#1

Klimawandel - Paris - und was Deutschland tun müsste......

in Deutschland 29.01.2018 23:49
von Gelöschtes Mitglied
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Ich habe dieser Tage einiges rund um den Klimawandel recherchiert......und auch den ein oder anderen Podcast von Leuten genossen, die sich in der Materie auskennen.

Einen Kernpunkt, den ich dabei kennengelernt habe ist der, dass Deutschland sich einerseits dazu verpflichtet hat, dass der Klimawandel doch bitte auf maximal 1,5 Grad beschränkt werden sollte......
Andererseits hat dies deutliche Auswirkungen, auf das, was gemacht werden müsste......

Für Deutschland würde es bedeuten, dass Deutschland ab 2050 CO2-neutral sein müsste. Damit man dies erreicht, wäre notwendig, dass beispielsweise ab 2025 kein neuer Benziner, Diesel o.ä. auf die Straßen zugelassen wird........es müsste auch erreicht werden, dass wir die Anstrengungen in Richtung Gebäudesanierung dramatisch erhöhen müssten. (Derzeit werden 1% der Gebäude energetisch je Jahr saniert.....notwendig wären ca. 7%...) Das Programm in Richtung erneuerbare Energien müsste dramatisch ausgebaut werden - derzeit haben wir einen Anteil von ca. 13% an regenerativen Energien - 2050 bräuchten wir 100%. 2-3% mehr je Jahr wären notwendig, damit wir die Ziele erreichen, auf die sich Deutschland im Rahmen des Klimaabkommens verpflichtet hat......

Das klingt alles sehr sportlich.....ist es aber nicht. Andere Regionen der Welt organisieren sich entsprechend. China beispielsweise steuert derzeit massiv im Bereich der Elektromobilität um - und es ist davon auszugehen, dass zukünftig vor allem chinesische PKWs den internationalen Markt für Elektromobilität diminieren werden, wenn nicht endlich auch deutsche Anbieter anfangen, sich der Herausforderung zu stellen.


Eine neue deutsche Regierung bildet sich irgendwie hoffentlich ------ es ist aber nicht zu erkennen, dass die nächsten 4 Jahre genutzt werden, um das eigentlich verabschiedete Abkommen von Paris zu erfüllen.....für die nachfolgenden Generationen bzw. nur Regierungen bedeutet dies, dass diese das Versäumte aufholen müssen, oder dass wir das Klimaziel reißen werden.

Was machen wir falsch? Kann man der deutschen Bevölkerung wirklich nicht zumuten, dass sie zu Gunsten einer vernünftigen Klimapolitik temporäre höhere Belastungen in Kauf nimmt?


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#2

RE: Klimawandel - Paris - und was Deutschland tun müsste......

in Deutschland 30.01.2018 12:46
von Meridian | 2.857 Beiträge

Zitat von Atue im Beitrag #1
Ich habe dieser Tage einiges rund um den Klimawandel recherchiert......und auch den ein oder anderen Podcast von Leuten genossen, die sich in der Materie auskennen.

Eine Sache, die mich auch sehr beschäftigt.

Zitat
Einen Kernpunkt, den ich dabei kennengelernt habe ist der, dass Deutschland sich einerseits dazu verpflichtet hat, dass der Klimawandel doch bitte auf maximal 1,5 Grad beschränkt werden sollte......
Andererseits hat dies deutliche Auswirkungen, auf das, was gemacht werden müsste......


Dabei ist nicht einmal sicher, wie stark der menschliche Einfluss ist. Ich gehöre aber nicht zu den Klimaleugnern, aber alles ist zu stark auf das CO2 fixiert. Dabei gibt es weit schädlichere Gase und Stoffe. Andererseits sind viele verschiedene menschliche Eingriffe in die Natur mit einem (teils indirekten) CO2-Anstieg verbunden: fossile Kraftwerke, Verkehr, industrielle Prozesse, Heizen, Abholzung der Wälder und Wüstenausbreitung (weniger Pflanzen, die CO2 aufnehmen), Überweidung (mehr Vieh, das CO2 ausatmet und zudem bei den Rindern auch Methan mit dem 25-fachen Treibhauseffekt), Versauerung der Meere (schränkt Aufnahmekapazität von CO2 ein) und bestimmt weitere Sünden.

