#1

Jamaika???

in Deutschland 04.11.2017 17:18
von MaMi (gelöscht)
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Neuwahlen wegen Uneinigkeit und Weigerung der SPD, dann 34% für die AfD und Höcke Reichskanzler.
Er hat aber am 1. April Geburtstag und nicht am 20.
So ähnlich wie heute ging es schon 1932 zu?



zuletzt bearbeitet 04.11.2017 17:19 | nach oben springen

#2

RE: Jamaika???

in Deutschland 04.11.2017 18:34
von Findus (gelöscht)
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Große Koalitionen sollten in der parlamentarischen Geschichte der BRD immer Ausnahmen sein. Wenn andere Mehrheiten möglich sind, sollten diese genutzt werden.
Auch wenn die Inhalte ein wenig auseinanderliegen, probieren die Jamaika-Parteien, ob ein Bündnis möglich ist. Eine Entscheidung hierzu wird erst in den nächsten Wochen fallen.
Selbst wenn Jamaika nicht zustande kommt, bedeutet dies nicht zwingend Neuwahlen. Duldung, Minderheitsregierung oder GroKo ohne Merkel sind Möglichkeiten, die immer noch zustande kommen können.
Es lohnt sich nicht, unseriösen Untergangsszenarien nachzuhängen. Wir leben nicht in der Vergangenheit, sondern im Jahr 2017!


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#3

RE: Jamaika???

in Deutschland 04.11.2017 21:56
von Till (gelöscht)
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Die SPD ist eindeutig abgewählt worden. Die CDU ist die stärkste Kraft, die Grünen haben mehr bekommen als erwartet, die FDP kann vor Kraft kaum laufen, also sollen die mal zeigen, dass sie regierungsfähig sind.


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#4

RE: Jamaika???

in Deutschland 04.11.2017 22:27
von grimmstone | 478 Beiträge

Diese mögliche Regierung ist dreilagig wie Klopapier zu 1.95 € im Discounter.


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#5

RE: Jamaika???

in Deutschland 05.11.2017 09:40
von Findus (gelöscht)
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Jamaika muss niemandem gefallen. Trotzdem ist es die derzeit einige vernüftige Option.
Das sich die Jamaika-Partner zusammenraufen ist letztlich wichtiger als die Frage, ob sie volle vier Jahre regieren können.


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#6

RE: Jamaika???

in Deutschland 05.11.2017 10:17
von Anthea | 12.377 Beiträge

Zitat von Findus im Beitrag #5
Jamaika muss niemandem gefallen. Trotzdem ist es die derzeit einige vernüftige Option.
Das sich die Jamaika-Partner zusammenraufen ist letztlich wichtiger als die Frage, ob sie volle vier Jahre regieren können.


Zu versuchen, vorausschauend zu sein, ist ja nicht unbedingt verkehrt. Aber direkte "Herumnöhlerei" und Unkenrufe sind oftmals einer Sache nicht nützlich. Oder anders gesagt: Man sollte den zweiten Schritt nicht vor dem ersten machen.
Also erst einmal abwarten, was die Jamaika-Partner, so sie sich zusammengefunden haben, zu leisten imstande sind.
Somit sehe ich das genau so, dass das Hauptaugenmerk erst einmal auf eine erfolgreiche Zusammenrauferei gelegt werden sollte.
Die Schwierigkeit liegt ja immer darin, dass keine der Parteien zu viel vom eigenen "Gesicht" verlieren will. Sprich: Nicht als wankelmütig und beeinflussbar dastehen will. Aber aufeinander zugehen, wobei ein jeder etwas an "Federn" hinsichtlich seiner Position lässt, ist bestimmt nicht schädlich. Denn beharrliche "Sturköppe" sind auch nicht tragbar.

