#1

Merkels Anfang vom Ende?

in Deutschland 26.09.2017 18:12
von merte | 446 Beiträge

Na, kommt doch noch Bewegung in den Nachwahlgang, erste Forderungen nach Trennung von Kanzleramt und Parteivorsitz.
Kennt man von der Schroeder-Spd, da fings genau so an, und die möglichen Nachfolger klingen ebenso absurd:

https://www.welt.de/politik/deutschland/...tter.shared.web

Schäuble scheidet definitiv aus, verwunderlich, dass die abgehalfterte Uschi raus ist, oder?


Ich bin verantwortlich für Das was ich schreibe, nicht für Das, was ihr darunter versteht(verstehen wollt!


zuletzt bearbeitet 26.09.2017 18:13 | nach oben springen

#2

RE: Merkels Anfang vom Ende?

in Deutschland 26.09.2017 18:51
von denker_1 | 1.598 Beiträge

Auf jeden Fall dürfen wir gespannt sein. Es rattert im Gebälk!


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#3

RE: Merkels Anfang vom Ende?

in Deutschland 26.09.2017 22:10
von Meridian | 2.873 Beiträge

Merkels Höhepunkt der Macht war die BT-Wahl 2013. Doch jetzt will sie immer noch nicht wahrhaben, dass CDU/CSU bei der jetzigen Wahl die stärkste Niederlage von allen Parteien erlitten. Vieles spricht dafür, dass Merkel nicht nur die Opposition gegen sich haben wird, sondern im Fall Jamaika auch quasi Grüne und FDP, möglicherweise auch zunehmend CSU und CDU selber.

Wenn Jamaika überhaupt zustande kommt. Vieles spricht dagegen. Die CSU ist wegen ihrer Verluste unter enormen Druck. Sie will wahrscheinlich sich nach rechts orientieren, was aber eine Zusammenarbeit mit den Grünen erschwert oder unmöglich macht. Die FDP ist auf ihre Weise stur. Nur wenn die Grünen umfallen und sich verkaufen, dürfte Jamaika zustande kommen. Aber ob das möglich ist? Gewiss, aber Grüne und FDP werden die Basis abstimmen lassen, wenn der Koalitionsvertrag zustande kommt. Daher können auch die Grünen nicht ohne weiteres nachgiebig sein.

Was macht aber Merkel, wenn Jamaika nicht zustande kommt und die SPD stur in der Opposition bleibt? Oder Schulz sich nur dann für eine Koalition mit der CDU bereit erklärt, wenn Merkel zurücktritt?

Für Merkel kann man so langsam das Lied SKYFALL anstimmen mit "This is the end..."


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#4

RE: Merkels Anfang vom Ende?

in Deutschland 26.09.2017 22:26
von Anthea | 12.441 Beiträge

Zitat von Meridian im Beitrag #3
Merkels Höhepunkt der Macht war die BT-Wahl 2013. Doch jetzt will sie immer noch nicht wahrhaben, dass CDU/CSU bei der jetzigen Wahl die stärkste Niederlage von allen Parteien erlitten. Vieles spricht dafür, dass Merkel nicht nur die Opposition gegen sich haben wird, sondern im Fall Jamaika auch quasi Grüne und FDP, möglicherweise auch zunehmend CSU und CDU selber.

Wenn Jamaika überhaupt zustande kommt. Vieles spricht dagegen. Die CSU ist wegen ihrer Verluste unter enormen Druck. Sie will wahrscheinlich sich nach rechts orientieren, was aber eine Zusammenarbeit mit den Grünen erschwert oder unmöglich macht. Die FDP ist auf ihre Weise stur. Nur wenn die Grünen umfallen und sich verkaufen, dürfte Jamaika zustande kommen. Aber ob das möglich ist? Gewiss, aber Grüne und FDP werden die Basis abstimmen lassen, wenn der Koalitionsvertrag zustande kommt. Daher können auch die Grünen nicht ohne weiteres nachgiebig sein.

Was macht aber Merkel, wenn Jamaika nicht zustande kommt und die SPD stur in der Opposition bleibt? Oder Schulz sich nur dann für eine Koalition mit der CDU bereit erklärt, wenn Merkel zurücktritt?

Für Merkel kann man so langsam das Lied SKYFALL anstimmen mit "This is the end..."


