#16

RE: Kinderarmut oder arme Kinder?

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 27.07.2017 19:47
von Luftdrache (gelöscht)
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Wow, viel Diskussion. Das ist gut

Zitat von moorhuhn im Beitrag #9
Ich hab immer ein bisschen Bauchgrummeln bei solchen Fragen: "Wie schaffen für eine bessere Welt?" (Luftdrache) Da hocken wir hier und hauen in die Tasten und haben doch nur eine ferne Vorstellung von dem, was in der großen weiten Welt so abgeht.


Die Frage würde ich sinnbildlich verstehen. Wir müssen selbstverständlich nicht gleich die große weite Welt rethorisch retten. Es sind bereits kleine Dinge. Der alten Nachbarin helfen, der Mutter mit Kinderwagen in den Bus helfen usw., die wir alle problemlos machen können, um dieses ein kleines bisschen unserer Lebenswelt besser zu machen.

Zitat von Anthea im Beitrag #10
Zitat von Luftdrache im Beitrag #6Nimm es mir nicht böse, Anthea. Es geht doch letztlich nicht um einen Elternführerschein. Bei solchen Ideen muss ich schnell an die frühere chinesische kontrollierte Ein-Kind-Politik denken. Daher finde ich diese Diskussion entsprechend gruselig.Das war eher ironisch gemeint. Aber dennoch: So ganz falsch wäre es nicht.... Wobei wir aber bei der Verhütung wären. Und diese halte ich für wichtig.Früher hieß es in Großfamilien: Wo sechs satt werden, wird das auch noch ein siebtes... Aber andere Zeiten. Heute heißt es doch, die "Gesellschaft", das große Anonymum, womit in dem Falle die Erwerbstätigen und Leistungsträger gemeint sind, wird es schon richten. Heute ist es so - und das meine ich wirklich ernst - dass "Kinderkriegen" für manche "Erwerb" ist. Diese "Herdprämie" spielt da auch mit hinein. Ich habe solche Familien kennen gelernt - und es waren keine Ausländer. Und da kann man sagen "arme Kinder". Aber oberflächlich betrachtet ist ja alles in Ordnung... Ganz schlimm finde ich auch Überlegungen, die im Schwange waren oder sind, dass "Kinderlose" stärker besteuert werden soll(t)en. Ja, ich fände es auch richtiger, anstatt den Eltern Gelder zu überweisen, den Kindern wirkliche Sachwerte zukommen zu lassen.


Auch Sachwerte müssen finanziert werden. Darum finde ich nichts einzuwenden gegen eine stärkere Besteuerung Kinderloser. Schließlich müssen auch unsere Renten von der Nachwachsenden Generation bezahlt werden. In der Regel für die Mütter eingeschränkte Erwerbschancen und niedrigere Renten. Warum also sollen Kinderlose in der Rentenkasse sinnbildlich "rumschmarotzen" (Entschuldigung für den Begriff) dürfen? Andererseits, was stört den Reichen die Rentenproblematik des Armen? Und warum eine so neoliberal angehauchte Antwort?

Mit der CSU-Herdprämie gebe ich dir wiederum Recht. Die hat nicht umsonst den Beinamen "KiTa-Verhinderungs-Prämie". In anderen Ländern gibt es dagegen die KiTa-Pflicht.

Das "ganze Haus" als noch feudale Lebensform darfst du nicht mit der bürgerlichen Kleinfamilie vergleichen. Die Lebensumstände beider Familienformen sind zu unterschiedlich. Der Blick in die Historie bringt uns hier nicht weiter. Mit den heute vielfältigen neuen Familienformen umso mehr.
Und wen meinst du egientlich mit Gesellschaft? Der Begriff ist mir noch ungenügend definiert (Staat? Bürgerliche Zivilgesellschaft? Lebenswelt? oder anderes?).

Auch die Gegenfrage wäre eine interessante Antwort: Was ist mit der persönlichen Freiheit?