PS: So lange es nicht solche Kehrtwendungen gibt, wie sie Frau Merkel gelangen. "Diese Suppe ess ich nicht, niemals"... und sie dann doch diese löffelte (siehe Maut) ist doch alles im grünen Bereich.
Und jeder kann eigentlich auch vom anderen lernen. Und immer aufnahmefähig sein.
Sogar unsere Politiker.



---


Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.
Rainer Maria Rilke
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#7

RE: Jamaika???

in Deutschland 06.11.2017 06:26
von Archimedes | 148 Beiträge

Na die Herrschaften werden sich schon vorläufig einigen. Wie lange ist dann die Frage. Allerdings finde ich auch, dass die CDU abgewählt worden ist. Fast neun Prozent weniger, das Schlechteste Wahlergebnis im Nachkriegsdeutschland. So dolle finde ich das nun auch nicht.


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#8

RE: Jamaika???

in Deutschland 06.11.2017 18:01
von Findus (gelöscht)
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Helmut Kohl hat man mit besserem Wahlergebnis "vom Hof gejagt".


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#9

RE: Jamaika???

in Deutschland 07.11.2017 11:37
von Archimedes | 148 Beiträge

Aber man jagt doch die Mutti nicht vom Hof. Egal welchen Fehler sie auch macht. Sie gibt uns doch ein gutes, kuscheliges Gefühl. Mutti eben.


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#10

RE: Jamaika???

in Deutschland 10.11.2017 14:49
von MaMi (gelöscht)
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http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...-a-1177361.html

Nun geht es ans Eingemachte. Ich dachte ja auch immer, Özdemir möchte das Außenamt haben.

Trotzdem ist in diesem Trio der am wenigsten ästhetisch Vorzeigbare der einzige, seriöse Kandidat, nämlich Hofreiter.


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#11

RE: Jamaika???

in Deutschland 11.11.2017 19:39
von Findus (gelöscht)
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In fünf Tagen soll über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen entschieden werden: Schwarz-grün mit Anhang.


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#12

RE: Jamaika???

in Deutschland 12.11.2017 16:52
von MaMi (gelöscht)
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Wir hätten es bei Jamaika faktisch mit einer Viererkoalition zu tun, wenn man die CSU noch hinzunimmt, die in letzter Zeit ohnehin eher von der CDU-Linie abweicht. So langsam bekommen wir italienische Verhältnisse. Manche spekulieren berechtigterweise über Neuwahlen. Die aber möglicherweise sogar eher 2019 als 2018 kommen könnten. Man wird es vermutlich mit Jamaika erst einmal versuchen. Was man derzeit vergisst, ist die Tatsache, dass sich die Welt weiter dreht. Selbst wenn man sich jetzt erst einmal auf einen vielleicht für manche Seiten schmerzhaften Kompromiss einigt, dann bedeutet das ja nicht, dass man die Themen und Entwicklungen, die derzeit noch gar nicht sichtbar sind, aber kommen werden, mit einer gemeinsamen Linie meistert. Die Welt ist sehr schnelllebig geworden. Die letzten Krisen waren auch nicht zwei Jahre vorher erkennbar, auch wenn man sie sich im Nachhinein durchaus erklären konnte. Hätte 2015 schwarzgrün im Bund regiert, dann wäre dies vermutlich das Aus für diese Regierung gewesen oder aber das Aus für die Fraktionsgemeinschaft der Union.


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#13

RE: Jamaika???

in Deutschland 12.11.2017 16:57
von Findus (gelöscht)
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Hypothetisches Schwarz-grünes Scheitern am Brexit?


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#14

RE: Jamaika???

in Deutschland 12.11.2017 16:57
von MaMi (gelöscht)
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Ich meinte die 1 Million Flüchtlinge.


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#15

RE: Jamaika???

in Deutschland 12.11.2017 17:00
von Findus (gelöscht)
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Fake-Alarm: Waren keine Million. Abzüglich Doppelzählungen nur ca. 800.000.
Und die "Krise", die ist in den Ländern in denen Hunger, Not und Bürgerkrieg herrscht, aber nicht hier.


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