#1

Die Zukunft beginnt im heute...

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 08.07.2017 11:50
von Anthea | 12.274 Beiträge

Wenn Werbung für ein neues Produkt betrieben wird, das sparsamere Auto, die gesündere Bio-Kost etc. dann regt sich niemand auf. Es sei denn, das Produkt interessiert ihn nicht und somit empfindet er die Werbungsberieselung als nervend.

Aber: Dürfen selbstverständliche Erfordernisse nicht beworben werden, so sie denn im Argen liegen? Es wird nach "sozialer Gerechtigkeit", gejammert, geklagt, angeklagt. Aber sobald jemand kommt und eine Lösung anbietet, guten Willens ist, etwas zu tun, wird er niedergeschrieen. Was für eine Zumutung, jemand, der was tun will? Vorsicht: Ironie.

Keiner kann wirklich wissen, ob auf längere Sicht gesehen Modelle Erfolg haben können. Aber das ist auch immer ein „learning by doing“.

Ich frage mich, wie ein Großteil der Bürger entscheiden würde, so sie vor die Wahl gestellt würden:

Also, liebe Leute, ihr könnt jetzt wählen. Ihr bekommt eine Summe xxx für euren Lebensunterhalt - eine Grundsicherung auch inklusive Absicherung im Krankheitsfall und fürs Alter - für den Rest seid ihr selbst verantwortlich, für das "Mehr" also.

oder:

Ihr verzichtet darauf, denn es geht dem Staat nicht gut und diese Gelder müssen in Zukunftsprojekte gesteckt werden, damit die, die nach uns kommen, es besser haben werden. Umwelt, Arbeitsbedingungen etc. Regulierung der "Sünden der Altvorderen".

Wie würde wohl die Mehrheit entscheiden? Selbstlos?

Für mich ist klar, wie entschieden würde: Nach uns die Sintflut. Der Spatz in der Hand....Ganz sicherlich würde es mal wieder eine Menge von Entschuldigungsgründen geben, warum man in diesem Falle nicht solidarisch und sozial edel und zukunftsorientiert denken könnte....

Was denkt ihr?

Immer noch wird die "soziale Gerechtigkeit" von vielen missverstanden. Sie meint ganz sicherlich nicht das "kommunistische Prinzip". Es meint ökonomische Gerechtigkeit. Besser Verdienende zahlen mehr an Abgaben, womit andere unterstützt werden können. Ansonsten: Finger weg vom Eigentum anderer.

Gerechtigkeit meint auch gem. Grundgesetz:

Allg. Handlungsfreiheit, Freiheit der Person. Recht auf Leben
Gleichheit vor dem Gesetz, Gleichberechtigung von Männern und Frauen
Diskriminierungsverbote
Glaubens- Gewissens- und Bekenntnisfreiheit
Berufsfreiheit, Verbot der Zwangsarbeit

All das gilt es zu schützen. Beziehungsweise wiederzuerlangen. Und (neue) Möglichkeiten zu schaffen, z.B. "Berufsfreiheit" nicht nur auf dem Papier als verbrieftes Recht stehen zu haben, sondern sie auch ausüben zu können. Was jedoch schon bei der Berufswahl allerdings auch realistischer Chancenbetrachtung auf dem Arbeitsmarkt bedarf.

Neue Arbeitsplätze müssen geschaffen werden Und ganz vorrangig das Bildungswesen beworben und umgesetzt werden! Voraussetzungen für ein besseres Leben - eigentlich!?.

Und hier eine Anmerkung: "Chancengleichheit" ja. Jeder soll dürfen! Ob er die Chance wahrnehmen kann, das liegt am Menschen selbst. Denn es sind nicht alle gleich. In der Wertigkeit "Mensch" zu sein schon! Aber die Fähigkeiten sind nun einmal unterschiedlich. Viele fühlen sich berufen - aber das bedingt auch: machen, können, leisten! Und all das kann eben nicht ein jeder. Da sollte man schon die Hass- und Neidkappe auf andere mal abziehen. Denn Neid erzeugt Krankheitsschäden. Und das geht wieder zu Lasten der Allgemeinheit. Höhere Krankheitskosten....etc.

