#46

RE: Jüdische Kultur

in Allgemeine philosophische Betrachtungen 21.09.2017 22:08
von Till (gelöscht)
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Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm
beim Maddin ist das andersrum.

Sind in deinem Leuchtturm die Lichter aus?



zuletzt bearbeitet 21.09.2017 22:12 | nach oben springen

#47

RE: Jüdische Kultur

in Allgemeine philosophische Betrachtungen 21.09.2017 22:50
von Anthea | 12.385 Beiträge

Ich habe die Folgeantwort dieses "Techtelmechtels" jetzt gelöscht.
Es wäre schön, wenn es wieder zum Thema zurückgehen könnte.


Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.
Rainer Maria Rilke
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#48

RE: Jüdische Kultur

in Allgemeine philosophische Betrachtungen 21.09.2017 23:04
von Anthea | 12.385 Beiträge

Für Juden sei der Neujahrstag Rosch Haschana der Tag, an dem Gott die Menschen erschaffen habe, erklärt der Rabbiner Steven Langnas, der zuletzt das "Münchner Lehrhaus der Religionen" gegründet hat. Immer zu Jahresbeginn mache Gott quasi Inventur und entscheide, wem das nächste Jahr welches Schicksal bringe, sagt er.

[...]"Im Gottesdienst zu Neujahr wird auf dem Schofar, einem Widderhorn, ein Weckruf geblasen. "Die Töne sollen uns wachrütteln aus dem Schlummer der Gleichgültigkeit", sagt Langnas. Und am ersten Abend sitze man traditionell zum Essen zusammen. Serviert werden unter anderem symbolische Speisen, etwa ein Apfel in Honig, der für ein süßes Jahr steht, ein Granatapfel, der zeigen soll, dass man so viele Verdienste erwerben soll, wie er Kerne hat. […]

Muslime begehen an Neujahr zunächst einen Jahrestag: Im Jahr 622 christlicher Zeitrechnung zog Mohammed von Mekka nach Medina, wo er die erste islamische Gemeinde gründete. Das sei mehr als ein politischer Gedenktag, sagt der Imam Benjamin Idriz, der das "Münchner Forum für Islam" leitet. Vielmehr werde jeder Muslim an Neujahr ermahnt, auch innerlich vom Bösen zum Guten zu finden.
Einen überall auf dieselbe Weise gefeierten Ritus gebe es nicht, sagt Idriz. Ein Akzent liege aber auf drei Gedanken: darauf, dass es wichtig sei, einen Ort zu haben, um sich zu treffen, "der Prophet hat in Medina ja die erste Moschee gebaut". Darauf, einander zu helfen, insbesondere Einwanderern und Flüchtlingen. Und darauf, friedlich mit Andersgläubigen zusammenzuleben. Denn in Medina gab es zuvor keine Muslime, aber dafür Christen und Juden. So erklärt Idriz auch, dass an Aschura, am zehnten Tag des islamischen Jahres, auch Muslime fasten. Dafür gibt es mehrere Begründungen. Idriz sagt, Mohammed habe gesehen, dass die Juden an Jom Kippur fasteten. "Und er h hat gesagt: Wenn mein Bruder Mose gefastet hat, mache ich das auch."

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/reli...ujahr-1.3675307


---


Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.
Rainer Maria Rilke


zuletzt bearbeitet 21.09.2017 23:04 | nach oben springen

#49

RE: Jüdische Kultur

in Allgemeine philosophische Betrachtungen 21.09.2017 23:05
von Martin | 343 Beiträge

"Ich habe die Folgeantwort dieses "Techtelmechtels" jetzt gelöscht..."

Hehe...!

