#16

RE: "Rechtsstaat muss härter werden"

in Deutschland 02.11.2017 11:24
von Meridian | 2.857 Beiträge

Zitat von Anthea im Beitrag #15
Zitat von Till im Beitrag #14
Die sollen auch nicht die alten Leute betreuen, sondern den Betreuern zur Hand gehen, zum Beispiel Bettpfannen leeren.



Das ist mir durchaus klar, Till. Und worin liegt dann der "therapeutische Wert" für Straftäter? Was lernen diese daraus?
Nase zuklammern und durch? Was uns nicht umbringt macht uns stark?


---


Gewalttäter, die Bewährung bekommen haben, würde ich nicht in Altenheime schicken, auch nicht als "Bettpfannenleerer". Für diese halte ich als Auflage die Probehaft von ein paar Wochen als richtig. Das dürfte auf manche eine therapeutische Wirkung haben.

Überhaupt sollten bei Bewährungsstrafen Auflagen verpflichtend sein. Denn es gibt so manche Fälle von Bewährung, wo es keine Auflagen gibt (außer die, dass man sich während der Bewährungszeit nichts zu schulden kommen lassen darf). Bei Taten die mit vorsätzlicher Gewalt zu tun haben, sollte die Probehaft zwingend sein. Gewalttaten umfassen: gefährliche Körperverletzung, Raub, sexuelle Nötigung, Nötigung und Erpressung (wenn Opfer dadurch zu Gewalttaten gezwungen wird), Totschlag in einem minder schweren Fall, der fast, aber nicht ganz an Notwehr grenzt. Anderer Taten, die Bewährungen zur Folge haben können, sind: Diebstahl, Steuerhinterziehung, fahrlässige Körperverletzung oder Tötung, Raserei und Drängelei im Verkehr, Fahren unter Alkohol, Unfallschuld, unterlassenen Zahlungen wie Unterhalt, Nichtbeachtung von gerichtlich erlassenen Verboten wie Annäherungsverbot, Vortäuschen einer Straftat, Verleumdung und grundsätzlich Falschaussage vor Gericht als Zeuge. Hier sollte eine Probehaft als Auflage möglich, aber nicht zwingend sein. Zwingend sollte aber wenigstens eine Auflage dennoch sein wie Geldstrafe / Schmerzensgeld (zusätzlich zur Probehaft bei Gewalttaten), regelmäßiges Melden bei der Polizei (zusammen mit einer saftigen Geldstrafe bei Steuerhinterziehung) für einen definierten Zeitraum oder Führerscheinentzug (nicht nur bei Verkehrsdelikten) und auch Sozialstunden. Auch eine elektronische Fußfessel wäre nicht falsch, wenn die Auflage bedeutet, das Land (Bundesland oder Landkreis) während der Bewährungszeit nicht zu verlassen. Bei Fahren mit Alkohol könnte nicht nur ein Fahrverbot während der Bewährungszeit, sondern auch ein absolutes Alkoholverbot verhängt werden.

In England und den USA gibt es manchmal auch Auflagen, für eine Zeitlang bestimmte Gegenstände nicht besitzen zu dürfen. So hat eine Frau in einer Wohnung monatelang übermäßig laut Musik gehört mit starken Lautsprechern. Sie wurde angezeigt und u.a. dazu verurteilt, 2 Jahren lang keine Lautsprecher besitzen zu dürfen. Das betrifft auch Autoradio, Lautsprecher in Laptops und sogar Kopfhörer (die Strafe muss schon weh tun). Es gab auch einen Fall für lebenslängliches abs. Alkoholverbot. Hier hat der Delinquent selbst darum gebeten, weil er nüchtern ein sehr netter Mensch ist und alles bereut, aber unter Alkohol zur alles zerstörenden Wildsau wird.



zuletzt bearbeitet 02.11.2017 11:25 | nach oben springen

#17

RE: "Rechtsstaat muss härter werden"

in Deutschland 02.11.2017 14:30
von Till (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #15
Und worin liegt dann der "therapeutische Wert" für Straftäter? Was lernen diese daraus?
Soziales Verhalten. Das lernen sie im Knast auf jeden Fall nicht.
Ist natürlich nicht gedacht bei schweren Straftaten, wie sie @Meridian aufgezählt hat.



zuletzt bearbeitet 02.11.2017 14:32 | nach oben springen

#18

RE: "Rechtsstaat muss härter werden"

in Deutschland 02.11.2017 15:24
von Anthea | 12.385 Beiträge

Zitat von Till im Beitrag #17
Zitat von Anthea im Beitrag #15
Und worin liegt dann der "therapeutische Wert" für Straftäter? Was lernen diese daraus?
Soziales Verhalten. Das lernen sie im Knast auf jeden Fall nicht.
Ist natürlich nicht gedacht bei schweren Straftaten, wie sie @Meridian aufgezählt hat.