Eigentlich dürfte doch alles gar nicht so schwer sein. Man müsste nur wollen und umsetzen.


"Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!"
Albert Einstein
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#2

RE: Die Zukunft beginnt im heute...

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 08.07.2017 12:26
von thunibert (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #1


Wenn Werbung für ein neues Produkt betrieben wird, das sparsamere Auto, die gesündere Bio-Kost etc. dann regt sich niemand auf. Es sei denn, das Produkt interessiert ihn nicht und somit empfindet er die Werbungsberieselung als nervend.

Aber: Dürfen selbstverständliche Erfordernisse nicht beworben werden, so sie denn im Argen liegen? Es wird nach "sozialer Gerechtigkeit", gejammert, geklagt, angeklagt. Aber sobald jemand kommt und eine Lösung anbietet, guten Willens ist, etwas zu tun, wird er niedergeschrieen. Was für eine Zumutung, jemand, der was tun will? Vorsicht: Ironie.

Keiner kann wirklich wissen, ob auf längere Sicht gesehen Modelle Erfolg haben können. Aber das ist auch immer ein „learning by doing“.

Ich frage mich, wie ein Großteil der Bürger entscheiden würde, so sie vor die Wahl gestellt würden:

Also, liebe Leute, ihr könnt jetzt wählen. Ihr bekommt eine Summe xxx für euren Lebensunterhalt - eine Grundsicherung auch inklusive Absicherung im Krankheitsfall und fürs Alter - für den Rest seid ihr selbst verantwortlich, für das "Mehr" also.

oder:

Ihr verzichtet darauf, denn es geht dem Staat nicht gut und diese Gelder müssen in Zukunftsprojekte gesteckt werden, damit die, die nach uns kommen, es besser haben werden. Umwelt, Arbeitsbedingungen etc. Regulierung der "Sünden der Altvorderen".

Wie würde wohl die Mehrheit entscheiden? Selbstlos?

Für mich ist klar, wie entschieden würde: Nach uns die Sintflut. Der Spatz in der Hand....Ganz sicherlich würde es mal wieder eine Menge von Entschuldigungsgründen geben, warum man in diesem Falle nicht solidarisch und sozial edel und zukunftsorientiert denken könnte....

Was denkt ihr?

Immer noch wird die "soziale Gerechtigkeit" von vielen missverstanden. Sie meint ganz sicherlich nicht das "kommunistische Prinzip". Es meint ökonomische Gerechtigkeit. Besser Verdienende zahlen mehr an Abgaben, womit andere unterstützt werden können. Ansonsten: Finger weg vom Eigentum anderer.

Gerechtigkeit meint auch gem. Grundgesetz:

Allg. Handlungsfreiheit, Freiheit der Person. Recht auf Leben
Gleichheit vor dem Gesetz, Gleichberechtigung von Männern und Frauen
Diskriminierungsverbote
Glaubens- Gewissens- und Bekenntnisfreiheit
Berufsfreiheit, Verbot der Zwangsarbeit

All das gilt es zu schützen. Beziehungsweise wiederzuerlangen. Und (neue) Möglichkeiten zu schaffen, z.B. "Berufsfreiheit" nicht nur auf dem Papier als verbrieftes Recht stehen zu haben, sondern sie auch ausüben zu können. Was jedoch schon bei der Berufswahl allerdings auch realistischer Chancenbetrachtung auf dem Arbeitsmarkt bedarf.

Neue Arbeitsplätze müssen geschaffen werden Und ganz vorrangig das Bildungswesen beworben und umgesetzt werden! Voraussetzungen für ein besseres Leben - eigentlich!?.

