#1

Immer noch schön

in Musik 20.06.2017 21:10
von Anthea | 13.429 Beiträge

finde ich. Und ich mochte sie gerne und freue mich, dass sie sich zum Teil wieder zusammen gefunden haben.



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#2

RE: Immer noch schön

in Musik 21.06.2017 22:58
von Till (gelöscht)
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Die neue Pharus-Hymne


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#3

RE: Immer noch schön

in Musik 22.06.2017 10:55
von Hamlets Gummibärchen (gelöscht)
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Na, ich hoffe doch, daß Du das ironisch meinst. Wegen der neuerlichern Einsamkeit im Pharus.


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#4

RE: Immer noch schön

in Musik 05.07.2017 22:27
von Athineos | 551 Beiträge

Zwei der besten Antikriegslieder, die ich kenne.. Beide beschäftigen sich mit dem Wahnsinn, in den die Anzac-Streitkräfte 1916 auf Gallipoli kamen ....





Μολών λαβέ!


zuletzt bearbeitet 05.07.2017 22:27 | nach oben springen

#5

RE: Immer noch schön

in Musik 05.07.2017 22:33
von Athineos | 551 Beiträge

Und mein absoluter Lieblingssong:


Μολών λαβέ!


zuletzt bearbeitet 05.07.2017 22:34 | nach oben springen

#6

RE: Immer noch schön

in Musik 05.07.2017 23:14
von Anthea | 13.429 Beiträge

Die Zuhörer sind sichtlich ergriffen. Allerdings müsste man den Text verstehen können.


"Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!"
Albert Einstein
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#7

RE: Immer noch schön

in Musik 05.07.2017 23:31
von Athineos | 551 Beiträge

Zitat von Anthea im Beitrag #6
Die Zuhörer sind sichtlich ergriffen. Allerdings müsste man den Text verstehen können.


Aller dreier oder nur der Mutter Griechenland?


Μολών λαβέ!
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#8

RE: Immer noch schön

in Musik 05.07.2017 23:41
von Anthea | 13.429 Beiträge

Ich weiß jetzt nicht, worauf Sie hinaus wollen?
Mag sein, dass der Text mich persönlich berühren würde. Die Musik tut es jedoch nicht.


"Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!"
Albert Einstein
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#9

RE: Immer noch schön

in Musik 05.07.2017 23:59
von Athineos | 551 Beiträge

Meinen Sie das letzte Lied oder die beiden davor? Aber jetzt sehe ich, was Sie meinen! Denn nur beim letzten sind Zuhörer .... Es geht darum, wie die Mutter Griechenland im Schmuck ihrer antiken Schätze ihre Kinder belügt und auf den Basaren der Welt verkauft. Wenn Sie möchten, übersetze ich Ihnen den Text.


Μολών λαβέ!


zuletzt bearbeitet 06.07.2017 00:04 | nach oben springen

#10

RE: Immer noch schön

in Musik 06.07.2017 08:54
von thunibert (gelöscht)
avatar



ohne Worte


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#11

RE: Immer noch schön

in Musik 06.07.2017 09:16
von Anthea | 13.429 Beiträge

Zitat von Athineos im Beitrag #9
Meinen Sie das letzte Lied oder die beiden davor? Aber jetzt sehe ich, was Sie meinen! Denn nur beim letzten sind Zuhörer .... Es geht darum, wie die Mutter Griechenland im Schmuck ihrer antiken Schätze ihre Kinder belügt und auf den Basaren der Welt verkauft. Wenn Sie möchten, übersetze ich Ihnen den Text.


Ich meinte alle Lieder. Ich sehe bei allen! immer wieder die Gesichter von Zuhörer_innen eingeblendet, von nachdenklich bis erschüttert.
Und ich kann mir vorstellen, dass es aufgrund des Textes ist. Mag sein, dass es die Musik ist, die dazu passt. Allerdings empfinde ich diese als "Gejaule". Sorry.

Mit Griechenland verbindet sich immer Großes: Land der Helden und Götter. Um so trauriger, wenn es "nieder geht".