Auch das ist mir klar, dass die das lernen sollen. Aber ich bin nicht sicher, dass ein zutiefst asozialer Straftäter (kleinere Delikte) dadurch, dass er Pisspötte ausleeren muss oder alten Menschen unter Anleitung irgendwie behiflich sein muss, wirklich etwas lernt.


---


Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.
Rainer Maria Rilke


zuletzt bearbeitet 02.11.2017 15:24 | nach oben springen

#19

RE: "Rechtsstaat muss härter werden"

in Deutschland 02.11.2017 17:27
von Findus (gelöscht)
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Bei der Resozialisierung handelt es sich nicht zwingend um eine Therapie. Gerade wenn z.B. ein gemeinnütziger Dienst im allseits als Beispiel bemühten Altersheim stattfinden würde, würde es sich eher um einen pädagogischen Wert handeln. Nämlich den Wert, ein Stück Wiedergutmachung zu leisten und die eigenen Fehler zu erkennen.

Für einen therapeutischen Wert müsste ein Therapieangebot oder der Besuch einer Selbsthilfegruppe als Auflage für die Zeit der Resozialisierung mit auf den Weg gegeben werden. Ein Anti-Aggressionstrainig wäre ein Beispiel für eine therapeutische Maßnahme.


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#20

RE: "Rechtsstaat muss härter werden"

in Deutschland 03.11.2017 10:14
von Anthea | 12.385 Beiträge

Zitat von Findus im Beitrag #19
Bei der Resozialisierung handelt es sich nicht zwingend um eine Therapie. Gerade wenn z.B. ein gemeinnütziger Dienst im allseits als Beispiel bemühten Altersheim stattfinden würde, würde es sich eher um einen pädagogischen Wert handeln. Nämlich den Wert, ein Stück Wiedergutmachung zu leisten und die eigenen Fehler zu erkennen.

Für einen therapeutischen Wert müsste ein Therapieangebot oder der Besuch einer Selbsthilfegruppe als Auflage für die Zeit der Resozialisierung mit auf den Weg gegeben werden. Ein Anti-Aggressionstrainig wäre ein Beispiel für eine therapeutische Maßnahme.




Nun ja, wie sich etwas nennt ist erst einmal zweitrangig. Oberste Priorität soll doch der Sinn sein. Derjenige, dass eine Maßnahme etwas bringt. Und nicht nur, dass billige Arbeit geleistet wird, die einem Unternehmen, einer Institution nutzt. Sondern dass diese Bestrafung der Art "learning by doing" (soziale) Bewusstseinsbildung beim Straftäter hervorruft. Und da bin ich skeptisch.


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Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.
Rainer Maria Rilke


zuletzt bearbeitet 03.11.2017 10:14 | nach oben springen

#21

RE: "Rechtsstaat muss härter werden"

in Deutschland 03.11.2017 13:31
von Findus (gelöscht)
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Also lieber typisch konservativ? Keine Resozialisierung, harte Strafen und hinterher über eine hohe Rückfallquote wundern?
Da stelle ich mal ganz boslich fest: Das funktioniert nicht!


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#22

RE: "Rechtsstaat muss härter werden"

in Deutschland 14.03.2021 10:12
von denker_1 | 1.591 Beiträge

Zitat von Anthea

Es wäre sicherlich nicht verkehrt, ZUERST die Tat zu betrachten. Und diese, sei es eine Vergewaltigung, ein Mord, ein Kindesmissbrauch so zu bezeichnen, wie es ihr gebührt: Unverzeihlich!



Es gibt in jedem Bereich Schwerstverbrecher und leichte Fälle. (Ersttäter, die kurierbar sind oder reuige Sünder)