Und hier eine Anmerkung: "Chancengleichheit" ja. Jeder soll dürfen! Ob er die Chance wahrnehmen kann, das liegt am Menschen selbst. Denn es sind nicht alle gleich. In der Wertigkeit "Mensch" zu sein schon! Aber die Fähigkeiten sind nun einmal unterschiedlich. Viele fühlen sich berufen - aber das bedingt auch: machen, können, leisten! Und all das kann eben nicht ein jeder. Da sollte man schon die Hass- und Neidkappe auf andere mal abziehen. Denn Neid erzeugt Krankheitsschäden. Und das geht wieder zu Lasten der Allgemeinheit. Höhere Krankheitskosten....etc.

Eigentlich dürfte doch alles gar nicht so schwer sein. Man müsste nur wollen und umsetzen.



Ja, die Zukunft beginnt heute. Dass die Menschen ihre Zukunft so handeln wollen, dass am Ende der Mensch es ist, der die Politik gestaltet und nicht eine Macht die gegen das Interesse der Menschen gerichtet ist, das wünsche ich mir sehr.


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#3

RE: Die Zukunft beginnt im heute...

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 03.05.2019 11:57
von Anthea | 12.274 Beiträge

Ich stieß hier auf diesen wenig bedienten Thread von vor fast zwei Jahren.
Und überlegte, was denn eigentlich zwischenzeitlich getan und Gutes vollbracht wurde?
Viel Lärm um nichts? Lippenbekenntnisse?
Ist unsere Welt denn ein bisschen schöner und besser geworden?

Ich weiß nicht so recht.... "Schön, dass wir darüber gesprochen haben?" Und dann verlassen die Gesprächspartner den runden Tisch und gehen ihrer Wege...
Après nous le deluge?
Le roi est mort, vive le roi? In dem Falle bald "la reign". Dann geht eine Aera "Angela" vorbei...
Und neues Leben blüht aus den Ruinen? Eine "Karre aus dem Dreck ziehen"?
Ist der Morast nicht immer zäher geworden? Ein scheinbar gelöstes Problem zieht zwei neue ungelöste nach sich...

Ist die Grundbedingung für eine Zukunft die "Apokalypse"?

----


Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.
Mahatma Gandhi


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#4

RE: Die Zukunft beginnt im heute...

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 03.04.2021 12:37
von Anthea | 12.274 Beiträge

Da ich mich gerade gedanklich mit der "Apokalypse" befasste, stieß ich auf diesen Thread.
Hat sich was geändert?
Hat die "Zukunft" - irgendwie - begonnen, wie die Vorstellungen mancher sich erträumten?

---


Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.
Mahatma Gandhi


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#5

RE: Die Zukunft beginnt im heute...

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 03.04.2021 16:33
von denker_1 | 1.591 Beiträge

Zitat von Anthea

Also, liebe Leute, ihr könnt jetzt wählen. Ihr bekommt eine Summe xxx für euren Lebensunterhalt - eine Grundsicherung auch inklusive Absicherung im Krankheitsfall und fürs Alter - für den Rest seid ihr selbst verantwortlich, für das "Mehr" also.

oder:

Ihr verzichtet darauf, denn es geht dem Staat nicht gut und diese Gelder müssen in Zukunftsprojekte gesteckt werden, damit die, die nach uns kommen, es besser haben werden. Umwelt, Arbeitsbedingungen etc. Regulierung der "Sünden der Altvorderen".

Wie würde wohl die Mehrheit entscheiden? Selbstlos?

Für mich ist klar, wie entschieden würde: Nach uns die Sintflut. Der Spatz in der Hand....Ganz sicherlich würde es mal wieder eine Menge von Entschuldigungsgründen geben, warum man in diesem Falle nicht solidarisch und sozial edel und zukunftsorientiert denken könnte....

Was denkt ihr?

Immer noch wird die "soziale Gerechtigkeit" von vielen missverstanden. Sie meint ganz sicherlich nicht das "kommunistische Prinzip". Es meint ökonomische Gerechtigkeit. Besser Verdienende zahlen mehr an Abgaben, womit andere unterstützt werden können. Ansonsten: Finger weg vom Eigentum anderer.




