#46

RE: Antisdiskriminierungsbeauftragte/r

in Deutschland 03.05.2018 18:13
von Anthea | 12.441 Beiträge

"Vielleicht sollte man Söder mal an ein Kreuz rannageln....so für 10 Minuten....dann wird er es erkennen."

Hallo SirPorthos, da hatte vor Jahren sich der Schauspieler Matthieu Carrière an ein Kreuz fesseln lassen, um gegen die Rechte von Vätern zu demonstrieren - so was Ähnliches jedenfalls.
Ich fand es einfach fürchterlich. Das war Blasphemie in meinen Augen. Dafür habe ich kein Verständnis. Genau so wenig wie für eine Sophia Thomalla, die ich mit dieser Aktion endgültig als Pissnelke abgestempelt habe. Sorry.
Und auch für die Hupfdohlen Pussy Riot, die da in Russland auf einem Altar rumtanzten zwecks "politischer Botschaft hatte ich ihrer Bestrafung wegen kein Mitleid.

---


Um das Herz und den Verstand eines anderen Menschen zu verstehen, schaue nicht darauf, was er erreicht hat, sondern wonach er sich sehnt. (Khalil Gibran)
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#47

RE: Antisdiskriminierungsbeauftragte/r

in Deutschland 03.05.2018 19:25
von woipe (gelöscht)
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Zitat von SirPorthos im Beitrag #45

Vielleicht sollte man Söder mal an ein Kreuz rannageln....so für 10 Minuten....dann wird er es erkennen.




lieber sirporthos,

du weißt doch der söder ist franke und damit ein eingemeindeter bayer.
die allgäu-bayern sind ja auch so krass drauf. man denke nur an die passionsspiele von oberammergau...
aus trotz wird markus söder noch etwas länger hängen bleiben - allein um, auch den allgäu-bayern die harke zu zeigen...


"nichts habe ich mir fester zum grundsatz gemacht, als meine lebensführung nicht nach euren vorurteilen zu gestalten." seneca
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#48

RE: Antisdiskriminierungsbeauftragte/r

in Deutschland 05.05.2018 11:43
von antenna (gelöscht)
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Zitat von antenna im Beitrag #44
Ein Fotograf war zufaellig nicht zur Stelle, um den Vorfall zu dokumentieren.



Auch hier fehlte die Kamera. Immerhin gibt es Zeugen.

Syrerin in der Fußgängerzone von Deutschem angegriffen
Zu einem schweren Übergriff gegenüber einer Syrerin kam es am Donnerstag in der Bad Segeberger Fußgängerzone. Ein etwa 50-jähriger Deutscher nötigte und bedrängte verbal die schwangere Frau in der Fußgängerzone so sehr, dass sie zusammenbrach. Erst die Polizei konnte den Mann zum Weggehen bewegen.

http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg...hem-angegriffen



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#49

RE: Antisdiskriminierungsbeauftragte/r

in Deutschland 08.05.2018 17:02
von antenna (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #36
Ganz im Gegenteil zu den hier lebenden oder "eingedrungenen" Muslimen. Diese gehen nämlich gegen Juden hier verbal und handgreiflich vor. Andersrum passiert das nicht.
Leider können wir unser deutsches Kroppzeug wie die Neonazis nicht aus dem Land schmeißen.
Aber bei diesen muslimischen Leuten einer "Unkultur" des Hasses, die meinen, ihn hier gegen Menschen ausleben zu müssen, da sollten wir alles dran setzen, die vor die Tür zu setzen!




Attacken, sowohl verbal als auch handgreiftlich, sind selbstverstaendlich zu verurteilen, muessen geahndet werden, ob es sich bei dem Taeter um einen "unnormalen" Deutschen handelt oder einen hier "lebenden oder eingedrungenen Muslim".

Doch "diese muslimischen Leute" vor die Tuer zu setzen - kann das die Loesung sein? Wuerde das nicht eher Ressentiments schueren? Yossi Bartal, ein seit vielen Jahren in Berlin lebender Israeli schlaegt im Deutschlandfunk vor, stattdessen nach gemeinsamen Loesungen zu suchen. Und es geht, wie man sieht, auch anders.
"Israelis wohnen Tür an Tür mit palästinensischen und türkischen Familien, lernen in Sprachschulen gemeinsam mit Syrern, engagieren sich bei der Flüchtlingshilfe, tanzen bei Partys zu orientalischen Beats gemeinsam mit anderen Menschen aus dem Nahen Osten. Oder üben beim Einkauf in arabischen Supermärkten ihr gebrochenes Schul-Arabisch."
In Berlins migrantischen Vierteln leben inzwischen Tausende Israelis, so Yossi Bartal.

In Antisemitismus- Debatten fehlt selten der Hinweis auf den Problembezirk Berlin Neukoelln, der als No-go fuer Juden gilt. Bartal wohnt genau dort und bezeichnet dies als "Mythos". Da erstaunt es doch nicht wenig, wenn er sagt:

"Laut den Panikmachern sollten gerade diese Israelis die am meisten gefährdete Gruppe Deutschlands ausmachen. Trotzdem treffe ich wöchentlich Israelis, die ein WG-Zimmer gerade in dieser Nachbarschaft suchen und denen es davor graut, in einen eher homogenen Bezirk der Stadt zu ziehen."
Wie kann man das verstehen?

