#31

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 11.12.2017 19:47
von Anthea | 12.276 Beiträge

Zitat von antenna im Beitrag #30
Zitat von Anthea im Beitrag #27
Ein jeder Getötete ist doch einer zu viel, so empfinde ich. Und da ist es ganz egal von welcher Seite


Das sehe ich nicht anders. Doch mal Hand aufs Herz - waeren die Toten auf israelischer Seite zu beklagen, dann waeren die "Empfindungen" unserer Medien ganz andere. Darum gehts.

.und auch darum: wuerde - beispielsweise - eine tuerkische Regierung aehnlich gegen Demonstranten vorgehen.. was waere dann.....



Es geht hier nicht um "was wäre wenn..." sondern um eine Aussage die - so wie sie da steht - durchaus für Außenstehende missverständlich verstanden werden kann.
Und da ist es doch gut, sich klar auszudrücken.

Ich habe z.B. mit "Engelszungen" geredet und dich für andere Unstimmigkeiten verteidigt, da ich ja weiß, wie du etwas gemeint hast. Jedoch es nicht so zum Ausdruck brachtest.

Nur mal als Beispiel: Ich erhielt seinerzeit diverse empörte Schreiben, was deine Formulierung anbelangte:

"Nach Jahrtausenden als Opfer des Rassismus sind Juden hier anscheinend glücklich, anderen etwas anzutun, was ihnen angetan wurde."

Ein Kommentar dazu in einer Mail war:
"Das ist Antisemitismus in Reinstkultur und streng genommen eine Relativierung der Shoah!"

Und es wurde mir auch mitgeteilt, dass gewisse deiner Beiträge in ein Forschungsprojekt einfließen würden "Antisemitismus im Internet".

Ja, ich weiß: Honi soit qui mal y pense.
Ich will dir ganz sicherlich nichts und weiß, wie du das meinst. Aber zum "Rätselraten" sind Leser ja nicht unbedingt da. Und dass Sätze gerne aus dem Zusammenhang gerissen werden, das ist bekannt.
Allerdings steht der Satz jetzt so da. Und der Zusammenhang des Zitates vorher kann so und so gedeutet werden. Eben auch in der Richtung, dass du den sich ärgernden Idioten der geringen Menge wegen zustimmen würdest.

---


Ist das, was das Herz glaubt, nicht genau so wahr wie das, was das Auge sieht? Khalil Gibran
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#32

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 11.12.2017 20:08
von Anthea | 12.276 Beiträge

Zitat von Hamlets Gummibärchen im Beitrag #28
Zitat von Anthea im Beitrag #27
Zitat von antenna im Beitrag #26
Zitat von Till im Beitrag #25
Die Rechtsbraunen können ihre Enttäuschung kaum verbergen: Bei den Unruhen sind bis jetzt nur vier Palästinenser getötet worden.


Eine kaum nennenswerte Zahl.



Sorry, antenna. Aber eine solche Aussage klingt sehr zynisch. ;-(
Ein jeder Getötete ist doch einer zu viel, so empfinde ich. Und da ist es ganz egal von welcher Seite.

---

Tut mir leid, aber da widerspreche ich. Natürlich ist das zynisch, aber wer in den einschlägigen Medien sich umtut, wird genau diese klammheimliche - ich weiß: Mescalero - sehr oft, zu oft finden. Nicht antenna ist zynisch, sondern die, auf die sie sich bezieht.


Liebes Gummibärchen, ich schrieb: "klingt". Und daran gibt es nun einmal nichts zu deuteln, so ein "unbeschadeter" Leser auf eine solche Aussage stößt.
Solche Leute, von denen Till schreibt, sind nicht zynisch sondern "Dreckspack".
Ohne Achtung vor dem Leben anderer. Solche, die "hurra" schreien, wenn ein Asylantenheim brennt...


---


Ist das, was das Herz glaubt, nicht genau so wahr wie das, was das Auge sieht? Khalil Gibran


zuletzt bearbeitet 11.12.2017 20:09 | nach oben springen

#33

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 12.12.2017 11:44
von grauer kater (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #27
..............................Ein jeder Getötete ist doch einer zu viel, so empfinde ich. Und da ist es ganz egal von welcher Seite..................................