Zitat von Anthea im Beitrag #11
Liebes moorhuhn, du sprichst mir aus der Seele. Das ist es, was ich meine, dieses Jammern auf hohem Niveau. Wir wissen gar nicht, wie gut wir es hier in Deutschland haben. Und keiner fällt wirklich durch ein soziales Netz, so er nicht will. Aber dazu gehört auch eine gewisse Einstellung.Ich habe eben eine Sendung bei Stern TV gesehen über Straßenkinder. Alleine in Berlin sollen 6000 auf der Straße leben. Auch wenn dahinter zum Teil schlimme Schicksale in der Familie stehen, wo dann die Jugendlichen das Haus verlassen, so muss das nicht sein, dass sie fortan ihr Leben auf der Straße verbringen müssen. Dafür gibt es Hilfen. Und Kinder/Jugendliche müssen auch lernen, dass es keine vollkommene Freiheit geben kann in der Art: Mir gefällt es zu Hause nicht - und jetzt kommt mal für mich auf (DIE Gesellschaft). Da gab es Forderungen, dass doch den Jugendlichen kostenlos ein Haus zur Verfügung gestellt werden sollte, wo sie drin wohnen könnten.... Dass Menschen, die irgendwie auf eine Art "schiefe Bahn" geraten sind, Hilfe benötigen und auch erhalten sollen, das ist unstrittig. Aber allzuviel ist "ungesund".


Anstelle dessen sollten wir deiner Meinung nach was genau tun?

Zitat von moorhuhn im Beitrag #12
Letztlich ist es eben dieser Wohlstandskreisel und "behütete" Bedingungen, die selbst weniger betuchte Leutz in unserem Land im eigenen Saft schmoren lassen.


Warum lese ich nichts von der genau so existierenden Wohlstandsverwahrlosung in gutbetuchten oder zumindest gutbürgerlichen Familien? Fernseher und Videokonsole sind leider auch dort Sozialisationsinstanzen.



zuletzt bearbeitet 27.07.2017 19:56 | nach oben springen

#17

RE: Kinderarmut oder arme Kinder?

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 27.07.2017 21:31
von Anthea | 12.544 Beiträge

Zitat
Auch Sachwerte müssen finanziert werden. Darum finde ich nichts einzuwenden gegen eine stärkere Besteuerung Kinderloser. Schließlich müssen auch unsere Renten von der Nachwachsenden Generation bezahlt werden. In der Regel für die Mütter eingeschränkte Erwerbschancen und niedrigere Renten. Warum also sollen Kinderlose in der Rentenkasse sinnbildlich "rumschmarotzen" (Entschuldigung für den Begriff) dürfen? Andererseits, was stört den Reichen die Rentenproblematik des Armen? Und warum eine so neoliberal angehauchte Antwort?



Unsere Generation hat schon ihren Teil geleistet, denn sie hat die Renten für die „Altvorderen“ gezahlt.

Aber nein, warum sollten Kinderlose, die z.B. sich ganz verantwortungsbewusst gegen ein Kind entschieden haben, dafür bestraft werden? Seien die Gründe darin zu sehen, dass sie keinen Bezug zum Elternsein haben oder auch, weil sie „gerechnet“ haben und sich ein Kind nicht „leisten“ können. Oder wollen, wenn sie angesichts unserer Welt an eine Zukunft denken, die sie dem Kind nicht geben möchten. Und warum sollen diese verantwortungsvoll Denkenden für „Vermehrungszwang“ anderer aufkommen? Manchen ihr „leistungsloses Hobby“ finanzieren? Ich weiß, das klingt wieder boslich.

Zitat
Und wen meinst du egientlich mit Gesellschaft? Der Begriff ist mir noch ungenügend definiert (Staat? Bürgerliche Zivilgesellschaft? Lebenswelt? oder anderes?).



Damit meine ich, dass für gewisse Leute mit Anspruchsdenken „es steht mir zu“ und ohne Gedanken an eigene Verantwortung es diesen ganz egal ist, von wem Gelder/Transferleistungen kommen. Das meine ich mit dem „Anonymum Gesellschaft“.

Zitat
Warum lese ich nichts von der genau so existierenden Wohlstandsverwahrlosung in gutbetuchten oder zumindest gutbürgerlichen Familien? Fernseher und Videokonsole sind leider auch dort Sozialisationsinstanzen.



Ich habe bereits im Intro bzw. in der Headline versucht, den Unterschied deutlich zu machen. Dass „Kinderarmut“ nichts mit Hungern oder Frieren zu tun hat. Sondern dass es eben auch um emotionale Entbehrungen geht. Eine Sache, wo sich viele hinterher immer fragen, wenn der Sohn oder die Tochter etwas Schlimmes getan hat: Wie konnte das geschehen? Er/sie hatte doch alles, wovon andere nur träumen….