Ja. Nachdenkenswert - und zustimmungwürdig, was die Eventualitäten anbelangt.

Ich denke da z.B. an das "Ende mit Schrecken" als den "Schrecken ohne Ende". Und das meine ich für beide, für Bürger und jemanden, der nicht loslassen kann... In dem Falle Frau Merkel.

Nur ist natürlich der Zeitpunkt schlecht. Denn auch wenn möglicherweise diverse "Möchtegerns" in den Startlöchern "ich kann Kanzler"stehen, dann ist das doch etwas zu vage und zu "vabanque".
Und "le roi est mort, vive le roi" war niemals die Gewährleistung von Besserem.


---


Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.
Rainer Maria Rilke
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#5

RE: Merkels Anfang vom Ende?

in Deutschland 27.09.2017 15:03
von Anthea | 12.441 Beiträge

In privater "Wahlnachlese" habe ich mir die Ergebnisse unserer Stadt bzw. der einzelnen Bezirke einmal angeschaut. Und da fällt auf, wenn man sich gewisse Wählerhochburgen einzelner Parteien anschaut, dass nach "den kenne ich doch..." gewählt wird. Beispielsweise, wenn der Grünen-Fraktionsvorsitzende vormals in einem Bezirk lange gewohnt hat. Oder ein anderer CDU-Mann im Schützenzug mitmarschiert, etc. Also eher so eine "Klüngelswirtschaft" als tatsächliche Zustimmung zu einer Parteienpolitik. So mutmaße ich.

So denke ich, dass, da ja offenbar nun munter "weitergemerkelt" wird und man die Linke nicht großartig unterstützt hat, die die stärkste Opposition hätte werden sollen!, dass es möglicherweise an der Präsentation einzelner Partei-Fraktionsmitglieder liegt. Die "nur" mit Vehemenz und Leidenschaft ihre Botschaften unter die Menschen bringen, aber irgendwie zu unnahbar erscheinen. Ein Dietmar Bartsch ist sicherlich ein kluger Mann, eine Sahra Wagenknecht eine intelligente und dazu noch schöne Frau... Aber ein bisschen mehr sollten sie vielleicht "Politiker zum Anfassen" sein

Eine Andrea Nahles machte Karriere, weil sie ein lustiges Liedchen schmetterte, ein Bundespräsident war beliebt, weil er auf dem gelben Wagen sich volkstümlich gab...
Ein Christian Lindner hat seine anfänglich kühle und abweisend-arrogante Art abgelegt. Er beliebte dann in seinen Reden und in Interviews zu scherzen. Er hat es geschafft.

Was macht die Linke falsch? Eine Partei mit gutem Programm und guten Leuten. Und dennoch unter der 10 Prozent-Marke geblieben...


---


Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.
Rainer Maria Rilke


zuletzt bearbeitet 27.09.2017 15:05 | nach oben springen

#6

RE: Merkels Anfang vom Ende?

in Deutschland 27.09.2017 16:38
von grauer kater (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #5
.......................Was macht die Linke falsch? Eine Partei mit gutem Programm und guten Leuten. Und dennoch unter der 10 Prozent-Marke geblieben...---


Im Grunde macht "Die Linke" nichts falsch, sie ist eher auf den Positionen der Sozialdemokratie zu verorten, die die SPD mit Schröder, Clement, Müntefering, Steinbrück verlassen hat, um eine imaginäre Mitte zu bedienen, jedoch damit den größten Sozialabbau seit 1945 zu verantworten hat, der Merkels statistisch geschönten Wirtschaftserfolg ermöglichte, aber real für rund 40 % der Bevölkerung zu Nachteilen führte, bis hin zu Enteignung von Ansprüchen aus Lebensleistung.
Dennoch ist noch immer der "antikommunistische Propagandatrick" wirksam, der Politik und Medien beherrscht und mittels dem Die Linke mit der SED und angeblichen Kommunismus gleichgesetzt sowie des Extremismus beschuldigt wird. Dabei könnte selbst eine Kanzlerin Wagenknecht nicht in vier Jahren die Bundesrepublik so verändern, falls sie es überhaupt wollte, dass ein grundsätzlich anderer Staat zustande käme. Ein besserer Staat würde es allerdings werden, denn die Merkel Ära hat Deutschland erheblich geschädigt!