Völlig richtig, man kann diesen, wie andere Konflikte nicht mit Mord, Tötungen und Krieg oder Terror lösen. Jeder Tote schafft Motivierungen diese unselige Spirale der Gewalt fortzusetzen. Nur wird das Palästina/Israelproblem auch nicht gelöst, wenn man in der Westlichen Welt dem zionistischen Regime für seine Verbrechen am palästinensischen Volk weiterhin Unterstützung gewährt und die Palästinenser zu schwarzen Schafen erklärt. Sie kämpfen um ihr angestammtes Land, ihre elementaren Rechte, die ihnen von Israel vorenthalten werden. Und die Okkupation Palästinas durch die Zionisten begann lange vor der Shoa. Allerdings war diese in der Konsequenz der Faktor, der den zionistischen Zielen bis heute Auftrieb gab. Und die Lügen über die Historie des Kampfes um Palästina werden immer größer, je weniger heutige Generationen von der realen Geschichte wissen. Man versteigt sich in den Medien sogar jetzt dazu, dass Antizionismus mit Antisemitismus gleichgesetzt wird. Wer aber etwas gegen die Politik des Netanyahu-Regimes hat, ist lange kein Antisemit.



zuletzt bearbeitet 12.12.2017 11:45 | nach oben springen

#34

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 12.12.2017 13:43
von Anthea | 12.276 Beiträge

Zitat von grauer kater im Beitrag #33
Zitat von Anthea im Beitrag #27
..............................Ein jeder Getötete ist doch einer zu viel, so empfinde ich. Und da ist es ganz egal von welcher Seite..................................


Völlig richtig, man kann diesen, wie andere Konflikte nicht mit Mord, Tötungen und Krieg oder Terror lösen. Jeder Tote schafft Motivierungen diese unselige Spirale der Gewalt fortzusetzen. Nur wird das Palästina/Israelproblem auch nicht gelöst, wenn man in der Westlichen Welt dem zionistischen Regime für seine Verbrechen am palästinensischen Volk weiterhin Unterstützung gewährt und die Palästinenser zu schwarzen Schafen erklärt. Sie kämpfen um ihr angestammtes Land, ihre elementaren Rechte, die ihnen von Israel vorenthalten werden. Und die Okkupation Palästinas durch die Zionisten begann lange vor der Shoa. Allerdings war diese in der Konsequenz der Faktor, der den zionistischen Zielen bis heute Auftrieb gab. Und die Lügen über die Historie des Kampfes um Palästina werden immer größer, je weniger heutige Generationen von der realen Geschichte wissen. Man versteigt sich in den Medien sogar jetzt dazu, dass Antizionismus mit Antisemitismus gleichgesetzt wird. Wer aber etwas gegen die Politik des Netanyahu-Regimes hat, ist lange kein Antisemit.


Völlig richtig - siehe meine Schwärzung. Nur..... dann kommt dein "nur-Satz" in der Folge. Unter Berücksichtigung des ersten Satzes: Wie sieht denn die Lösung der Vernunft aus? Zwei verhärtete Fronten, wo eine jede sich im Recht sieht...
Soll das heißen, dass es zwar richtig ist, was im ersten Satz steht, aber in Anbetracht der Umstände/Zustände dann doch "der Zweck die Mittel heiligt"? Der Art: Und seid ihr nicht willig, dann brauchen wir Gewalt...? Also alles weiter so im "same procedure"?
Das kann es doch nicht sein! Denn nichts, aber auch gar nichts rechtfertigt den Tod eines Menschen, der durch Gewalt seines Lebens beraubt wurde!

Und "Wahrheit, was ist Wahrheit" oder "Lügen, was sind Lügen". Es ist immer eine Frage des Standpunktes, resp. der Basis, auf der etwas aufgebaut wird. Und wo die gültige "Stunde X" allgemeine Zustimmung findet.

Aber diese gibt es ja nun einmal nicht wirklich. Und somit immer nur und fortgesetzt (Fehl)Interpretationen, die in Anspruchsdenken münden.

WO also steht die wirkliche Geschichte, resp. die Stelle in den Annalen der Geschichte/Geschichtbücher, die ganz klar und zu befolgende und unmissverständlich Zuordnungen/Rechtsansprüche aufzeigt?
Da streiten sich doch die Gelehrten und Schriftgelehrten. Immer schon.