Träume, als lebtest du ewig - lebe, als stürbest du heute. James Dean
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#18

RE: Kinderarmut oder arme Kinder?

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 28.07.2017 10:56
von fjodorov (gelöscht)
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Zitat von Luftdrache im Beitrag #16
Wow, viel Diskussion. Das ist gut

Zitat von moorhuhn im Beitrag #9
Ich hab immer ein bisschen Bauchgrummeln bei solchen Fragen: "Wie schaffen für eine bessere Welt?" (Luftdrache) Da hocken wir hier und hauen in die Tasten und haben doch nur eine ferne Vorstellung von dem, was in der großen weiten Welt so abgeht.


Die Frage würde ich sinnbildlich verstehen. Wir müssen selbstverständlich nicht gleich die große weite Welt rethorisch retten. Es sind bereits kleine Dinge. Der alten Nachbarin helfen, der Mutter mit Kinderwagen in den Bus helfen usw., die wir alle problemlos machen können, um dieses ein kleines bisschen unserer Lebenswelt besser zu machen.

Zitat von Anthea im Beitrag #10
Zitat von Luftdrache im Beitrag #6Nimm es mir nicht böse, Anthea. Es geht doch letztlich nicht um einen Elternführerschein. Bei solchen Ideen muss ich schnell an die frühere chinesische kontrollierte Ein-Kind-Politik denken. Daher finde ich diese Diskussion entsprechend gruselig.Das war eher ironisch gemeint. Aber dennoch: So ganz falsch wäre es nicht.... Wobei wir aber bei der Verhütung wären. Und diese halte ich für wichtig.Früher hieß es in Großfamilien: Wo sechs satt werden, wird das auch noch ein siebtes... Aber andere Zeiten. Heute heißt es doch, die "Gesellschaft", das große Anonymum, womit in dem Falle die Erwerbstätigen und Leistungsträger gemeint sind, wird es schon richten. Heute ist es so - und das meine ich wirklich ernst - dass "Kinderkriegen" für manche "Erwerb" ist. Diese "Herdprämie" spielt da auch mit hinein. Ich habe solche Familien kennen gelernt - und es waren keine Ausländer. Und da kann man sagen "arme Kinder". Aber oberflächlich betrachtet ist ja alles in Ordnung... Ganz schlimm finde ich auch Überlegungen, die im Schwange waren oder sind, dass "Kinderlose" stärker besteuert werden soll(t)en. Ja, ich fände es auch richtiger, anstatt den Eltern Gelder zu überweisen, den Kindern wirkliche Sachwerte zukommen zu lassen.


Auch Sachwerte müssen finanziert werden. Darum finde ich nichts einzuwenden gegen eine stärkere Besteuerung Kinderloser. Schließlich müssen auch unsere Renten von der Nachwachsenden Generation bezahlt werden. In der Regel für die Mütter eingeschränkte Erwerbschancen und niedrigere Renten. Warum also sollen Kinderlose in der Rentenkasse sinnbildlich "rumschmarotzen" (Entschuldigung für den Begriff) dürfen? Andererseits, was stört den Reichen die Rentenproblematik des Armen? Und warum eine so neoliberal angehauchte Antwort?

Mit der CSU-Herdprämie gebe ich dir wiederum Recht. Die hat nicht umsonst den Beinamen "KiTa-Verhinderungs-Prämie". In anderen Ländern gibt es dagegen die KiTa-Pflicht.

Das "ganze Haus" als noch feudale Lebensform darfst du nicht mit der bürgerlichen Kleinfamilie vergleichen. Die Lebensumstände beider Familienformen sind zu unterschiedlich. Der Blick in die Historie bringt uns hier nicht weiter. Mit den heute vielfältigen neuen Familienformen umso mehr.
Und wen meinst du egientlich mit Gesellschaft? Der Begriff ist mir noch ungenügend definiert (Staat? Bürgerliche Zivilgesellschaft? Lebenswelt? oder anderes?).

Auch die Gegenfrage wäre eine interessante Antwort: Was ist mit der persönlichen Freiheit?