Ich halte es so, wie es ein Professor der Meteorologie einmal gesagt hat: Mit jeder Frage zum Klima, die wir beantworten können, öffnen sich 3 neue Fragen. D.h. je mehr wir wissen, desto mehr wissen wir, dass wir nichts wissen. Nur eines ist klar: Geht mit unserem Planeten sorgsam um. Wenn wir weiterhin so eingreifen, sucht sie sich möglicherweise ein neues Gleichgewicht, das uns Menschen kaum gut tun wird. Das kann rasche Temperatursprünge von vielleicht 10 Grad (nach oben oder nach unten) nicht ausschließen. Zum Vergleich: Im 20. Jh. hat sich die Erde um 0.8 Grad erwärmt.

Zitat
Für Deutschland würde es bedeuten, dass Deutschland ab 2050 CO2-neutral sein müsste. Damit man dies erreicht, wäre notwendig, dass beispielsweise ab 2025 kein neuer Benziner, Diesel o.ä. auf die Straßen zugelassen wird........es müsste auch erreicht werden, dass wir die Anstrengungen in Richtung Gebäudesanierung dramatisch erhöhen müssten. (Derzeit werden 1% der Gebäude energetisch je Jahr saniert.....notwendig wären ca. 7%...) Das Programm in Richtung erneuerbare Energien müsste dramatisch ausgebaut werden - derzeit haben wir einen Anteil von ca. 13% an regenerativen Energien - 2050 bräuchten wir 100%. 2-3% mehr je Jahr wären notwendig, damit wir die Ziele erreichen, auf die sich Deutschland im Rahmen des Klimaabkommens verpflichtet hat......]



Gerade im Stromsektor hat sich in DE am ehesten noch etwas getan. Immerhin werden nun über ein Drittel des Stromes aus erneuerbaren Quellen produziert, und das in einem Land mit hoher Bevölkerung und hohem Verbrauch. Dennoch bekommen wir das CO2 nicht in Griff: Die Wirtschaft steigt, was einen Mehrverbrauch zur Folge hat; die Effizienzsteigerung kommt mit dem höheren Verbrauch nicht nach. Eine wachsende Wirtschaft hat auch mehr Verkehr zur Folge. Während die Energiewende beim Stromsektor die besten Fortschritte gemacht hat (wobei ich dennoch einiges zu kritisieren habe), kommt sie beim Wärme- und Verkehrssektor nicht voran.

Ob 2025 für ein Verbot von neuen Dieseln und Benzinern reicht, weiß ich nicht. Aber für Verbrennungsmotoren halte ich es allgemein zu früh. Erdgas und Wasserstoff würde ich weiterhin erlauben. Erdgas ist effizienter und verbrennt weitaus besser mit viel weniger Nebenschadstoffen und weitgehend ohne Feinstaub. Und selbst der CO-Ausstoß sinkt. Dabei sind die jetzigen Erdgasfahrzeuge nicht optimal. Da sie auch weiterhin auf Benzinbetrieb ausgelegt sind, sind die Motoren auf meist 95 Oktan ausgelegt. Erdgas ist durch seine Reinheit eigentlich viel hochwertiger und entspricht einem Treibstoff mit 130 Oktan. Würde man Erdgasmotoren mit 130 Oktan auslegen, würde das die Effizienz steigern und den Verbrauch nochmals verringern. Mit Benzin kann er allerdings nicht mehr betrieben werden. Doch ein niedrigerer Verbrauch würde ohne Vergrößerung des Erdgastanks eine höhere Reichweite bedeuten, so dass auch dieses Problem verringert wird. Eine Erdgas-Version des VW Caddy kommt jetzt schon 860km weit. Mit einem 130-Oktan-Motor wären das deutlich über 1000km.

Wichtig ist aber, dass das Erdgas, das nichts anderes als Methan ist, zunehmend aus erneuerbaren Quellen kommen muss. 2 Ansätze gibt es ja: Auf Erdgasqualität veredeltes Biogas, das ins Erdgasnetz eingespeist wird und erste Power-to-Gas-Umwandler, die überschüssigen Windstrom v.a. bei starkem Wind dazu verwenden, Wasserstoff herauszustellen und ggf. in einem zweiten Schritt in einer interessanten Reaktion aus Wasserstoff und CO2 dann Methan herstellen. Dieses wird auch ins Erdgasnetz eingespeist.

Methan hat gegenüber Wasserstoff den Vorteil, dass es leichter zu lagern ist. Dann gibt es noch das Autogas, ein Gemisch aus Propan und Buthan. Es verbrennt auch sauberer als Benzin oder Diesel, spart aber nur wenig CO2 ein, gegenüber Diesel ist der CO2-Ausstoß sogar gleich oder höher. Außerdem ist Autogas ein Nebenprodukt der Erdölraffinerien. Derzeit gibt es keinen Ansatz, es aus erneuerbaren Quellen herzustellen. Ich halte das derzeit für eine Sackgasse.