---


Ist das, was das Herz glaubt, nicht genau so wahr wie das, was das Auge sieht? Khalil Gibran
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#35

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 12.12.2017 14:15
von antenna (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #34
WO also steht die wirkliche Geschichte, resp. die Stelle in den Annalen der Geschichte/Geschichtbücher, die ganz klar und zu befolgende und unmissverständlich Zuordnungen/Rechtsansprüche aufzeigt?
Da streiten sich doch die Gelehrten und Schriftgelehrten. Immer schon.

---



Es gibt die Wahrheit. Ueber diese muss man nicht streiten. Der Konflikt kann geloest werden, wenn Israel aufhoert, Voelkerrecht zu missachten. So einfach ist das. Voelkerrecht gilt auch fuer Israel. Punkt.



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#36

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 12.12.2017 14:19
von grauer kater (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #34
.............................. Und seid ihr nicht willig, dann brauchen wir Gewalt...? Also alles weiter so im "same procedure"? .............................WO also steht die wirkliche Geschichte, ...............................


Die Zionisten haben von Beginn an auf Gewalt gesetzt! Es gibt nach 2000 Jahren keinen Territorialanspruch mehr auf ein Land, das längst von anderen Menschen besiedelt und zu Recht bewohnt ist. Der Fehler der Palästinenser nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches im vorigen Jahrhunderts bestand darin, die Tragweite der zionistischen Aggression nicht zu erkennen, sich nicht zu organisieren, dem britisch-französischen Mandat nicht geschlossen Widerstand entgegenzusetzen. Und spätestens nach 1945 hätte die arabische Welt geschlossen handeln müssen, um den imperialistischen Bestrebungen der USA und des Westens einen Riegel vorzusetzen. Zudem kann jeder die wahre Geschichte des Zionismus nachlesen! Die Liiteratur dazu ist umfassend zugänglich.Sogar aufrechte jüdische Historiker haben dazu ehrliche Aussagen getroffen. Andererseits hat jedes Zugeständnis der palästinensischen Seite an Israel zu mehr Verlusten, zu mehr Unterdrückung und zu mehr Rechtlosigkeit geführt.



zuletzt bearbeitet 12.12.2017 14:20 | nach oben springen

#37

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 12.12.2017 14:26
von antenna (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #34
WO also steht die wirkliche Geschichte,


Lassen wir uns die Geschichte von Rolf Verleger erklaeren:

"Prof. Rolf Verleger kommt aus einer jüdischen Familie, studierte Psychologe, lehrte an der Universität Lübeck und war vier Jahre lang Mitglied im Zentralrat der Juden.

Seine Eltern überlebten den Holocaust und lehrten ihrem Sohn, dass Judentum und Zionismus nicht ein und dasselbe sind. Der Zionismus hat das Judentum gekapert, so Rolf Verleger, und dadurch die jüdische Tradition der Nächstenliebe durch Nationalismus und Rassismus ersetzt.

Der Staat Israel hat sich zum Albtraum, nicht nur für die Palästinenser, sondern eben auch für die Israelis entwickelt. Das erklärt, warum immer mehr Bürger ihre Koffer packen und das Land für immer verlassen. Sie sind frustriert. Zurecht.

Von einem tatsächlichen Friedensprozess kann schon lange nicht mehr die Rede sein, denn unter den zionistischen Hardlinern wird es kein Ende der Besatzung geben. Sie argumentieren mit der Floskel, dass die Bibel ihr Grundbuch sei und sie nicht bereit wären, sich einer weltlichen Instanz wie der UNO zu unterwerfen. Das seit 1967 okkupierte Land der Palästinenser werden die Zionisten nicht zurückgeben. Im Gegenteil. Die Verdrängung der palästinensischen Bevölkerung hält an. Mit dem aktuellen Griff nach dem Ostteil der Stadt Jerusalem, gedeckt durch die Trump-Administration, zeigt die Netanjahu-Regierung erneut, dass sie sich über internationales Recht hinwegsetzt.

Dass sich mit der Gründung des Staates Israel 1948 das Land zu einer Dauerprovokation für alle arabischen Nachbarn entwickeln würde, hätte man spätestens 1946 mit dem Terror-Anschlag auf das britische King-David Hotel ahnen können. Dahinter steckte Irgun, eine zionistische Terrororganisation, unter der Leitung von Menachem Begin. Die Zahl der Toten damals wird mit mindestens 90 angegeben. Begin wurde niemals strafrechtlich verfolgt und wurde 1977 nach dem Wahlsieg seiner Cherut-Partei (Vorgänger des jetzt regierenden Likud) Premierminister.