Äh ja, die jüdische Kultur! Die hat was, immerhin bauen das Christentum und der Islam darauf auf. Auch mein Atheismus übrigens, der halb so interessant wäre ohne sprechende Schlangen, himmlisches Ziergeflügel und sowas alles... >8´ )


"Die Kröte hat einen schlechten Leumund." >&´)


zuletzt bearbeitet 21.09.2017 23:06 | nach oben springen

#50

RE: Jüdische Kultur

in Allgemeine philosophische Betrachtungen 21.09.2017 23:10
von Anthea | 12.385 Beiträge

Juden und Muslime
Geschichte des jüdischen Volkes

„Von Anfang an standen sich Judentum und Islam nahe, da sie ähnliche Vorstellungen von Glauben und Religion haben. Auch die Riten ähneln sich: Beschneidung, tägliche Gebete, Reinheitsregeln beim Essen. Beide Religionen empfinden sich als von Gott auserwählte Glaubensgemeinschaften und müssen detaillierte Regeln befolgen, um ihrem Gott zu gefallen.“

Interessanter Artikel von planet wissen

http://www.planet-wissen.de/kultur/voelk...muslime100.html


---


Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.
Rainer Maria Rilke


zuletzt bearbeitet 21.09.2017 23:11 | nach oben springen

#51

RE: Jüdische Kultur

in Allgemeine philosophische Betrachtungen 21.09.2017 23:20
von Martin | 343 Beiträge

Auch interessant..:

"...Mohammed nimmt blutig Rache an ihnen. Es ist ein Tag, an den Juden sich seither schaudernd erinnern: Alle männlichen Juden müssen in ein eigens für sie ausgehobenes Massengrab steigen, – und sie werden in seiner Gegenwart durch Enthaupten hingerichtet........"

http://juedischerundschau.de/massenmord-...wart-135910240/


"Die Kröte hat einen schlechten Leumund." >&´)


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#52

RE: Jüdische Kultur

in Allgemeine philosophische Betrachtungen 21.09.2017 23:32
von Anthea | 12.385 Beiträge

Was hat das jetzt mit dem Threadinhalt zu tun?

Sind Sie zu einfältig, vorgegebene Themen zu verstehen? Ich gehe ja auch nicht hin und schreibe jetzt über die Gräueltaten der von Ihnen geliebten "Biodeutschen", die an den Juden begangen wurden.

Hier hat der Threaderöffner ein schönes Thema vorgegeben. Es hat was mit Feiern, Gemeinschaft und Gemeinsamkeiten zu tun. Sie sollten es nicht mir Ihrem Hass und Geifer zerstören.


---


Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.
Rainer Maria Rilke


zuletzt bearbeitet 21.09.2017 23:34 | nach oben springen

#53

RE: Jüdische Kultur

in Allgemeine philosophische Betrachtungen 21.09.2017 23:56
von Martin | 343 Beiträge

Die Einfalt scheint ganz auf Ihrer Seite zu sein, denn Sie hatten doch soeben die wahnwitzige Idee gehabt, das schwierige Verhältnis vom Judentum zum Islam zu thematisieren. Mit dem Ergebnis, daß dieses nun auch angesprochen wird...

Ich bin übrigens kein Biofreak. Mir ist es egal, woher jemand kommt, solange er unsere westlichen Werte der Aufklärung respektiert.


"Die Kröte hat einen schlechten Leumund." >&´)


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#54

RE: Jüdische Kultur

in Allgemeine philosophische Betrachtungen 22.09.2017 09:48
von Anthea | 12.385 Beiträge

Zitat von Martin im Beitrag #53
Die Einfalt scheint ganz auf Ihrer Seite zu sein, denn Sie hatten doch soeben die wahnwitzige Idee gehabt, das schwierige Verhältnis vom Judentum zum Islam zu thematisieren. Mit dem Ergebnis, daß dieses nun auch angesprochen wird...

Ich bin übrigens kein Biofreak. Mir ist es egal, woher jemand kommt, solange er unsere westlichen Werte der Aufklärung respektiert.