Zitat von Anthea im Beitrag #11
Liebes moorhuhn, du sprichst mir aus der Seele. Das ist es, was ich meine, dieses Jammern auf hohem Niveau. Wir wissen gar nicht, wie gut wir es hier in Deutschland haben. Und keiner fällt wirklich durch ein soziales Netz, so er nicht will. Aber dazu gehört auch eine gewisse Einstellung.Ich habe eben eine Sendung bei Stern TV gesehen über Straßenkinder. Alleine in Berlin sollen 6000 auf der Straße leben. Auch wenn dahinter zum Teil schlimme Schicksale in der Familie stehen, wo dann die Jugendlichen das Haus verlassen, so muss das nicht sein, dass sie fortan ihr Leben auf der Straße verbringen müssen. Dafür gibt es Hilfen. Und Kinder/Jugendliche müssen auch lernen, dass es keine vollkommene Freiheit geben kann in der Art: Mir gefällt es zu Hause nicht - und jetzt kommt mal für mich auf (DIE Gesellschaft). Da gab es Forderungen, dass doch den Jugendlichen kostenlos ein Haus zur Verfügung gestellt werden sollte, wo sie drin wohnen könnten.... Dass Menschen, die irgendwie auf eine Art "schiefe Bahn" geraten sind, Hilfe benötigen und auch erhalten sollen, das ist unstrittig. Aber allzuviel ist "ungesund".


Anstelle dessen sollten wir deiner Meinung nach was genau tun?

Zitat von moorhuhn im Beitrag #12
Letztlich ist es eben dieser Wohlstandskreisel und "behütete" Bedingungen, die selbst weniger betuchte Leutz in unserem Land im eigenen Saft schmoren lassen.


Warum lese ich nichts von der genau so existierenden Wohlstandsverwahrlosung in gutbetuchten oder zumindest gutbürgerlichen Familien? Fernseher und Videokonsole sind leider auch dort Sozialisationsinstanzen.


Die Frage würde ich sinnbildlich verstehen. Wir müssen selbstverständlich nicht gleich die große weite Welt rethorisch retten. Es sind bereits kleine Dinge. Der alten Nachbarin helfen, der Mutter mit Kinderwagen in den Bus helfen usw., die wir alle problemlos machen können, um dieses ein kleines bisschen unserer Lebenswelt besser zu machen.



Auch Sachwerte müssen finanziert werden. Darum finde ich nichts einzuwenden gegen eine stärkere Besteuerung Kinderloser. Schließlich müssen auch unsere Renten von der Nachwachsenden Generation bezahlt werden. In der Regel für die Mütter eingeschränkte Erwerbschancen und niedrigere Renten. Warum also sollen Kinderlose in der Rentenkasse sinnbildlich "rumschmarotzen" (Entschuldigung für den Begriff) dürfen? Andererseits, was stört den Reichen die Rentenproblematik des Armen? Und warum eine so neoliberal angehauchte Antwort?

Mit der CSU-Herdprämie gebe ich dir wiederum Recht. Die hat nicht umsonst den Beinamen "KiTa-Verhinderungs-Prämie". In anderen Ländern gibt es dagegen die KiTa-Pflicht.


.[/quote]

Man erzählt uns immer wieder gern,dass Kinderlose gefälligst einen höheren Beitrag in die Rentenkasse einzahlen sollen weil ja nicht vorhandene Kinder auch keine Beiträge einzahlen können.Dabei setzt man einfach voraus,das alle Kinder später auch Arbeit haben werden.Gleichzeitig spricht man aber immer öfter von einem bGE weil,so die Argumentation,im Zuge der technischen Entwicklung (Industrie 4.0),immer mehr Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren werden.Ja was denn nun,mehr Kinder auf die Welt bringen obwohl der Bedarf an Arbeitskräften sinkt?Wie sinnvoll ist das denn!

Es gibt beileibe nichts gegen die Mütterrente zu sagen,Frauen, die Kinder geboren haben,einen Rentenobolus zu gewähren ist eine gute Sache.Aber weshalb sollen die gesetzlich Versicherten jetzt auch für die Beamtin,die später Pension erhält und keine Rente,diese Zusatzleistung bezahlen?Die Mütterrente wird aus der gesetzlichen Rentenkasse bezahlt und nicht wie es sinnvoll wäre,aus Steuermitteln.