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#7

RE: Merkels Anfang vom Ende?

in Deutschland 27.09.2017 16:45
von heiner | 881 Beiträge

Frau Merkel hat die Staatsverschuldung immens erhöht und es mutet für die Journalisten eher er demaskierend an, dass sie da noch nicht eingehakt haben. Die Einen sagen, wir hätten ca. 2,5 Billionen an Staatsverschuldung, die anderen reden von 6,5 Billionen und nirgendwo wird das thematisiert.
Wo sind unsere Medien denn dann "freie Medien"?


dass ein Traum nicht wahr ist, sehe ich ein, dass er wahr werden kann, auch.
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#8

RE: Merkels Anfang vom Ende?

in Deutschland 27.09.2017 16:58
von Till (gelöscht)
avatar

Beim Statistischen Bundesamt kann man den Stand der Staatsverschuldung seit 1950 nachlesen.
Übrigens steht der Staatsverschuldung in Deutschland ein privates Geldvermögen von rund 5 Milliarden Euro gegenüber.



zuletzt bearbeitet 27.09.2017 17:00 | nach oben springen

#9

RE: Merkels Anfang vom Ende?

in Deutschland 27.09.2017 21:07
von moorhuhn | 1.486 Beiträge

"Ein besserer Staat würde es allerdings werden, denn die Merkel Ära hat Deutschland erheblich geschädigt!" (Zitat grauer kater)

Sagte man dies nicht allen amtsklammernden Machtmenschen nach?
Und wie definieren Sie "erheblich geschädigt?" (mal abgesehen von der Staatsverschuldung und der aberwitzigen Flüchtlingspolitik)

Ich sehe in der Merkelära keine wesentlichen schadhaften Entscheidungen, höchstens, dass Schröders Ideen konsequent beibehalten und ausgebaut wurden.
Insofern wird auch unter neuer Flagge (wenn sie denn gehisst würde) zur show must go on geblasen werden.


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#10

RE: Merkels Anfang vom Ende?

in Deutschland 27.09.2017 22:03
von Luftdrache (gelöscht)
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Zitat von Meridian im Beitrag #3
Merkels Höhepunkt der Macht war die BT-Wahl 2013. Doch jetzt will sie immer noch nicht wahrhaben, dass CDU/CSU bei der jetzigen Wahl die stärkste Niederlage von allen Parteien erlitten.


Oder deutlicher: Das schlechteste Wahlergebnis der Union bei einer Bundestagswahl!

Zitat
Wenn Jamaika überhaupt zustande kommt. Vieles spricht dagegen.



Schäuble räumt sein Finanzministerium und wird Bundestagspräsident. Spricht das nicht für einen Schachzug Merkels zu Gunsten eines Jamaika - Bündnisses? Bekanntlich liebäugelt die FDP mit dem Finanzministerium.

Zitat

Was macht aber Merkel, wenn Jamaika nicht zustande kommt und die SPD stur in der Opposition bleibt? Oder Schulz sich nur dann für eine Koalition mit der CDU bereit erklärt, wenn Merkel zurücktritt?



Letzteres wird glaube ich nicht geschehen. Mit so einer ähnlichen Forderung ist Schröder damals nicht durchgekommen.

Zitat von Anthea im Beitrag #5
Was macht die Linke falsch? Eine Partei mit gutem Programm und guten Leuten. Und dennoch unter der 10 Prozent-Marke geblieben...


Gute Frage. Auffällig ist, dass die Linke im Westen dazu gewonnen hat, aber in ihren Hochburgen im Osten verloren - oft leider auch an die AfD. Der Gewinn von Wählerstimmen im Westen spricht aber eigentlich dafür, dass die Linke die richtige Strategie gewählt hat...

Zitat von grauer kater im Beitrag #6

Im Grunde macht "Die Linke" nichts falsch, sie ist eher auf den Positionen der Sozialdemokratie zu verorten, die die SPD mit Schröder, Clement, Müntefering, Steinbrück verlassen hat, um eine imaginäre Mitte zu bedienen,


Steinbrück würde ich anders sehen als Schröder oder Clement. Dem seinen trocknen, fast britischen Humor, hat nur irgendwie nie jemand wirklich verstanden. Auch wenn Steinbrück eher sozialliberal war, ist er in gewissem Sinne mehr links als so mach Linker gewesen.
Die Linkspartei muss akzeptieren, dass sich "links" nicht allein auf der Ebene der Ökonomie definiert, sondern auch in Gesellschaft, Kunst, Kultur aber auch in der Freiheit zur Selbstverwirklichung und Eigenverantwortlichkeit (in deutlicher Abgrenzung zu egoistischem Wirtschaftsliberalismus!)
Die Antworten heute sind nicht mehr die Antworten von 1970. Unsere Gesellschaft ist deutlich pluraler geworden.