Zuvor jedoch begannen die Zionisten unter Führung Ben-Gurions im Jahre 1948, rund 800.000 Palästinenser zu vertreiben, zum Teil mit brutaler Gewalt. Traurige Berühmtheit erreichte das Massaker der Begin-Leute in der friedlichen arabischen Vorstadt Jerusalems Deir Jassin 1948. Es blieb nicht das einzige. Im Ergebnis war das israelische Staatsgebiet weitgehend von seinen arabischen Einwohnern ethnisch gesäubert.

Diese dunkle Seite der Staatsgründung Israels war über Jahrzehnte dann kein Thema, sie war regelrecht tabu. Doch dann begannen immer mehr israelische Historiker sich der Geschichte des eigenen Landes zu stellen. Ähnlich wie in Deutschland der 60iger Jahre gilt man in weiten Teilen der israelischen Gesellschaft aber bis heute als Nestbeschmutzer, wenn man es wagt, sich der Wahrheit und damit dem Unrecht zu stellen, das bis heute an den Opfern dieser Staatsgründung, den Palästinensern, begangen wird."

https://kenfm.de/rolf-verleger


Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf.
Wer sie aber kennt und eine Luege nennt, ist einer Verbrecher.



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#38

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 12.12.2017 14:28
von Hamlets Gummibärchen (gelöscht)
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Zitat von grauer kater im Beitrag #36
Zitat von Anthea im Beitrag #34
.............................. Und seid ihr nicht willig, dann brauchen wir Gewalt...? Also alles weiter so im "same procedure"? .............................WO also steht die wirkliche Geschichte, ...............................


Die Zionisten haben von Beginn an auf Gewalt gesetzt! Es gibt nach 2000 Jahren keinen Territorialanspruch mehr auf ein Land, das längst von anderen Menschen besiedelt und zu Recht bewohnt ist
Die Zionisten haben nicht von Anfang an auf Gewalt gesetzt. Aber sie waren dumm genug, nicht zu sehen, daß die Verwirklichung ihres Anspruchs unweigerlich zur Gewalt führen würde. Gestützt wurde dieser Anspruch durch den europischen Dünkel gegenüber dem Orient und dem Geschwätz von kranken Mann am Bosporus.

Zitat
Der Fehler der Palästinenser nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches im vorigen Jahrhunderts bestand darin, die Tragweite der zionistischen Aggression nicht zu erkennen, sich nicht zu organisieren, dem britisch-französischen Mandat nicht geschlossen Widerstand entgegenzusetzen.

Das war ein Fehler, war aber entschuldbar und kann nicht zur Freisprechung der Gegenseite führen.

Zitat
Und spätestens nach 1945 hätte die arabische Welt geschlossen handeln müssen, um den imperialistischen Bestrebungen der USA und des Westens einen Riegel vorzusetzen.

Hat sie aber nun mal nicht und konnte es wohl auch nicht. Das entschuldigt aber nichts, was die Anderen ihr angetan haben.


"Bosheit, mein Herr, ist der Geist der Kritik, und Kritik bedeutet den Ursprung des Fortschritts und der Aufklärung" (Thomas Mann, Der Zauberberg)

Man kann aus keiner Mücke einen Elefanten machen, aber jeden Elefanten zur Schnecke.


zuletzt bearbeitet 12.12.2017 14:29 | nach oben springen

#39

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 12.12.2017 16:01
von Till (gelöscht)
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So sehen die palästinensischen "Autonomie"-Gebiete aus (Zonen A und B). Israel hat offensichtlich kein Interesse, daran etwas zu ändern. Wie soll sich da ein lebensfähiger Staat entwickeln?

780px-Zones_A_and_B_in_the_occupied_palestinian_territories.svg.png - Bild entfernt (keine Rechte)
(Quelle Wikipedia)



zuletzt bearbeitet 12.12.2017 16:02 | nach oben springen

#40

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 12.12.2017 18:27
von Till (gelöscht)
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Einige hundert nützliche Idioten vom islamistischen Lager haben in Berlin gegen Israel demonstriert und eine israelische Fahne verbrannt, und schon redet man in Deutschland nicht mehr über den Nahostkonflikt, sondern nur noch über Antisemitismus, wobei dann gleich alle, die Israels Politik kritisieren, in den selben Sack gesteckt werden.