Selbstlos sicher nicht. Jeder will auch nehmen dürfen wenn er gegeben hat und das ist auch richtig so, Niemand kann ausschließlich immer nur geben das tun unsere verdienstvollen auch nicht!

Was verstehst Du unter kommunistisches Prinzip?

Zu sozialer Gerechtigkeit gehört für mich neben Einkommensgerechtigkeit auch Bildungsgerechtigkeit und die ist aber für mich nur dann gegeben wenn leistungsschwächere mehr Zeit bekommen den Lehrstoff zu bewältigen und eventuell bildhafter erklärende Lehrer, schließlich gibt es verschiedene Lerntypen. Der Eine lernt das abstrakt ein anderer braucht jede Menge Beispiele um zu verstehen. Aber auch der langsamer lernende ist wertvoll und kann am Ende die Leistung erbringen. Egal in welcher Branche und auf welchem Level. Keine Sorge es will nicht jeder Ingenieur werden.

Warum sollte ich verzichten wenn es dem Staat nicht gut geht weil er Konzernen Millionen- oder Milliardengeschenke gemacht hat für die ich als Normalbürger nun aufkommen muss. Dieses Defizit hat der Staat verschuldet nicht ich haben die geretteten Banken und Konzerne verschuldet nicht ich. Was leistet denn ein Banker so einer Pleitbank das ein Millionengehalt und Millionenboni rechtfertigt während der kleine Prolet bei einem gerinfügigen Fehler auf Hartz IV strafversetzt wird????



Zitat von Anthea

Gerechtigkeit meint auch gem. Grundgesetz:

Allg. Handlungsfreiheit, Freiheit der Person. Recht auf Leben
Gleichheit vor dem Gesetz, Gleichberechtigung von Männern und Frauen
Diskriminierungsverbote
Glaubens- Gewissens- und Bekenntnisfreiheit
Berufsfreiheit, Verbot der Zwangsarbeit

All das gilt es zu schützen. Beziehungsweise wiederzuerlangen. Und (neue) Möglichkeiten zu schaffen, z.B. "Berufsfreiheit" nicht nur auf dem Papier als verbrieftes Recht stehen zu haben, sondern sie auch ausüben zu können. Was jedoch schon bei der Berufswahl allerdings auch realistischer Chancenbetrachtung auf dem Arbeitsmarkt bedarf.

Neue Arbeitsplätze müssen geschaffen werden Und ganz vorrangig das Bildungswesen beworben und umgesetzt werden! Voraussetzungen für ein besseres Leben - gar nicht so schwer eigentlich!?.

Eigentlich dürfte doch alles gar nicht so schwer sein. Man müsste nur wollen und umsetzen.



Sollte man meinen!


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#6

RE: Die Zukunft beginnt im heute...

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 03.04.2021 23:59
von Atue (gelöscht)
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Es gibt einige Veränderungen, die ich auch in den letzten 2 Jahren glaube beobachten zu können.
Jugend ist politischer - und damit auch sensibler für Ungerechtigkeit.

Die Zukunft der Jugend wird als schwierig erkannt, und mehr Menschen engagieren sich auch für Klimaschutz.
Vegane Ernährung tritt mehr und mehr aus dem Dunstkreis der Sektierer heraus, und es wird normaler, dass man einfach weniger Fleisch zu sich nimmt.

Mehr Jugendliche als früher legen Wert auf mehr Freizeit, aber schauen weniger darauf, ob sie Karriere machen können. Sie wollen einfach nicht.

Es ist normaler geworden, dass auch Männer zu Hause bleiben und Erziehungsurlaub machen.

Gleichberechtigung wird mehr als früher als Handlungsfeld erkannt, indem was gemacht werden muss - ohne Gleichmacherei zu organisieren.