Die aber dann in einen Tpf zu werfen mit den wirklich Schwerverbrecher, die nichts bereuen und wenn sie aud dem Knast kommen einfach weiter machen, halte ich für äußerst kontraproduktiv. Wozu sollte sich dann ein reuiger Sünder bessern. "Wem wenig vergeben wird, der liebt wenig" hat ein berühmter Religionsführer gesagt. Doch die Anhänder dieses Glaubens vergeben am allerwenigsten. Nur ihren Führern vergeben sie alles. Den katholischen Pristern dioe aus Steuermittel 10.000,00€ Monatslohn hinterher geschmissen kriegen und sich an unseren Kindern vergehen, denen vergibt man. Dem Vergewaltiger der es mit einer Erwachsenen Frau getan hat, weil er schlecht bei Frauen landen kann vergibt man nicht. Zweierlei MAß ist das. Wenn schon dann gehören dieser Priester genau so hart bestraft, wie der kleine Vergewaltiger, der fürdie Frauen völlig unattraktiv ist und kein Ged hat. Auch Soldaten die es im Krieg tun und deren Vorgesetzte gehören hart bestraft und zwar genau so wie der mittellose unattraktive Mann von der Straße. Gleiches Maß für alle. Ansonsten die Strafe für alle abschaffen. Das aber wäre ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko, dann müsste ja auch der Schläger der mich zusammengeschlagen hat, danach frei bleiben. Nee, dann schon lieber alle Verbrecher nach gleichem Maßstab bestrafen. Unanhängig von seinen "Verdiensten" und seinem gesellschaftlichen Status.

Was man tun kann, auch mit dem Schläger und dem Vergewaltiger:

- Dem Schläger aufzeigen dass Konflikte gewaltfrei beizulegen sind.
Dazu Konfliktbewältigungsstrategien mitgeben, Im Knast kann er diese unter Aufsicht lernen.
Wer sich aus Sport prügelt, möge in einem Kampfsportverein sein Können unter Beweis stellen.
So er diese Fähigkeiten nicht gegen das Volk verwendet kann er auch bei der Polizei arbeiten.

- Dem Vergewaltiger Kommunikationstechniken lehren, um auf Frau zu gehen zu können um ihr Interesse zu wecken. Will
er nicht nur Sex sondern auch Macht über die Frau, möge der Täter versuchen eine SM Liebhaberin zu finden, die seine
Dominanz mag.

- Hilft das nicht weil er nicht Sex sondern nur Macht über Frau und sonst nichts will, könnte er in einem Gefängnis
untergebracht werden, wo die Wärter Frauen sind. Dann muss er denen erst mal Respekt entgegen bringen als
Gefangener.

- Arbeitslose Täter könnten eine Berufsausbildung abschließen, natürlich in einem auf dem Markt auch nachgefragten Job

Prävention statt ausschließlich Strafe.

Zitat von Anthea

Es ist doch tatsächlich so, dass immer wieder die mitleiderregenden Varianten der Vita des Täters und seiner schweren Kindheit oftmals mehr Tränen in die Augen treiben sollen, was dann die Schwere der Tat etwas "verständlich" erscheinen soll. ;-(



Auch das lässt sich bei einer Festsetzung eines solchen Täters aufarbeiten. Und Wege für ein legales Leben aufzeigen.

Zitat von Anthea

Wo dann Anwälte des Rechts eher zu advocati diaboli mutieren.

"Resozialisierung" kann durchaus im Knast erfolgen. Aber erst einmal dahin! Und nicht erst, wenn wieder was schief gelaufen ist. Ich meine damit, dass es weniger "Bewährungsstrafen" geben sollte als direkt mal eine Einfahrt ins "Hotel zur gefilterten Sonne". Wenn nämlich mehr oder weniger auf jeden Fall ein Täter in spe sich auf eine Verurteilung ohne Bewährung als "Gnade" einrichten muss, dann KÖNNTE es durchaus als Abschreckung dienlich sein.



Könnte man durchaus machen, aber halt nicht nur wegsperren, die Zeit abbrummen lassen und gut is, das ist KEIN Anreiz für ein legales Leben danach. Resozialisierungsmaßnahmen im Knast gehören zwingend dazu, wenn man die Rückfallquote senken will.

Zitat von Anthea

Ich denke an die unzähligen Versuche, den unter "Brummi Andie" bekannt gewordenen jugendlichen Straftäter, der immer wieder Autos klaute, zu resozialisieren. Der wurde sogar, falls mir richtig erinnerlich, ins Ausland verbracht, um dort was zu sehen und zu lernen. Fazit der gesamten Bemühungen: Immer wieder Straftaten. Und im Alter von 14 Jahren tötete er dann einen niederländischen Polizisten. 2014 stand er wieder vor Gericht.



Das ist halt einer der schweren Fälle aber es sind eben nicht gleich alle so. Dieser Eine ist so.

Um diese schweren Fälle zu verhindern muss zwingend ein Systemwechsel her. Mit Vollteilhabe für alle bedingungslos.

Wer dann noch stiehlt, kann dieses Bedingungslose Vollteilhabeeinkommen das er im Knast nicht vollumfänglich braucht, ansparen und dürfte nach verbüßung der Strafe wegen des angesparten Geldes Diebstähle nicht mehr nötig haben. Bedingungslose Vollteilhabe hat dann nämlich auch bedingungslos zu sein.