Eine weitere Frage wird in diesem Zusammenhang nie diskutiert.Die steigende Produktivität der Wirtschaft.Nachdem die ehemals sozialdemokratische Partei SPD beschlossen hatte,dass Arbeitnehmer,im Zuge der H4-Reformen,an der steigenden A-Produktivität nicht mehr zu beteiligen sind sondern im Gegenteil,zur Bereicherung der oberen Zehntausend noch abzugeben haben,sind natürlich die Einnahmen der gesetzl. Rentenversicherung nicht in dem Maße gestiegen,wie es nötig gewesen wäre.

Das Problem sind nicht fehlende Kinder sonder ein ungerechtes Wirtschafts-und Gesellschaftssystem.


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#19

RE: Kinderarmut oder arme Kinder?

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 28.07.2017 22:53
von Luftdrache (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #17
Auch Sachwerte müssen finanziert werden. Darum finde ich nichts einzuwenden gegen eine stärkere Besteuerung Kinderloser. Schließlich müssen auch unsere Renten von der Nachwachsenden Generation bezahlt werden. In der Regel für die Mütter eingeschränkte Erwerbschancen und niedrigere Renten. Warum also sollen Kinderlose in der Rentenkasse sinnbildlich "rumschmarotzen" (Entschuldigung für den Begriff) dürfen? Andererseits, was stört den Reichen die Rentenproblematik des Armen? Und warum eine so neoliberal angehauchte Antwort?Unsere Generation hat schon ihren Teil geleistet, denn sie hat die Renten für die „Altvorderen“ gezahlt. Aber nein, warum sollten Kinderlose, die z.B. sich ganz verantwortungsbewusst gegen ein Kind entschieden haben, dafür bestraft werden? Seien die Gründe darin zu sehen, dass sie keinen Bezug zum Elternsein haben oder auch, weil sie „gerechnet“ haben und sich ein Kind nicht „leisten“ können. Oder wollen, wenn sie angesichts unserer Welt an eine Zukunft denken, die sie dem Kind nicht geben möchten. Und warum sollen diese verantwortungsvoll Denkenden für „Vermehrungszwang“ anderer aufkommen? Manchen ihr „leistungsloses Hobby“ finanzieren? Ich weiß, das klingt wieder boslich.


Auch Generationengerechtigkeit ist ein Teil sozialer Gerechtigkeit. Jedem sei eine gute Rente gegönnt.
Wenn allerdings die junge Generation für die "Altvorderen" zahlen muss, selbst aber keine Aussicht auf Rente trotz Einzahlungen haben, dann ist die Anspruchshaltung der Altvorderen die Kündigung des Generationenvertrags!
Der solidarische Weg zusammen um ein gutes Sozialsystem zu erhalten ist etwas, dass die Generationen verbinden kann und von dem beide profitieren. Das Denken nur an die Pfründe der eigenen Generation ist hingegen Vorschub für neoliberalen Mainstream.

Ja, es klingt wieder ein wenig boslich, was du gerade schreibst. Und diese Boslichkeit kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Ein Kompromissvorschlag wäre, die Rentenkasse zu trennen. Eltern und Kinder in die eine Rentenkasse, Kinderlose in die andere Rentenkasse. Dann haben wir diesen Streitpunkt für beide Gruppen aus der Welt geschafft.
Ich bin gespannt wie die zweite Rentenkasse ohne Nachwuchs funktioniert.

Auf das vermeintliche Vorrecht der Altvorderen zu bestehen ist übrigens ein Recht autoritärer Ansatz. Ich bringe zu gerne dieses schöne Zitat: "Wir haben die Welt nur von unseren Kindern ererbt". Dementsprechend bauen wir alle nur unsere Schulden gegenüber den kommenden Generationen ab. Mal ab vom direkten Thema, Umweltschutz, nachhaltiges Wirtschaften usw. wirst du nur mit so einer Haltung begründen können.

Zitat

ZitatUnd wen meinst du egientlich mit Gesellschaft? Der Begriff ist mir noch ungenügend definiert (Staat? Bürgerliche Zivilgesellschaft? Lebenswelt? oder anderes?).Damit meine ich, dass für gewisse Leute mit Anspruchsdenken „es steht mir zu“ und ohne Gedanken an eigene Verantwortung es diesen ganz egal ist, von wem Gelder/Transferleistungen kommen. Das meine ich mit dem „Anonymum Gesellschaft“.