Diversity ist in breiten Teilen der Bevölkerung inzwischen so tief verankert, dass man Ausgrenzung von Schwulen und Lesben nicht mehr akzeptiert.

Auch technisch hat sich einiges allein schon in den letzten 2 Jahren verändert.....
e-Mobilität ist gesetzt!
Home-Office ist relativ normal
Streaming ist in allen Generationen angekommen

Corona darf man nicht vergessen.....ein Game Changer......
Die Biotechnologie wird dramatisch an Bedeutung gewinnen...und hat das schon begonnen. Wer in Aktien spekuliert ist gut beraten, die Bio-Aktien mit in Betracht zu ziehen.....


Und fast noch am Wichtigsten:
Die Zeit Merkels nähert sich final ihrem Ende!
Deutschland und Europa werden danach anders aussehen als heute!

Die Zukunft beginnt jetzt!



moorhuhn hat sich bedankt!
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#7

RE: Die Zukunft beginnt im heute...

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 21.10.2022 12:05
von denker_1 | 1.591 Beiträge

Zitat von Anthea

Also, liebe Leute, ihr könnt jetzt wählen. Ihr bekommt eine Summe xxx für euren Lebensunterhalt - eine Grundsicherung auch inklusive Absicherung im Krankheitsfall und fürs Alter - für den Rest seid ihr selbst verantwortlich, für das "Mehr" also.



Das Problem liegt in der zu mickrigen Grundabsicherung.


Und wenn ich schon KV bezahle, will ich Vollkasko dafür, Raucher und Säufer kriegen das schließlich auch, warum ich dann nicht beim Zahnersatz.

Ja ich will mehr. Won also sind die anstaändig betzahlten Jobs?

Warum bekommt ein Manager mehr als ein Steraßenkehrer dessen Arbeit ich jeden Tag sehen kann. Warum bekommt eine Krankenpflergerin nicht annähernd so viel wie unser Herr Gesundheitsministrer der nur Sprüche klopft?

Bei Deiner Forderung nach Eigenverantwortung, die ja übrigens bei Corona plötzlich nix mehr galt, braucht es zuerst mal ne ganz andere Anerkennung der wirklich nützlichen Arbeit, der Reinigungskraft, des Straßenkehreres, der Müllabfuhr, der Krankenpflege, all der so genannten "unqualifizierten" Arbeit. Dann könnte JEDER seinen Beitrag leisten. Der dannn natürlich auch vergütet gehört und zar so dass auch ich mir den Rundflug über meine Stadt ganz locker leisten kann. Eine Stunde Arbeit eine Stunde Rundflug. Ich arbeite eine Stunde fü die Gesellschaft und mit steht dann eine Stunde Gegenleistung durch die Gesellschaft zu. Unanhängig von irgendeiener "Qualifikation".

Moral macht niemanden satt.

Moral schützt übrigens auch nicht vor schweren Infektionskrankheiten. Wennschon Eigenverantwortung, dann auch beim Infektionsschutz. Ohne staatliche Eingriffe. Wenn es mich dann erwicht dann ist das eben so. Mein Mitmensch kann sich schließlich selber schützen.



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#8

RE: Die Zukunft beginnt im heute...

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 27.10.2022 01:04
von Atue (gelöscht)
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Zitat von denker_1 im Beitrag #7
Warum bekommt ein Manager mehr als ein Steraßenkehrer dessen Arbeit ich jeden Tag sehen kann. Warum bekommt eine Krankenpflergerin nicht annähernd so viel wie unser Herr Gesundheitsministrer der nur Sprüche klopft?


Nahezu jeder Manager kann auch die Straße kehren. Fast kein Straßenkehrer kann Management.

Die Aufgaben einer Krankenpflegerin sind andere als die eines Gesundheitsministers. Wenn wir leicht eine gute Gesundheitspolitik dadurch erreichen könnten, dass wir einer beliebige Krankenpflegerin diesen Job geben....wir könnten viel Geld sparen - aber wahrscheinlich würde es deutlich teurer als heute.