Zitat
Das klingt alles sehr sportlich.....ist es aber nicht. Andere Regionen der Welt organisieren sich entsprechend. China beispielsweise steuert derzeit massiv im Bereich der Elektromobilität um - und es ist davon auszugehen, dass zukünftig vor allem chinesische PKWs den internationalen Markt für Elektromobilität diminieren werden, wenn nicht endlich auch deutsche Anbieter anfangen, sich der Herausforderung zu stellen.



China ist dennoch im selben Dilemma: Starker Ausbau von Solar- und Windkraft bringen den CO2-Ausstoß nicht nach unten, da die Wirtschaft nach wie vor stark ansteigt. Und wie du geschrieben hat, die Elektromobilität kommt dort gut voran. Immerhin wurde in Shenzhen, einer 10Mio-Metropole, die gesamte Busflotte auf elektrisch umgestellt (16000 Stück!). Elektromobilität senkt dort in den riesigen Städten den Smog, aber solange immer noch 70% des Stroms in China aus Kohlekraftwerken kommt, bringt das nicht so viel. Es verlagert nur den Schadstoffausstoß zu den Kraftwerken. Sollte aber die Umstellung der Stromproduktion auf erneuerbare Energien gelingen, dann steht Chinas Verkehr plötzlich sehr gut da.

Zitat
Eine neue deutsche Regierung bildet sich irgendwie hoffentlich ------ es ist aber nicht zu erkennen, dass die nächsten 4 Jahre genutzt werden, um das eigentlich verabschiedete Abkommen von Paris zu erfüllen.....für die nachfolgenden Generationen bzw. nur Regierungen bedeutet dies, dass diese das Versäumte aufholen müssen, oder dass wir das Klimaziel reißen werden.



Sollte die GroKo kommen, sollen immerhin für 2019 und 2020 vermehrt Wind- und Photovoltikanlagen ausgeschrieben werden. Doch das ist nur ein Herumdoktern am System. Zwar wurde auch im Entwurf festgeschrieben, dass die Sektorenkopplung von Strom, Wärme und Verkehr vorangebracht werden soll incl. Speicherung. Aber das wurde sehr vage formuliert. Doch die GroKo muss erst einmal kommen. Da gibt's noch 2 Hürden: Einigung von SPD und CDU/CSU und die Basisabstimmung der SPD.

Zitat
Was machen wir falsch? Kann man der deutschen Bevölkerung wirklich nicht zumuten, dass sie zu Gunsten einer vernünftigen Klimapolitik temporäre höhere Belastungen in Kauf nimmt?



Solange wir den derzeitigen Turbokapitalismus haben, der nur auf Wachstum ausgerichtet ist, wird eine globale Energiewende trotz guter Ansätze kaum gelingen. Was kann man der Bevölkerung zumuten? Einiges, wenn man es richtig begründet und ihr nicht nur den Anschein vermittelt, man wolle ihr nur ans Geld gehen. Ich zähle ein paar Punkte auf:

KFZ-Steuer auf Leergewicht und CO2-Ausstoß ausrichten: Es soll darauf hinauslaufen, dass SUV-Besitzer kräftig zahlen sollen. Ermäßigungen sollen bei gewerblicher Nutzung möglich sein. Aber es muss gut begründet sein, warum ein SUV nötig ist, z.B. in der Forstwirtschaft auf unbefestigten Waldwegen.

Plastiktüten entweder abschaffen oder nur noch teuer anbieten.

Nicht jedes Jahr das neueste Smartphone kaufen. Verursacht eine Unmenge an Elektroschrott.

Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte (A, B, C,...) generell mit A beginnen lassen (kein A+++ mehr!), dabei nicht nur die Effizienz während der Betriebsphase, sondern auch für Herstellung und Entsorgung miteinbeziehen. So manch extrem sparsames Gerät wird sehr energieaufwendig hergestellt und enthält Chemikalien, die schwer zu entsorgen sind. Je langlebiger Geräte sind, desto weniger fällt die Energie für Herstellung und Entsorgung ins Gewicht. Nur das beste Gerät und alle, die bis zu 10% weniger effizient sind, sollen A bekommen. Kommt ein neues, noch besseres Gerät auf den Markt, dann sollen sich die 10% an das neueste Gerät richten. Regt den Wettbewerb an und den Reiz, durch eigene Innovationen Geräte der Konkurrenz eine Klasse nach unten zu drücken. A-Geräte sollen gefördert werden.

Abwrackprämien nur für sehr alte Geräte, die mind. doppelt so viel verbrauchen wie die neuesten. Ansonsten ist es immer noch besser, ein Gerät bis zu seinem Ende zu verwenden.