Das ist auch ein wenig boslich Für mich wäre es nicht der Begriff Gesellschaft. Den würde ich eher bei Lebenswelt oder Zivilgesellschaft sehen als im Anonymum.

Zitat
ZitatWarum lese ich nichts von der genau so existierenden Wohlstandsverwahrlosung in gutbetuchten oder zumindest gutbürgerlichen Familien? Fernseher und Videokonsole sind leider auch dort Sozialisationsinstanzen.Ich habe bereits im Intro bzw. in der Headline versucht, den Unterschied deutlich zu machen. Dass „Kinderarmut“ nichts mit Hungern oder Frieren zu tun hat. Sondern dass es eben auch um emotionale Entbehrungen geht. Eine Sache, wo sich viele hinterher immer fragen, wenn der Sohn oder die Tochter etwas Schlimmes getan hat: Wie konnte das geschehen? Er/sie hatte doch alles, wovon andere nur träumen….



Ach ja, schon Sokrates schimpfte, das die Jugend schlecht und verdorben ist.

Zitat von fjodorov im Beitrag #18
Man erzählt uns immer wieder gern,dass Kinderlose gefälligst einen höheren Beitrag in die Rentenkasse einzahlen sollen weil ja nicht vorhandene Kinder auch keine Beiträge einzahlen können.Dabei setzt man einfach voraus,das alle Kinder später auch Arbeit haben werden.Gleichzeitig spricht man aber immer öfter von einem bGE weil,so die Argumentation,im Zuge der technischen Entwicklung (Industrie 4.0),immer mehr Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren werden.


Ich glaube nicht an Industrie 4.0. Ebenso wenig an Ironie 7.5 und Argumentation 9.10. Auch technische Entwicklung 1.0 muss nicht gleich in Industrie 4.0 enden, sondern vielleicht auch in alternativer Wirtschaft 3.11 oder Ökowirtschaft 8.4. Keine Ahnung.

Zitat
Ja was denn nun,mehr Kinder auf die Welt bringen obwohl der Bedarf an Arbeitskräften sinkt?



Gratuliere. Wirtschaftsliberaler kann man nicht mehr argumentieren. Wozu dann überhaupt noch Rente? Ist nach deinen Annahmen eh nicht zu erwirtschaften. bGE für alle. Ach ja, da muss man ja aushalten, dass zuweilen auch ein bGE leistungslos wäre.

Zitat

Die steigende Produktivität der Wirtschaft.Nachdem die ehemals sozialdemokratische Partei SPD beschlossen hatte,dass Arbeitnehmer,im Zuge der H4-Reformen,an der steigenden A-Produktivität nicht mehr zu beteiligen sind sondern im Gegenteil,zur Bereicherung der oberen Zehntausend noch abzugeben haben,sind natürlich die Einnahmen der gesetzl. Rentenversicherung nicht in dem Maße gestiegen,wie es nötig gewesen wäre.Das Problem sind nicht fehlende Kinder sonder ein ungerechtes Wirtschafts-und Gesellschaftssystem.



Die steigende Produktivität ist ein Garant für die nächste Wirtschaftskrise und den ökologischen Kollaps.



zuletzt bearbeitet 28.07.2017 22:56 | nach oben springen

#20

RE: Kinderarmut oder arme Kinder?

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 28.07.2017 23:56
von Anthea | 12.544 Beiträge

Lieber Luftdrache,,

du zitierst am Anfang mich, jedoch ist das so nicht korrekt. Weil in dieser Passage ein Zitat sich mit meiner Antwort auf dieses vermischt. Ich habe dies mal kenntlich gemacht, indem ich Ersteres gefettet habe. .