Auch weiterhin blöd stellen gilt nicht.
Das Intro resp. das Thema dürfte klar sein.
Innerhalb dieses Themas wies der TE Mellnau auf den Festtag des Neuen Jahres hin. Dies wurde vervollständigt durch die Bemerkung von antenna und ihm selbst, dass außergewöhnlich ebenfalls der "Neujahrbegehungstag" der Muslime dieses Jahr damit zusammen fällt.
Und die Botschaft von Mellnau war, eine nette Geste gegenüber diesen Feiernden der anderen beiden monotheistischen Religionen zu erbringen, indem man ihnen gratuliert.

Und auf dieser Linie ist mein Beitrag einzuordnen, der auf die Gemeinsamkeiten - seit jeher schon - von Juden und Muslimen eingeht.
Jedenfalls keine Aufforderung zum "Veix-Tanz", jetzt wieder Ihren "Unmut" gegen diejenigen dieser Religion Angehörenden hier aufzuzeigen. Falscher Ort, falsches Forum.

PS: Und wenn Sie kein "Biofreak" sind, wie Sie bekunden, dann straft Ihre Hinwendung zu den "Biodeutsch"-Befürwortern, wie man diese in der braunen Partei AfD vorfindet, Sie dadurch schon Lügen.


---


Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.
Rainer Maria Rilke
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#55

RE: Jüdische Kultur

in Allgemeine philosophische Betrachtungen 23.09.2017 09:46
von Kammerjäger (gelöscht)
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Zitat von Martin im Beitrag #53
Die Einfalt scheint ganz auf Ihrer Seite zu sein, denn Sie hatten doch soeben die wahnwitzige Idee gehabt, das schwierige Verhältnis vom Judentum zum Islam zu thematisieren. Mit dem Ergebnis, daß dieses nun auch angesprochen wird...

Ich bin übrigens kein Biofreak. Mir ist es egal, woher jemand kommt, solange er unsere westlichen Werte der Aufklärung respektiert.



Die „Aufklärung“ ist nur eine Piraten-Flagge unter die Frosch-Martin-Kröthe durch die Foren-Welt segelt, sein Mäntelchen oder besser Tarnumhang, seiner scheinbar zivilisierten Umwelt.


@Kröthe
Unsere westlichen Werte haben dazu geführt, dass der Staat zwischen Schwule und Normalen unterschied und die Homosexualität für abartig erklärt worden ist: gesellschaftliche Diskriminierung war noch die harmlose Form der Verfolgung, KZ und Todesurteile war die schärfste Form. Und Kröthe, Sie können selber entscheiden, ob mit der Wahl des Präteritums die korrekte Zeitform Verwendung findet oder eher zusätzlich der Präsens Verwendung finden sollte.


Bekennender Häretiker und Ketzer
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#56

RE: Jüdische Kultur

in Allgemeine philosophische Betrachtungen 23.09.2017 14:53
von Anthea | 12.385 Beiträge

Zitat von Mellnau im Beitrag #34
Heute und morgen ist auch das Islamische Neue Jahr.

Zitat
Muharram (Islamisches Neujahr) 2017
28 Länder – Freitag, 22. September 2017
2 Länder – Donnerstag, 21. September 2017
Muharram (Islamisches Neujahr) 2018
Mittwoch, 12. September 2018



Mehr dazu: https://www.timeanddate.de/feiertage/islam/muharram



Lach*. Als ich vorhin in der Stadt beim türkischen Obst- und Gemüsehändler meines Vertrauens war, habe ich dort einmal nachgefragt, indem ich nachträglich meine Glückwünsche zum neuen Jahr brachte. Ich erntete Verwundern. ;-)
Und hörte, dass die meisten das gar nicht feiern würden und auch darüber nicht Bescheid wüssten.
Der junge Mann hat aber gelacht und sich gefreut ob der Nachfrage.Besonders, als ich dann im Hinausgehen noch sagte: Also dann "frohes neues Jahr".