Städteplanung nicht mehr nach Autoverkehr ausrichten, sondern nach Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV; Carsharing und Fahrgemeinschaften fördern, auch in ländlichen Gegenden.

Produkte aus der Region besorgen (soweit möglich): Selbst Nicht-Bioäpfel aus der Region dürften in der gesamten Ökobilanz besser dastehen als Bioäpfel aus Neuseeland

Für Besitzer von Photovoltaikanlagen: Möglichst hohen Eigenverbrauch erwirken, machbar durch intelligente Steuerung und Akku, entlastet Stromnetz, generell die elektrische Infrastruktur so ausrichten, dass Vor-Ort-Verbrauch bevorzugt wird. Das wird große Überlandleitungen nicht verhindern, diese aber entlasten.

Industrie: Abwärme besser nutzen, hier großes und noch wenig genutztes Potential, bei Betrieben wie Stahlwerken auch Abwärmekraftwerke möglich

Bürokomplexe: Belüftung der Räume optimieren, kann viel Energie sparen und zudem das Raum- und Arbeitsklima verbessern.

Biomasseverwertung für Strom und Wärme: weniger auf den Feldern, mehr auf die Grünabfälle und Essensreste konzentrieren, größeres Potential auch in den Kläranlagen

Zum Thema Essensreste: Angeblich landen 30-50% der Nahrungsmittel in Deutschland auf dem Müll! In Großküchen und infolge abgelaufener Produkte ist das nicht ganz zu vermeiden. Idealerweise sollte natürlich angestrebt werden, dass es keinen Essensmüll mehr geben sollte. Wenn man die Müllquote aber auf ca. 15% drücken kann, wäre das schon ein großer Erfolg. Dennoch sollte der Rest wenigstens energetisch verwertet werden können.

Bestimmt gibt es noch mehr Punkte, aber ich belasse es dabei.


Die äußere Welt ist der Spiegel deines Inneren.
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#3

RE: Klimawandel - Paris - und was Deutschland tun müsste......

in Deutschland 30.01.2018 12:52
von Meridian | 2.857 Beiträge

Nachtrag, weil es zum Thema passt:

Hier eine frische Meldung, wonach die EU die Geduld mit DE verliert wegen des Feinstaubproblems in deutschen Städten.

http://www.zeit.de/mobilitaet/2018-01/lu...rbara-hendricks


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zuletzt bearbeitet 30.01.2018 12:52 | nach oben springen

#4

RE: Klimawandel - Paris - und was Deutschland tun müsste......

in Deutschland 30.01.2018 16:34
von Meridian | 2.857 Beiträge

Ich will es eigentlich nicht zu einem Monolog-Thread machen, aber diese Meldung lasse ich nicht entgehen.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/...zu-3954138.html

Eigentlich eine gute Idee, die Begrenzung der PKWs für eine Stadt. Allerdings ist Singapur nicht nur Stadt, sondern auch ein Staat. Trotzdem: Warum nicht? Hält den Verkehr in Grenzen- und auch den Schadstoffausstoß.


Die äußere Welt ist der Spiegel deines Inneren.
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#5

RE: Klimawandel - Paris - und was Deutschland tun müsste......

in Deutschland 01.02.2018 00:14
von Gelöschtes Mitglied
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Vielen Dank für die vielen guten Punkte!

Ich werfe der Politik speziell in Deutschland vor, dass sie derzeit vor allem verwaltet, nicht aber bekannte Problemstellungen innovativ gestaltet. Den Klimawandel sehe ich in diesem Kontext.

Als ein Beispiel möchte ich mal die Thematik der Stromtrassen benennen.......
Die derzeitigen politischen Überlegungen zum Ausbau der Stromtrassen basieren auf Annahmen, die von ausfallenden Stromerzeugungskapazitäten durch AKWs in Süddeutschland ausgehen. Bayern lässt die AKWs auslaufen (ist ja auch Zuständigkeit des Bundes) und verhindert Windstrom im eigenen Land (2km Abstand zur nächsten Siedlung) ist aber auch gegen den Ausbau der Stromtrassen.......
SCHEINBAR ein nicht lösbares Problem.

Tatsächlich aber könnte man die Energieversorgung ganzheitlich betrachten, und zu ganzheitlichen Lösungen kommen, die auch für Bayern kein Problem wären:
So könnte man Power to Gas Anlagen in Norddeutschland nahe der effektivsten Windkraftwerkstandorte installieren, während man die zugehörigen Neubauten an Gaskraftwerken in Bayern forciert. Das Gas wird dann über bestehende Leitungen von Nord nach Süd transportiert.......
Ergänzt man diese Maßnahme mit einem deutlichen Ausbau an Solarenergie in Bayern, könnte das insgesamt so passen, dass sich ein Ausbau der Stromtrassen sogar erübrigt.....