Es ist immer das selbe Muster.


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#41

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 12.12.2017 18:38
von antenna (gelöscht)
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Zitat von Till im Beitrag #39
Wie soll sich da ein lebensfähiger Staat entwickeln?


Diese Entwicklung hat Israel laengst verunmoeglicht.

"Was spätestens ab dem 11. Juni 1967 ganz deutlich zutage trat, wird sehr eindringlich und deutlich beschrieben von dem israelischen Generalstaatsanwalt a.D. Michael Ben-Yair :
„Wir entschieden uns enthusiastisch dafür, eine kolonialistische Gesellschaft zu werden, die internationale Verträge ignoriert, Land enteignet und israelische Kolonisten in die besetzen Gebiete schickt. Wir engagieren uns bei Raubzügen und fühlen uns auch noch zu all diesen Handlungen berechtigt. Leidenschaftlich wünschen wir, die besetzten Gebiete zu behalten. Zu diesem Zweck haben wir zwei Rechtssysteme entwickelt: eines-progressiv und liberal-in Israel; und das andere-grausam und ungerecht-in den besetzten Gebieten. Tatsächlich errichteten wir in ihnen, sobald wir sie eingenommen hatten, ein Apartheid-Regime.“
(Michael Ben-Yair:, Der siebente Tag des Krieges, Haaretz Maganzine, 3. März 2002.)



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#42

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 12.12.2017 19:15
von Till (gelöscht)
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Zitat
Was spätestens ab dem 11. Juni 1967 ganz deutlich zutage trat, wird sehr eindringlich und deutlich beschrieben von dem israelischen Generalstaatsanwalt a.D. Michael Ben-Yair

Was für ein Antisemit; wenn das die Bild-Zeitung wüsste. Die arbeitete sich gerade an Jean Asselborn ab: „Bei Anne Will spricht Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn für Europa, obwohl er gerade mal 580.000 von 700 Millionen Menschen respäsentiert. Er warnt vor einem israelischen ‚Apartheidstaat‘. Dieser historische Vergleich, der mindestens so wirr ist wie Asselborns Frisur, bleibt von der Moderatorin unwidersprochen.“


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#43

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 12.12.2017 19:28
von antenna (gelöscht)
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Zitat von Till im Beitrag #40
Einige hundert nützliche Idioten vom islamistischen Lager haben in Berlin gegen Israel demonstriert und eine israelische Fahne verbrannt, und schon redet man in Deutschland nicht mehr über den Nahostkonflikt, sondern nur noch über Antisemitismus, wobei dann gleich alle, die Israels Politik kritisieren, in den selben Sack gesteckt werden.

Es ist immer das selbe Muster.


Tolles Ablenkungsmanoever. Wer regt sich jetzt noch ueber die "Lapalie" eines Voelkerrechtsbruchs auf?



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#44

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 12.12.2017 19:51
von antenna (gelöscht)
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Zitat von Till im Beitrag #42
Dieser historische Vergleich, der mindestens so wirr ist wie Asselborns Frisur, bleibt von der Moderatorin unwidersprochen.“


Weshalb sollte die Moderatorin widerspechen? Wirr ist nicht Asselborns Vergleich- sondern der Kommentar der Bloed-Zeitung. Mehr deutsche Politiker seines Formats wuerde ich mir fuer Deutschland wuenschen.



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#45

RE: Jerusalem

in Naher und mittlerer Osten 12.12.2017 20:27
von Till (gelöscht)
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Zitat von antenna im Beitrag #44
Weshalb sollte die Moderatorin widerspechen?
Das bleibt das Geheimnis der Blöd-Zeitung. Meinungsfreiheit ist wohl nicht ihr Ding, und die Rolle einer Moderatorin versteht sie auch nicht.
Die Geschichte mit Kuwait Airways hat sie auch gleich wieder als Beispiel für Antsemitismus in Deutschland aufgewärmt, mit einer interessanten Übersetzung: "Die Fluglinie Kuwait Airways weigert sich, israelische Staatsbürger (Übersetzung: Juden) zu fliegen" usw. Muslimische Staatsbürger Israels kommen bei ihr wohl nicht vor.



zuletzt bearbeitet 12.12.2017 20:29 | nach oben springen


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