Für solche Klientel wie auch für Gegner aktueller "Schutzmaßnahmen" und "Präventionen".

Zitat von Anthea

[...] "Brummi-Andi" hat eine Fülle von Vorstrafen - unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Vergewaltigung und Raubes. Als Jugendlicher hatte "Brummi-Andi" illegale Spritztouren mit dem Lastwagen seines Vaters unternommen. Bei einer Irrfahrt mit einem Sattelschlepper überrollte und tötete er im Alter von 14 Jahren einen niederländischen Polizisten. Bei einer Besserungsmaßnahme auf der Ferieninsel Gomera war er mit dem Wagen seiner Betreuerin davongebraust und hatte eine Debatte über Sinn und Unsinn solcher Maßnahmen ausgelöst. Nachdem der Mann im Dezember 2011 auf freien Fuß gesetzt worden war, erschien er - wie zuvor schon einmal - nicht zu einem Gerichtstermin und wurde erneut zur Fahndung ausgeschrieben. [...]

https://www.solinger-tageblatt.de/soling...lt-3899962.html

Und Abschiebehaft hat das zu sein, was der Namen sagt: So lange gefangen, bis endlich das "Tor Deutschland" für denjenigen geschlossen wird. Ab ohne Wiederkehr.



Wenn man halt nur wegsperrt besteht für den Täter NULL Anreiz, sich zu bessern. Resozialisierung egal bei welchem Verbrechen ghört halt zwingend dazu. Bei "Brummi-Andi" ist es nun schon zu spät. Da hätte man mit der Resozialisierung viel viel eher anfangen sollen.


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#23

RE: "Rechtsstaat muss härter werden"

in Deutschland 14.03.2021 11:50
von Anthea | 12.385 Beiträge

Ich schlage vor, dass jedem Dieb während seiner Inhaftierung vom Staat ein Sparbuch angelegt wird und jeder Sexualstraftäter als "Sachwerte" nach seiner Inhaftierung ein Gutschein für kostenlose Bordell-Besuche überreicht wird. Einem Autodieb stelle man einen Porsche vor die Gefängnistür, damit er gar nicht mehr auf die Idee kommt, sich an anderen Autos zu versuchen...
Und als "Prävention" sollte man jedem eine fürstliche "Apanage" zahlen.


Tatsächlich muss unser Rechtsstaat härter werden. Es kann nicht angehen, dass nach dem "zigsten"-Vergehen noch Bewährungsstrafen vergeben werden oder derjenige nicht "einfährt", weil "im Kitchen kein Zimmer frei ist". Oder rechtmäßig außer Landes Gewiesene sich weiter hier tummeln oder nach einer Zeit wieder zurückkommen.
Es müssten eben u.U. Gesetze verändert werden. Hin zu mehr Härte.
Sozial ist unser Staat eigentlich grundsätzlich ausreichend. Natürlich gibt es Dinge, die verbesserungswürdig sind.

---


Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.
Mahatma Gandhi


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#24

RE: "Rechtsstaat muss härter werden"

in Deutschland 14.03.2021 12:27
von denker_1 | 1.591 Beiträge

Sorge erst mal dafür dass wirklich ALLE, auch die Verdienstvollen mit gleichem Maß bestraft werden.

Verurteilt ist schnell. Wegsperren ist einfach. Christliche Vergebung der Sünden - Makulatur, nur wir kleinen Leute werden damit vertröstet, wenn mal wieder ein Verdeinstvoller einen Millionenbetrug begangen hat oder wenn Soldaten im Krieg Frauen straffrei vergewaltigen. Weil sie ja sooooo tapfer im Krieg kämpfen.

Wenn wirklich alle und je Verdientvoller um so härter, wegen der Vorbildwirkung, nach gelichem Recht bestraft werden kannst Du Dich über die zweifellos oft ungerechten lapidaren Bewährungsstrafen aufregen.

Aber halt gleiche Strafe für gleiche Vergeben bei allen, nicht nur beim Fußvolk.

Bei allen ohne Rücksicht auf Verdienste und Herkunft.

Was Deinen ironischen Kommentar betrifft, auch hier gleiches Recht für ALLE. Entweder solche Zuwendungen auch für das Fußvolk, nicht nur für die Herrschenden, die wenn sie schon mal wegen eines Skandals zurück treten müssen ihr Politikergehalt ungekürzt weiter bekommen oder solche Vergünstigungen für niemanden mehr!

Gleiches Recht halt für ALLE. Erst dann kann Gott deren Sünden im Himmel vergeben.


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