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#11

RE: Merkels Anfang vom Ende?

in Deutschland 28.09.2017 07:41
von antenna (gelöscht)
avatar

Zitat von moorhuhn im Beitrag #9
Und wie definieren Sie "erheblich geschädigt?" (mal abgesehen von der Staatsverschuldung und der aberwitzigen Flüchtlingspolitik)


Auch wenn ich nicht gefragt bin - die "aberwitzige Fluechtlingspolitik" ist Schaedigung genug und was die USA-Hoerigkeit der Merkel anbelangt, so ist diese nicht nur schaedlich, sondern auch beschaemend.



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#12

RE: Merkels Anfang vom Ende?

in Deutschland 28.09.2017 08:54
von Anthea | 12.441 Beiträge

Am meistens schädigend war meines Erachtens nach die Tatsache, dass Frau Merkel zu "introvertiert" war/ist. Ich meine damit, dass sie, wie es nach außen hin aussieht, eher den Stil einer Diktatorin an den Tag legt. Oder anders nach Art: Im Dunkeln ist gut munkeln im Sinne von: Was ich beschließe, das geht das "gemeine Volk" doch nichts an.
Die Bürger fühlen sich nun einmal nicht mitgenommen und genügend informiert.

Und irgendwie mutet es jetzt nach der Wahl so an, dass Merkel ihre Taktik des Abwartens und Aussitzens weiter fortführt. Keine klaren Worte, keine Vorschläge an die möglichen Koalitionsparteien zu Gesprächen. Nur eine vage Äußerung, dass die Koalition bis Weihnachten stehen solle.
Und zuerst einmal muss sie ja mit der CSU-Schwester ins Reine kommen. Da ist ja Hotte auch angeschlagen und Söder steht abwartend in den Startlöchern. Desweiteren gibt es dieses Jahr noch eine Landtagswahl in Niedersachsen, die auch irgendwie "Stimmung" erzeugen kann...

So "wetzen" die "Jamaica-Partner hinter ihrem "Thron" schon einmal die Messer und spielen "starker Mann". Und tönen lauthals, was es mit ihnen als Partner keinesfalls geben wird. Und da scheiden sich schon die Geister ganz gewaltig.

Das Beste und für Frau Merkel Sympathieförderndste bei den Bürgern würde sein, dass sie ganz klar und unmissverständlich glaubhaft! erklären würde, dass bei ihr zu Weihnachten das Lied "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" nicht mehr gesungn würde. Was die Flüchtlinge anbelangt.

Und dass das Lied "Kein schöner Land in dieser Zeit, als hier das unsre weit und breit" strikt für "Zuwanderer" mit gewissen unehrenhaften Intentionen wie Einwanderung in unsere Sozialsysteme für diese auf den Index gehört!

Also: Geregelte Zuwanderung mit vorheriger! Prüfung, wer dazu als wirklich anzuerkennender Flüchtling eine Berechtigung zur Aufnahme hat.

Und somit müsste Frau Merkel die dazugehörige Logistik genau erklären. Wie dies bewerkstelligt wird - und nicht nur "dass" es so sein soll.
Anders: Sie müsste glaubhaft eine Art "Kanzlerin der Herzen" werden in dem Sinne, dass die Menschen merken, dass Frau Merkel das Wohl ihrer Bürger am Herzen liegt. Ob sie das schaffen wird? Ich weiß nicht, keiner kann aus seiner Haut

Sie ist sehr angeschlagen. Und die Zukunftsaussichten erscheinen nicht rosig. Die Zeiten der "Autarkie" im Sinne von "ICH bin der Staat" sind vorbei, so denke ich.


