.....}

„In Berlin bricht sich Judenhass Bahn“, schreibt die FR. Dabei sind nur selbst gebastelte Flaggen mit Davidstern von vermummten Demonstranten verbrannt worden. Aus dem Zorn und dem Frust dieser Menschen ist in den Medien, bei Politikern und natürlich beim Zentralrat der Juden in Deutschland, sofort eine Welle des „offenen Antisemitismus“ geworden und eine von allen Muslimen geteilte Ablehnung von Juden.{.....}

Von der blinden Identifikation jüdischer Jugendlichen in Deutschland mit dem Staat Israel, wird nicht gesprochen und davon, dass jüdische Funktionäre immer wieder beteuern, dass sie ohne „Wenn und Aber“ hinter Israel stehen, wird geschwiegen. Warum ist denn noch keiner darauf gekommen, dass die Aggressionen gegen Juden und jüdische Gemeinden auch damit zu tun haben könnten, dass viele Juden und Jüdische Gemeinden blind Israel und seine aggressive und rassistische Politik unterstützen und in der Öffentlichkeit rechtfertigen?
Wenn ein Dr. Meron Mendel der FR sagt: „Man müsse die Diskriminierung anerkennen, aber dürfe sie nicht als Legitimation für Antisemitismus anerkennen“, dann ist das nicht nur schlechtes Deutsch, sondern auch Zynismus pur und eigentlich eine dumme Unverschämtheit und Ignoranz gegenüber der bestehenden Realität. Das dürfen wir nicht anerkennen und schon gar nicht akzeptieren, sondern immer und immer wieder dagegen kämpfen.

Und warum sollen Palästinenser die Diskriminierung anerkennen. Sie haben allen moralischen Rechts der Welt sich dagegen aufzulehnen und ihr Widerstand ist alles andere als Antisemitismus.

Natürlich weiß ich, dass Netanjahu und die üblichen zionistischen Gläubigen das anders sehen, und in jedem palästinensischen Widerstandskämpfer einen Terroristen sehen, aber Netanjahus Vater war ja auch ein Terrorist und Netanjahus Vorbilder, Begin und Shamir, waren auch von den Briten per Steckbrief gesuchte Terroristen. Sie selbst nannten sich, wie viele Palästinenser heute, Freiheitskämpfer. Ist denn die Freiheit und Würde der Palästinenser weniger wert, als die der Israelis?

Der Protest muslimischer Bürger, die sich mit dem Kampf der Palästinenser identifizieren, ist für Meron Mendel „eine Art Pogromstimmung“. Verbrannte Flaggen mit Davidstern, hat für Juden eine besondere Symbolkraft. Für mich sind es nur verbrannte selbst gebastelte Flaggen, verbrannter Stoff, niemanden tut dies weh. Die Symbolkraft der Anerkennung Jerusalems als alleinige Hauptstadt Israels hat aber mehr Dynamit in sich. Die Anerkennung durch Trump war wie Öl in einen Flächenbrand gießen und behaupten, dass man damit das Feuer löschen kann. Diese Tat hat für Palästinenser nicht nur „Symbolkraft“, sondern sie schürt auch berechtigte Ängste. Immerhin ist die Situation der Palästinenser in Jerusalem nicht gerade rosig. Täglich werden arabische Häuser von gewalttätigen Israelis besetzt und ihre Bewohner vertrieben. Die arabischen Bewohner Jerusalems haben zurecht Angst. kollektiv vertrieben zu werden, was auch viele Israelis inzwischen fordern."

Jeder ist sich selbst der Naechste. Was geht uns ueberhaupt die Freiheit und Wuerde der Palaestinenser an?Was die Lage der Palaestinenser in Ost-Jerusalem?
Vergleichen wir diese mit den "Pegidioten"...die wenigsten "punktgenauer und mutiger" waren.

Mut sieht fuer mich allerdings anders aus. So z.B. wie dieser eines Herrn Melzer, der Solidaritaet mit dem "Dreckspack" zeigt



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Erstellt im Forum Diverse Nachrichten von antenna
68 22.06.2018 21:54goto
von SirPorthos • Zugriffe: 2031
Unschuldsengel – im Namen der „Freiheit der Kunst“
Erstellt im Forum Medien von Anthea
9 06.07.2018 17:55goto
von Anthea • Zugriffe: 338
Jerusalem feiert zweimal Ostern
Erstellt im Forum Naher und mittlerer Osten von antenna
68 11.04.2018 10:07goto
von grauer kater • Zugriffe: 1816
Code Pink erhaelt den Wilhemine- von- Bayreuth- Preis
Erstellt im Forum Diverse Nachrichten von antenna
6 12.03.2018 11:55goto
von antenna • Zugriffe: 268
Messerattacke
Erstellt im Forum Fußball von antenna
19 13.10.2017 07:22goto
von Anthea • Zugriffe: 633
Ein neuer Geschaeftszweig
Erstellt im Forum Naher und mittlerer Osten von antenna
12 17.08.2017 19:17goto
von Hamlets Gummibärchen • Zugriffe: 781
Brief eines tuerkischstaemmigen Menschen
Erstellt im Forum Deutschland von antenna
0 26.07.2017 17:12goto
von antenna • Zugriffe: 387

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