Die Stromtrassenproblematik geht auch über Bayern hinaus.....so sind die derzeitigen Planungen auf das Abschalten der AKWs ausgerichtet - die aber stehen zu einem kritischen Anteil in Süddeutschland. Würde man den notwendigen Kohleausstieg forcieren, fallen vor allem in NRW viele Kohlekraftwerke aus - der Stromtrassenbedarf verändert sich damit deutlich.

Unterm Strich: Die Stromtrassen auszubauen ist nicht verkehrt - aber bringt uns faktisch nicht so arg viel weiter. Würde man hingegen eine visionärere Politik betreiben, wäre es gut möglich, dass man sogar auf neue Stromtrassen in Gänze verzichten könnte, wenn parallel Power to Gas und Gaskraftwerke in Bayern ausgebaut würden......

Fazit: Mir fehlt nicht nur aber insbesondere im Bezuf auf die Klimapolitik eine visionäre und zielorientierte Politik mindestens in Deutschland.


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#6

RE: Klimawandel - Paris - und was Deutschland tun müsste......

in Deutschland 01.02.2018 12:29
von Meridian | 2.857 Beiträge

Zitat von Atue im Beitrag #5
Vielen Dank für die vielen guten Punkte!

Ich werfe der Politik speziell in Deutschland vor, dass sie derzeit vor allem verwaltet, nicht aber bekannte Problemstellungen innovativ gestaltet. Den Klimawandel sehe ich in diesem Kontext.

Noch dazu, dass wir derzeit nur eine geschäftsführende Regierung haben. Sollten Neuwahlen anstehen, bleibt diese geschäftsführende De-facto-GroKo bis zum Sommer bestehen. Neuwahlen werden frühestens in 3 Monaten stattfinden, wenn sie erst einmal beschlossen werden.

Zitat
Als ein Beispiel möchte ich mal die Thematik der Stromtrassen benennen.......
Die derzeitigen politischen Überlegungen zum Ausbau der Stromtrassen basieren auf Annahmen, die von ausfallenden Stromerzeugungskapazitäten durch AKWs in Süddeutschland ausgehen. Bayern lässt die AKWs auslaufen (ist ja auch Zuständigkeit des Bundes) und verhindert Windstrom im eigenen Land (2km Abstand zur nächsten Siedlung) ist aber auch gegen den Ausbau der Stromtrassen.......
SCHEINBAR ein nicht lösbares Problem.Tatsächlich aber könnte man die Energieversorgung ganzheitlich betrachten, und zu ganzheitlichen Lösungen kommen, die auch für Bayern kein Problem wären:
So könnte man Power to Gas Anlagen in Norddeutschland nahe der effektivsten Windkraftwerkstandorte installieren, während man die zugehörigen Neubauten an Gaskraftwerken in Bayern forciert. Das Gas wird dann über bestehende Leitungen von Nord nach Süd transportiert.......
Ergänzt man diese Maßnahme mit einem deutlichen Ausbau an Solarenergie in Bayern, könnte das insgesamt so passen, dass sich ein Ausbau der Stromtrassen sogar erübrigt.....


Zur 10H-Regelung in Bayern:Sie kann umgangen werden, wenn alle Gemeinde einverstanden sind, dass Windräder auch näher stehen dürfen. Ist halt eben nur nicht einfach, Gemeinden zu überzeugen, die weit weniger Geldprobleme haben als im Norden und Osten Deutschlands, wo Windräder wegen der Gewerbesteuern viel mehr willkommen sind.

Zur Stromtrasse: Ich habe lange überlegt: Ich halte sie dennoch für nötig. Denn Power-to-Gas dürfte erst so richtig in der 2. Hälfte des nächsten Jahrzehntes massiv ausgebaut werden. Noch ist es eine recht teure Technologie. Da aber die Offshore-WEA immer mehr werden, muss bei starkem Wind immer mehr überschüssiger Strom abtransportiert werden. Da bis 2030 noch einmal deutlich mehr Offshore-WEA (und auch Onshore-WEA im Norden) aufgebaut sein dürften, könnten Nord-Süd-Link und Power-tot-Gas gleichermaßen wichtig werden zum Abtransport der Energie.