Bartal weiss und sagt, dass nicht alles perfekt ist. Der israelische Aktivist in verschiedenen antirassistischen Initiativen zeigt Wege zu Loesungen auf, die mir sinnvoller scheinen als das kollektive Tragen der Kippa zum Zeichen der Solidaritaet. Und wenn er sagt, dass "Wut nicht ueberrascht", dann versteht man das nicht als Rechtfertigung fuer Aggression, wohl aber als Erklaerung, die zu einer Debatte zu diesem Thema gehoert.

http://www.deutschlandfunkkultur.de/anti...ticle_id=417399



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#50

RE: Antisdiskriminierungsbeauftragte/r

in Deutschland 09.05.2018 16:23
von antenna (gelöscht)
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"Berlin-Spandau
Fremdenfeindlicher Übergriff: Frau mit Kopftuch geschlagen
In Spandau hat ein Mann einer Muslima ins Gesicht geschlagen, nachdem sie angab, ihr Kopftuch gerne zu tragen."

https://amp.tagesspiegel.de/berlin/poliz...impression=true



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#51

RE: Antisdiskriminierungsbeauftragte/r

in Deutschland 25.05.2018 12:47
von antenna (gelöscht)
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Zitat von Till im Beitrag #39
Jetzt sollen also alle einen Tag lang eine Kippa tragen, auch Frauen



Bodo Ramelow war im April einer von vielen Kippatraeger als Zeichen gegen Antisemtismus und aus Solidaritaet mit den Juden. Ob mit Absicht oder Dummheit, er trug eine Kippa der rechtsradikalen nationalreligioesen juedischen Siedler.
Solidaritaet auf dem Kopf ist zwar gut und schoen, doch etwas Hintergrundwissen im Kopf waere fast noch besser.
Unter dem "Projekt Kritische Aufklaerung" meldete sich nun der Jude Moshe Zimmermann auf Facebook folgendermassen:

»Wenn ich Deutsche sehe, die eine Kippa auf dem Kopf tragen und sich in Israelfahnen einhüllen, dann kommt mir das große Kotzen. Dieses Bedürfnis von Deutschen, manchmal irgendwie auch Juden sein zu dürfen. Das gehört mal auf der psychoanalytischen Couch erörtert. Das sind ganz große Abgründe, die sich auftun.« Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (DIE LINKE) hat es offenbar nicht nur bitter nötig, sich als Jude zu inszenieren, er trägt sogar die Kopfbedeckung der rechtsradikalen nationalreligiösen Siedler. Ob aus Gesinnungsgründen oder purer Blödheit – das wird wohl sein Geheimnis bleiben."



zuletzt bearbeitet 25.05.2018 12:58 | nach oben springen

#52

RE: Antisdiskriminierungsbeauftragte/r

in Deutschland 25.05.2018 12:59
von oisín | 112 Beiträge

Ich möchte ihm an dieser Stelle Unwissenheit unterstellen.
Alles Andere wäre eine Provokation und somit eine Ohrfeige.


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#53

RE: Antisdiskriminierungsbeauftragte/r

in Deutschland 25.05.2018 13:06
von Anthea | 12.441 Beiträge

Zitat von oisín im Beitrag #52
Ich möchte ihm an dieser Stelle Unwissenheit unterstellen.
Alles Andere wäre eine Provokation und somit eine Ohrfeige.


Das sehe ich genau so. Und trotz dieser Unwissenheit sollte man an erste Stelle setzen: Die Geste zählt!

---


Um das Herz und den Verstand eines anderen Menschen zu verstehen, schaue nicht darauf, was er erreicht hat, sondern wonach er sich sehnt. (Khalil Gibran)
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#54

RE: Antisdiskriminierungsbeauftragte/r

in Deutschland 25.05.2018 13:33
von antenna (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #53
Zitat von oisín im Beitrag #52
Ich möchte ihm an dieser Stelle Unwissenheit unterstellen.
Alles Andere wäre eine Provokation und somit eine Ohrfeige.


Das sehe ich genau so. Und trotz dieser Unwissenheit sollte man an erste Stelle setzen: Die Geste zählt!

---




Das kann man auch anders sehen. Nichtwissen schuetzt vor "Strafe" nicht.
Es waere mehr als eine nette Geste, naechtraeglich eine Erklaerung fuer dieses "Versehen" nachzureichen.

Die "Juedische Stimme fuer einen gerechten Frieden e.V. schreibt auf FB ueber die Meinungsfreiheit in den deutschen Medien, nicht wirklich unser Thema hier, vielleicht jedoch ganz passend an dieser Stelle zu unserer Diskussion:
"Ohne inhaltliche Begründung hat sich die Berliner Zeitung geweigert, diese Anzeige von Bündnis zur Beendigung der israelischen Besatzung anzunehmen."

... die mit den Worten endet:" Vergesst die Menschenwuerde nicht."



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