---


"Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!"
Albert Einstein


zuletzt bearbeitet 06.07.2017 09:16 | nach oben springen

#12

RE: Immer noch schön

in Musik 06.07.2017 11:06
von Athineos | 551 Beiträge

Diese Art der Musik - der Rembetiko - entstand in den 20ern des vorigen Jahrhunderts in den Flüchtlingslagern im Umkreis von Thes´ niki und Athen, wo die von den Türken vertriebenen anatolischen Griechen angesiedelt wurden. Dort lebten sie - unwillkommen und in entsetzlicher Armut. Der griechische Staat hatte aber auch nicht die Möglichkeit, diese Leute ausreichend zu versorgen. So entstand eine Subkultur von Kleinkriminalität, Prostitution und Drogensucht. Und auf diesem Nährboden entstand diese Musik. Der musikalisch-orientalische Einschlag der " alten " Heimat blieb erhalten, die Texte behandelten das Leben dort inden Lagern. Unter der Diktatur des Generals Metaxas ( 1936 - 1941 ) wurden die Rembetika verboten, die letzten erst unter der damaligen PASOK-Regierung im Jahr 1987 wieder erlaubt.


Μολών λαβέ!
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#13

RE: Immer noch schön

in Musik 06.07.2017 17:25
von Athineos | 551 Beiträge

Ich möchte noch mal kurz auf den Rembetiko zurückkommen, den ich hochlud.
Der Text ist von Nikos Gatsos, die Musik von Stavros Xarchakos, und das Ganze aus den Film " Rembetiko " des Regisseurs Kostas Ferris, in dem er das Leben der Rembetikosängerin Marika Ninou erzählt.
Aber ich möchte nun doch den Text übersetzen, denn erstens gibt es meines Wissens keine deutsche Übersetzung dazu, zweitens lässt sich dann auch die Interpretation des Sängers Vassilis Lekkas ( die ich für die beste aller Versionen des Songs halte ) und die für manche fremd klingende Musik vielleicht etwas besser verstehen. Griechenland ist nicht das durch deutsche Dichter wegen seiner Antike verklärte Land , sondern ein lebendiges Gemeinwesen mit Menschen wie Du und ich, mit Sorgen und Freuden, und nicht mit Statuen bevölkert ....

Aber hier der Text:

Ich habe kein Haus, wohin ich zurückkehren kann
und kein Bett zum Schlafen
ich habe keine Gasse und kein Viertel
in dem ich zum ersten Mai spazieren gehen kann.

Die lügnerischen Worte, die großen,
die hast du mir gesagt mit der ersten Milch.

Aber jetzt, wo die Nattern erwachen
trägst du deinen alten Schmuck
und niemals weinst du, meine Mutter Griechenland
die du deine Kinder als Sklaven verkaufst.

Die lügnerischen Worte ......

Aber nun, da ich mit meinem Schicksal sprach
hast du deinen antiken Luxus angezogen
und du nahmst mich zum Basar, Zigeunerin, Affe,
Griechenland, Griechenland, du Mutter des Schmerzes

Die lügnerischen Worte ....

Aber jetzt, wo das Feuer wiederum auflodert
schaust du auf deine antike Schönheit
und in den Arenen der Welt, meine Mutter Griechenland
schleppst du immer die gleiche Lüge umher.

Ich habe kein Heiligtum mehr, wo ich beten kann
und kein Öllämpchen für den leeren Himmel.
Ich habe keine Sonne und kein Sternenlicht,
um an einem ersten Mai zu singen.


Μολών λαβέ!


zuletzt bearbeitet 06.07.2017 17:28 | nach oben springen

#14

RE: Immer noch schön

in Musik 06.07.2017 22:51
von Martin | 343 Beiträge

Let´s fetz! Vorsicht...:



>x´)


Ach wie gut, daß niemand weiß, daß ich Herr von Kroethe heiß´ >&´)


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#15

RE: Immer noch schön

in Musik 07.07.2017 05:38
von Athineos | 551 Beiträge

Huch! Jetzt hoffe ich aber, Sie haben diese Negermusik nicht aus Freude daran, sondern als abschreckendes Beispiel angeführt .... Wenn das sonst Ihren völkischen Genossen zu Ohren käme!!! Da wäre Ihre ganze Reputation im Eimer, bevor Sie Heil Heinrich sagen könnten. Ab in ein Partei-Umerziehungslager mit täglicher Marschmusikbeschallung, darunter in erster Linie der Hohenfriedberger als Lieblingsmarsch Ihres Ideals.


Μολών λαβέ!


zuletzt bearbeitet 07.07.2017 05:39 | nach oben springen


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