Generell zur Windenergie: Je größer das vernetzte Gebiet ist, desto grundlastfähiger wird sie. Nur auf Bayern begrenzt, wird es immer wieder Zeiten geben mit totaler Flaute in ganz Bayern. Auf Deutschland begrenzt, sind bundesweite Flauten schon seltener. Fälle, an denen komplett alle WEA stehen, kenne ich nicht, aber fast auf Null ist letzten November geschehen, d.h. kurzzeitig 0,3GW Leistung, und das bei ca. 54GW installierter Nennleistung. Und selbst im windstarken Januar 2018 gab es einen Tag mit Dunkelflaute. Nimmt man ganz Europa als Gebiet an, dann wird eine europaweite Flaute noch seltener. Irgendwo in Europa weht immer ein Lüftchen. Allerdings ist die Windenergie in Europa noch nicht überall so stark ausgebaut wie in DE.

Zu den Atomkraftwerken in Süddeutschland habe ich von E.on munkeln hören, dass man darauf spekuliert, dass ein
oder 2 AKWs länger betrieben werden als geplant. Denn für 2022, wenn das letzte AKW abgeschaltet werden sollte, hat man damals die Fertigstellung der Nord-Süd-Link-Trasse erwartet. Das soll nun erst 2025 geschehen (Aha, ähnliche Verschiebungen wie bei Stuttgart 21, mal so nebenbei bemerkt.). Möglicherweise müssen bis dahin noch 2 AKWs zumindest in der Reserve stehen.

Für Gaskraftwerke ist die bayrische Staatsregierung übrigens offen, will aber bessere Rahmenbedingungen vom Bund.

Zitat

Die Stromtrassenproblematik geht auch über Bayern hinaus.....so sind die derzeitigen Planungen auf das Abschalten der AKWs ausgerichtet - die aber stehen zu einem kritischen Anteil in Süddeutschland. Würde man den notwendigen Kohleausstieg forcieren, fallen vor allem in NRW viele Kohlekraftwerke aus - der Stromtrassenbedarf verändert sich damit deutlich.


Ich denke, es werden nicht alle Kohlekraftwerke ersatzlos abgestellt, sondern einige in Gaskraftwerke umgewandelt.

Zitat

Unterm Strich: Die Stromtrassen auszubauen ist nicht verkehrt - aber bringt uns faktisch nicht so arg viel weiter. Würde man hingegen eine visionärere Politik betreiben, wäre es gut möglich, dass man sogar auf neue Stromtrassen in Gänze verzichten könnte, wenn parallel Power to Gas und Gaskraftwerke in Bayern ausgebaut würden......


s.o.

Zitat
Fazit: Mir fehlt nicht nur aber insbesondere im Bezuf auf die Klimapolitik eine visionäre und zielorientierte Politik mindestens in Deutschland.


Das ist gar nicht so einfach mit der Vision. Denn diese Vision muss sehr beweglich und flexibel sind. Ständig kommen neue Technologien oder bei bestehenden sinken anfangs sehr hohen Preise schneller als erwartet. Ein weiteres Bsp ist die Zukunft des Verkehrs. Im folgenden Artikel ist eine Studie, ob Brennstoffzelle oder Akku billiger werden.

http://www.iwr.de/news.php?id=35002

Laut diese Studie wird es langfristig die Brennstoffzelle, aber der Akku wird gleichwohl wichtig bleiben (wobei Power-to-Gas hier eine wichtige Rolle spielen würde). Vielleicht werden Brennstoffzellenfahrzeuge mit kleinen Akkus, die Bremsenergie auffangen, aber auch zusammen mit der Brennstoffzelle selber für eine gute Anfangsbeschleunigung sorgen, zum Standard. Letztlich ist es jetzt schon das Prinzip des Wasserstofftriebwagens iLint, der im Frühjahr in Betrieb gehen soll.

Doch wenn man Stromtrasse, Power-to-Gas, Akkus und Brennstoffzelle insgesamt betrachtet, wird offenbar, was in nächster Zeit am wichtigsten ist, nämlich die Kopplung der verschiedenen Energiesektoren Strom, Wärme und Mobilität.


Die äußere Welt ist der Spiegel deines Inneren.


zuletzt bearbeitet 01.02.2018 12:37 | nach oben springen

#7

RE: Klimawandel - Paris - und was Deutschland tun müsste......

in Deutschland 01.02.2018 12:55
von SirPorthos | 3.127 Beiträge

Moin,

bitte klärt mich mal auf.

Ich begreife die Diskussion um den Klimawandel nicht komplett.