Nur weil du ein mangelndes Verständnis von den Aufgaben eines Gesundheitsministers hast, bedeutet das noch lange nicht, dass DER einen schlechten Job macht oder überbezahlt wäre.

Pfleger sind keine Heiligen. Auch bei denen gibt es einen relevanten Prozentsatz, die keinen guten Job machen. Ähnliches gilt aber auch für Gesundheitsminister......und obwohl das so ist, können wir weder auf Pfleger noch auf Gesundheitsminister verzichten. Schlechte Pfleger wird man schwer los - schlechte Gesundheitsminister kann man immerhin abwählen.



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#9

RE: Die Zukunft beginnt im heute...

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 28.10.2022 09:24
von Findus | 2.423 Beiträge

Zitat von denker_1 im Beitrag #5
Zu sozialer Gerechtigkeit gehört für mich neben Einkommensgerechtigkeit auch Bildungsgerechtigkeit


Jeder sollte die gleichen Startchancen haben. Die Bildungsgerechtigkeit ist dazu ein Schlüsselelement. Auch 20 Jahre nach dem Pisa-Schock ist der Bildungserfolg letztlich abhängig vom Geldbeutel der Eltern und der sozialen Herkunft eines Schülers.
Mit der Einkommensgerechtigkeit ist es so eine Sache. Der Grund muss so bemessen sein, dass jeder an der Gesellschaft teilhaben kann. Gleichzeitig müssen sich Leistung und Einsatz lohnen. Auch wer z.B. "nur" etwas für die Gesellschaft tut, will seinen Benefit daraus. Der Unterschied zwischen den Einkommen darf jedoch am Ende auch nicht zu groß sein.


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#10

RE: Die Zukunft beginnt im heute...

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 29.10.2022 00:54
von Atue (gelöscht)
avatar

Würden wir heute die gleichen Ergebnisse erhalten die zum Pisa-Schock geführt haben, wir könnten uns glücklich schätzen.

Real sind wir mit all den Reformen unterm Strich heute schlechter unterwegs als die letzten 50 Jahre.

Bildungspolitik in Deutschland - ein Skandal. Betrachtet man nur die Bildungspolitik, man müsste sofort den Förderalismus abschaffen!



Anthea hat sich bedankt!
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#11

RE: Die Zukunft beginnt im heute...

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 29.10.2022 11:23
von Anthea | 12.274 Beiträge

Was Bildung anbelangt heißt es heute wohl: Im Land der Blinden ist der einäugige König....
Man gönnt sich ja sonst nichts.
Und es gilt immer noch: Wer nix wird, wird.... Politiker!


Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.
Mahatma Gandhi


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#12

RE: Die Zukunft beginnt im heute...

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 29.10.2022 13:35
von Findus | 2.423 Beiträge

Zitat von Atue im Beitrag #10
Würden wir heute die gleichen Ergebnisse erhalten die zum Pisa-Schock geführt haben, wir könnten uns glücklich schätzen.

Bildungspolitik in Deutschland - ein Skandal. Betrachtet man nur die Bildungspolitik, man müsste sofort den Förderalismus abschaffen!


Beim ersten würde ich dich drauf hinweisen, dass die IQB-Studie schwarz auf weiß liefert, das es schlechter geworden ist als mit der Pisa Studie. Folgend würde ich dich drauf hinweisen, dass die Pisa-Studie zu Zentralisierungsbemühungen in der Bildungspolitik geführt hat. Dann würde ich dich darauf aufmerksam machen, dass gerade der Föderalismus es ist, der trotz aller Zentralisation verhindert hat, dass das Leistungsniveau überall gleichermaßen in den Keller gerauscht ist.
Am Ende widerspreche ich dir deutlich und fasse es so zusammen: Die Bildungsmisere lässt sich nur durch mehr Föderalismus und folgend bundesweitem Lernen an Best-Pracitice-Modellen überwinden.


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