---


Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.
Rainer Maria Rilke


zuletzt bearbeitet 23.09.2017 14:54 | nach oben springen

#57

RE: Jüdische Kultur

in Allgemeine philosophische Betrachtungen 23.09.2017 15:02
von denker_1 | 1.591 Beiträge

Frohes Neues Jahr habe ich auch schon am Ende der Schwimm- und Badesaison im Freibad meinen Mitschwimmern gewünscht. Oder auch schon im Oktober, wenn die Fahrradsaison endet, meinen Mitradlern. Klingt schon drollig, so mitten im Jahr.

Um aber mal das Threadthema wieder bissl zu reparieren schreib ich mal folgendes:

Rein von der Religion her könnten Juden und Moslems in Frieden leben. Leider dient Relegion jedoch auch hier handfesten politischen Zielen in Richtung Macht und Landgewinnung. Die Religion ist da als einende Ideologie nur der Kitt, um die Gemeinschaft zu einigen. Sonst wäre es egal, wie Gott angebetet wird. Allah bedeutet übersetzt: Gott ist groß, Jahwe bedeutet: Ich bin der ich bin. Kein vorgegebener Name. Gemeinsame Stammväter gibt es auch. Aber wo es um Geld und Land und Güter geht, da gehen die beiden Religionen nicht zusammen.


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#58

RE: Jüdische Kultur

in Allgemeine philosophische Betrachtungen 23.09.2017 15:32
von antenna (gelöscht)
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Zitat von denker_1 im Beitrag #57
Aber wo es um Geld und Land und Güter geht, da gehen die beiden Religionen nicht zusammen.


nicht nur nicht die beiden Religionen. Wobei - die Religionen koennten schon, es sind Menschen, die nicht miteinander koennen, wenn es um Geld, Land und Gueter geht. Das beginnt bereits im Kleinen, in der Familie. Wenn es ums Teilen geht, ist es oft aus mit der Harmonie.



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#59

RE: Jüdische Kultur

in Allgemeine philosophische Betrachtungen 23.09.2017 16:53
von grauer kater (gelöscht)
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Zitat von denker_1 im Beitrag #57
.....................................Rein von der Religion her könnten Juden und Moslems in Frieden leben...... ........Aber wo es um Geld und Land und Güter geht, da gehen die beiden Religionen nicht zusammen.


Die Religionen sind im Palästinakonflikt nur vorgeschobenes Mittel zum Zweck. Bis zur zionistischen Invasion, terroristischen ethnischen Säuberung mit umfassendem Land-, Wasser- und Ressourcenraub durch die Zionisten haben Muslime, Christen und Juden in Palästina kooperativ zusammen gelebt. Und solange das zionistische Regime nicht uneingeschränkt die Rechte des palästinensischen Volkes anerkennt, wird es keinen Frieden geben. Das Problem ist der Zionismus, keineswegs der Islam.



zuletzt bearbeitet 23.09.2017 16:53 | nach oben springen

#60

RE: Jüdische Kultur

in Allgemeine philosophische Betrachtungen 23.09.2017 17:03
von grauer kater (gelöscht)
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Zitat von antenna im Beitrag #58
....................es sind Menschen, die nicht miteinander koennen, wenn es um Geld, Land und Gueter geht. Das beginnt bereits im Kleinen, in der Familie. Wenn es ums Teilen geht, ist es oft aus mit der Harmonie.



Im Palästinakonflikt geht es nicht "ums Teilen", die Zionisten haben den Palästinensern fast das gesamte Land geraubt, zehntausende Palästinenser ermordet, ihre Ressourcen vereinnahmt und sich zum Herrenvolk aufgeschwungen, wie es ihre faschistoide Ideologie von Beginn an vorhatte. Spätestens ab den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts ging es nur um ethnische Säuberung, lange vor der Shoa. Keiner der zionistischen Führer hat je versucht, sich mit den palästinesischen indigenen Menschen zu einigen, geschweige denn deren Menschsein und ihre Rechte anzuerkennen und eventuell kooperativ mit ihnen zu leben. Man setzt bis heute auf deren bedingunglose Unterwerfung und Versklavung. Und die "zivilisierte Welt" schaut zu!



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