Nun zu den Fakten, die unumstösslich sind:

1. Jegliche fossilen Rohstoffe, die wir nutzen, stammen aus der Vorgeschichte unserer Mutter Erde. Es handelt sich um Kohlenstoffderivate, die aus Pflanzen und Lebewesen irgendwelcher Art stammen. Sie entstanden durch Sonnenergie und Absorbtion von Kohlendioxid (Photosynthese). Wieso ist es ein Problem, diesen Kreislauf neu anzustossen ? Der Anteil sämtlicher Kohlenstoff Atome hat sich seit Bestehen unserer Erde nicht wesentlich verändert.

2. Wenn ein Eisberg schmilzt, erhöht sich nicht der Meeresspiegel. Im Gegenteil, er sinkt. Denn Eis hat eine höhere Dichte.

3. Die Wissenschaft kann belegen, dass es in Jahrtausenden der Erdgeschichte immer wieder Klimaveränderungen gab.

Und nun zu meiner Spekulation:

Ich halte den Hype für eine PR-Masche, die nur eines zum Ziel hat: Verdummung der Menschen um Geld zu scheffeln. Ja, mit Öko-Terror lässt sich viel Geld machen.

Ich bin für einen bewussten Umgang mit allen lebenden Wesen auf der Erde. Tierschutz steht für mich in hoher Priorität.

Warum pflanzen wir nicht mehr Bäume, die das Kohlendioxid wieder in Sauerstoff und Kohlenstoff durch Sonnenenergie umwandeln ?

Weil der Platz geringer wird und die Bevölkerung der Menschheit explodiert. Und da ist das Problem.

Wäre ich Darwinist, würde ich sagen: Lasst Menschen verrecken, die nichts zu essen haben. Füttert sie nicht. Nur so kann der Virus Mensch dezimiert werden.

Meine Ethik verbietet mir dieses jedoch.

Gruß aus der freien und Hansestadt Hamburg !



zuletzt bearbeitet 01.02.2018 13:02 | nach oben springen

#8

RE: Klimawandel - Paris - und was Deutschland tun müsste......

in Deutschland 01.02.2018 13:10
von Till (gelöscht)
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Zitat von SirPorthos im Beitrag #7
1. Jegliche fossilen Rohstoffe, die wir nutzen, stammen aus der Vorgeschichte unserer Mutter Erde. Es handelt sich um Kohlenstoffderivate, die aus Pflanzen und Lebewesen irgendwelcher Art stammen. Sie entstanden durch Sonnenergie und Absorbtion von Kohlendioxid (Photosynthese). Wieso ist es ein Problem, diesen Kreislauf neu anzustossen ? Der Anteil sämtlicher Kohlenstoff Atome hat sich seit Bestehen unserer Erde nicht wesentlich verändert.
Die Geschwindigkeit macht den Unterschied. Wir setzen CO2 wesentlich schneller frei, als es wieder gebunden werden kann.

Zitat
2. Wenn ein Eisberg schmilzt, erhöht sich nicht der Meeresspiegel. Im Gegenteil, er sinkt. Denn Eis hat eine höhere Dichte.

Wasser hat bei 4°C seine höchste Dichte ("Dichteanomalie"). Aber das ist relativ egal. Der Meeresspiegel steigt, weil großflächig Eis auf den Kontinenten (Hochgebirge, Grönland, Südpol) abschmilzt.

Zitat
3. Die Wissenschaft kann belegen, dass es in Jahrtausenden der Erdgeschichte immer wieder Klimaveränderungen gab.

Die Wissenschaft hat auch belegt, dass CO2 aufgrund seiner Menge den größten Einfluss auf den Treibhauseffekt hat. Aus Eisbohrkernen hat die Wissenschaft den CO2-Gehalt der Atmosphäre in den letzten 1 Million Jahren ermittelt. Er lag in diesem Zeitraum immer zwischen 180 und 280 ppm. Heute liegt er bei 400 ppm.



zuletzt bearbeitet 01.02.2018 13:11 | nach oben springen

#9

RE: Klimawandel - Paris - und was Deutschland tun müsste......

in Deutschland 01.02.2018 13:15
von SirPorthos | 3.127 Beiträge

Moin,

ich danke Dir. Ich bin in dem Bereich nicht kompetent. Ich habe nur ein ekelhaftes Misstrauen gegenüber Statistiken irgendwelcher Art und ich weiß, wie Menschen manipuliert werden können.

Ich liebe die Natur, die Geschöpfe unserer Mutter Erde. Ich möchte mich nur nicht hinters Licht führen lassen.

Und Du hast Recht. Wenn Eis auf einem Kontinent schmilzt, erhöht sich der Meeresspiegel.