---


Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.
Rainer Maria Rilke


zuletzt bearbeitet 28.09.2017 15:31 | nach oben springen

#13

RE: Merkels Anfang vom Ende?

in Deutschland 28.09.2017 12:02
von Till (gelöscht)
avatar

Zitat von Anthea im Beitrag #12
Und dass das Lied "Kein schöner Land in dieser Zeit, als hier das unsre weit und breit" strikt für "Zuwanderer" mit gewissen unehrenhaften Intentionen wie Einwanderung in unsere Sozialsysteme für diese auf den Index gehört!
Also: Geregelte Zuwanderung mit vorheriger! Prüfung, wer dazu als wirklich anzuerkennender Flüchtling eine Berechtigung zur Aufnahme hat.
So läuft es auch normalerweise; 2015 war eine Ausnahmesituation.
Was machen wir aber dann mit Leuten, die ihre Pässe angeblich oder tatsächlich verloren haben oder die aus Kriegsgebieten kommen?



zuletzt bearbeitet 28.09.2017 15:32 | nach oben springen

#14

RE: Merkels Anfang vom Ende?

in Deutschland 28.09.2017 14:52
von Meridian | 2.873 Beiträge

Zitat von Till im Beitrag #13
[quote="Anthea"|p4865](...)
Was machen wir aber dann mit Leuten, die ihre Pässe angeblich oder tatsächlich verloren haben oder die aus Kriegsgebieten kommen?

Hier eine satirische Antwort, also bitte nicht ernst nehmen.

Das muss europäisch geregelt werden. Alle, die ihre Pässe zerstört oder verloren haben und zugleich nichts dafür tun, ihre Identität preiszugeben, werden auf eine einsame Insel mit rauhen klimatologischen Bedingungen verbannt. Versorgung und Obdach sind gewährleistet, aber nicht mehr. Eine Möglichkeit wäre eine bislang unbewohnte Insel der Faröer* und für besonders harte Fälle die sehr abgelegene und arktische Insel Jan Mayen. Sobald ein Verbannter seine Identität preisgibt, kann er die Insel verlassen und sich dem Asylverfahren stellen. Auch vorgelagerte Inseln im Nordwesten von Island oder generell vor Grönland kämen in Frage. Spitzbergen lasse ich dagegen außen vor wegen des Spitzbergenvertrags. Dagegen wäre St. Helena überlegenswert, alleine wegen des historischen Wertes.

Hier noch ein Link zu Jan Mayen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Mayen


*Auf den Faröer ist es theoretisch warm und auch regenreich genug für das Wachstum von Bäumen, jedenfalls unterhalb von 300m üNN. Teils extrem heftige Stürme verhindern jedoch jeglichen Baumwuchs. Die Faröer liegen mitten in der Zugbahn der herbstlichen und winterlichen, atlantischen Sturm- und Orkantiefs.


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#15

RE: Merkels Anfang vom Ende?

in Deutschland 28.09.2017 15:37
von Anthea | 12.441 Beiträge

Zitat von Till im Beitrag #13
Zitat von Anthea im Beitrag #12
Und dass das Lied "Kein schöner Land in dieser Zeit, als hier das unsre weit und breit" strikt für "Zuwanderer" mit gewissen unehrenhaften Intentionen wie Einwanderung in unsere Sozialsysteme für diese auf den Index gehört!
Also: Geregelte Zuwanderung mit vorheriger! Prüfung, wer dazu als wirklich anzuerkennender Flüchtling eine Berechtigung zur Aufnahme hat.
So läuft es auch normalerweise; 2015 war eine Ausnahmesituation.
Was machen wir aber dann mit Leuten, die ihre Pässe angeblich oder tatsächlich verloren haben oder die aus Kriegsgebieten kommen?


Bei "Kriegsgebieten" erscheint es ja ziemlich sicher, weswegen von dort jemand geflüchtet ist.
Bei den tatsächlich oder angeblich verlorenen Pässen ist erst einmal Zurückhaltung geboten. D.h. dass hierbei erst einmal Recherchen angestellt werden sollten. Wobei der "Verlierer" intensive Mithilfe zur Aufklärung leisten sollte.
Unmissverständlich klar gemacht werden sollte von Anfang an, dass es so einfach nicht mehr gehen wird von wegen: Papiere weg, ich da....
Möglichkeiten einer Identifizierung wird es immer geben können, oder zumindest in den meisten Fällen. Denn es sind ja nicht alle moderne "Kaspar Hausers".


---


Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.
Rainer Maria Rilke


zuletzt bearbeitet 28.09.2017 15:38 | nach oben springen


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