Lieben Gruß aus Hamburg !



zuletzt bearbeitet 01.02.2018 13:17 | nach oben springen

#10

RE: Klimawandel - Paris - und was Deutschland tun müsste......

in Deutschland 09.02.2018 19:06
von woipe (gelöscht)
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Zitat von SirPorthos im Beitrag #9
Moin,

ich danke Dir. Ich bin in dem Bereich nicht kompetent. Ich habe nur ein ekelhaftes Misstrauen gegenüber Statistiken irgendwelcher Art und ich weiß, wie Menschen manipuliert werden können.

Ich liebe die Natur, die Geschöpfe unserer Mutter Erde. Ich möchte mich nur nicht hinters Licht führen lassen.

Und Du hast Recht. Wenn Eis auf einem Kontinent schmilzt, erhöht sich der Meeresspiegel.

Lieben Gruß aus Hamburg !


ich verstehe deine generelle skepsis...
es gibt auch genug menschen, die den klimawandel leugnen.
es lässt sich nicht wegdiskutieren, dass das klima schon immer im wandel war und auch künftig sein wird. doch bei der klimawandeldiskussion geht es vor allem um einfluss des menschen, der seit er heuschreckenartig über diesen planeten herfällt nicht mehr zu übersehen ist. und da trifft die feststellung deines vorredners voll und ganz zu.
ich beschäftige mich schon seit geraumer zeit mit diesem thema, auch an der uni annodazumal...
wenn du möchtest kann ich dir einen ganzen schwung literatur zum thema empfehlen...


"nichts habe ich mir fester zum grundsatz gemacht, als meine lebensführung nicht nach euren vorurteilen zu gestalten." seneca
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#11

RE: Klimawandel - Paris - und was Deutschland tun müsste......

in Deutschland 09.02.2018 20:03
von Findus (gelöscht)
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Zitat von Atue im Beitrag #1

Einen Kernpunkt, den ich dabei kennengelernt habe ist der, dass Deutschland sich einerseits dazu verpflichtet hat, dass der Klimawandel doch bitte auf maximal 1,5 Grad beschränkt werden sollte......
Andererseits hat dies deutliche Auswirkungen, auf das, was gemacht werden müsste......


Die Beschränkung der Klima-Erwärmung auf 1,5 Grad ist praktisch eigentlich nicht mehr zu erreichen. Mal sehen, ob es für das 2,0 Grad Ziel reicht, oder ob die Menschheit auch bei diesem Ziel versagt.

Ach ja, beim Kohleausstieg wäre Jamaika innovativer als die GroKo gewesen.



zuletzt bearbeitet 09.02.2018 20:04 | nach oben springen

#12

RE: Klimawandel - Paris - und was Deutschland tun müsste......

in Deutschland 09.02.2018 20:05
von woipe (gelöscht)
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Zitat von Findus im Beitrag #11
Zitat von Atue im Beitrag #1

Einen Kernpunkt, den ich dabei kennengelernt habe ist der, dass Deutschland sich einerseits dazu verpflichtet hat, dass der Klimawandel doch bitte auf maximal 1,5 Grad beschränkt werden sollte......
Andererseits hat dies deutliche Auswirkungen, auf das, was gemacht werden müsste......


Die Beschränkung der Klima-Erwärmung auf 1,5 Grad ist praktisch eigentlich nicht mehr zu erreichen. Mal sehen, ob es für das 2,0 Grad Ziel reicht, oder ob die Menschheit auch bei diesem Ziel versagt.

Ach ja, beim Kohleausstieg wäre Jamaika innovativer als die GroKo gewesen.



etwas makaber aber wollen wir eine wette abschließen???


"nichts habe ich mir fester zum grundsatz gemacht, als meine lebensführung nicht nach euren vorurteilen zu gestalten." seneca
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#13

RE: Klimawandel - Paris - und was Deutschland tun müsste......

in Deutschland 09.02.2018 20:07
von Findus (gelöscht)
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Es ist doch eh klar, dass es auf eine 4 Grad Erwärmung hinausläuft. Jede andere Wette verlierst du
Solltest dir jetzt ein Grundstück an der zukünftig nordrhein-westfälischen Küste sichern


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#14

RE: Klimawandel - Paris - und was Deutschland tun müsste......

in Deutschland 11.02.2018 18:31
von woipe (gelöscht)
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makaber aber nicht undenkbar... es könnte durchaus passieren, dass auch die bayern endlich ihren anschluß an das meer bekommen.

@ sirporthos

dann könntest du hier berge und meer genießen...


"nichts habe ich mir fester zum grundsatz gemacht, als meine lebensführung nicht nach euren vorurteilen zu gestalten." seneca
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