Zitat von Anthea im Beitrag #17Auch Sachwerte müssen finanziert werden. Darum finde ich nichts einzuwenden gegen eine stärkere Besteuerung Kinderloser. Schließlich müssen auch unsere Renten von der Nachwachsenden Generation bezahlt werden. In der Regel für die Mütter eingeschränkte Erwerbschancen und niedrigere Renten. Warum also sollen Kinderlose in der Rentenkasse sinnbildlich "rumschmarotzen" (Entschuldigung für den Begriff) dürfen? Andererseits, was stört den Reichen die Rentenproblematik des Armen? Und warum eine so neoliberal angehauchte

Unsere Generation hat schon ihren Teil geleistet, denn sie hat die Renten für die „Altvorderen“ gezahlt. Aber nein, warum sollten Kinderlose, die z.B. sich ganz verantwortungsbewusst gegen ein Kind entschieden haben, dafür bestraft werden? Seien die Gründe darin zu sehen, dass sie keinen Bezug zum Elternsein haben oder auch, weil sie „gerechnet“ haben und sich ein Kind nicht „leisten“ können. Oder wollen, wenn sie angesichts unserer Welt an eine Zukunft denken, die sie dem Kind nicht geben möchten. Und warum sollen diese verantwortungsvoll Denkenden für „Vermehrungszwang“ anderer aufkommen? Manchen ihr „leistungsloses Hobby“ finanzieren? Ich weiß, das klingt wieder boslich.


Dazu dann noch einmal ein paar Anmerkungen - meine Meinung dazu untermauernd:

Kinderlose zahlen sowieso schon mehr Steuern. Sie finanzieren Elterngeld, Kindergärten, Schulen, Spielplätze sowie vieles andere mit, was sie selbst gar nicht gebrauchen können. Nicht zuletzt sollte man auch daran denken, dass von deren Krankenkassenbeiträgen Kinder und Ehegatten profitieren, die über den häuslichen Alleinverdiener mitversichert sind.

Ich selbst gehöre nicht zum "kinderlosen Teil".
Dies nur als Info, da leicht der Eindruck entstehen könnte, dass ich mich deshalb so gegen eine Mehrsteuer bei Kinderlosen ausspreche.


Träume, als lebtest du ewig - lebe, als stürbest du heute. James Dean


zuletzt bearbeitet 29.07.2017 00:01 | nach oben springen

#21

RE: Kinderarmut oder arme Kinder?

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 29.07.2017 00:26
von Luftdrache (gelöscht)
avatar

Hallo Anthea,
entschuldige bitte das Kuddelmuddel beim zitieren. Sehe ich leider auch erst jetzt. Also lieber langsam, statt zu großer Textblöcke.

Zitat von Anthea im Beitrag #20

Kinderlose zahlen sowieso schon mehr Steuern. Sie finanzieren Elterngeld, Kindergärten, Schulen, Spielplätze sowie vieles andere mit, was sie selbst gar nicht gebrauchen können. Nicht zuletzt sollte man auch daran denken, dass von deren Krankenkassenbeiträgen Kinder und Ehegatten profitieren, die über den häuslichen Alleinverdiener mitversichert sind.


Das ist nun einmal der Charakter von Steuern - sie werden für viele Dinge verwendet und man hat keinen Einfluss, wofür sie verwendet werden. Die Steuererklärung ist kein Wunschzettel auf dem man ankreuzt "Bitte für Schulen verwenden" oder "bitte für Altenheime". Das ist auch gut so, denn der Staat soll für gute Lebensverhältnisse für alle Bürger sorgen, nicht für irgendwelche Partikularinteressen.
Was du als dein Argument beschreibst sehe ich als ein solches Partikularinteresse. Mit Gemeinwohl hat das für mich wenig zu tun.

Da wären wir nämlich auch beim Steuerargument. Steuern zahlt nur, wer einen gewissen Verdienst hat. Dann noch extra Vorteile gegenüber anderen wollen? Ein Widerspruch. Vielleicht ist es eine menschliche Schwäche, dass letztlich allen der eigene Geldbeutel näher zu sein scheint, als das manchmal etwas abstrakte Allgemeinwohl.
Übrigens auch einer der Gründe, warum ein bGE und Grundsicherungsidee der Linkspartei nicht funktionieren werden. Der menschliche Egoismus.

Ich finde es übrigens sehr interessant, wie in diesem Thema die übliche ökonomische Gerechtigkeitsdiskussion durch völlig andere Faktoren überlagert wird.


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#22

RE: Kinderarmut oder arme Kinder?

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 29.07.2017 00:27
von Anthea | 12.544 Beiträge

Im Übrigen sollte eine "Bedarfsprüfung" in umgekehrter Weise stattfinden.

Derart, dass denjenigen mit wirklich hohen Einkommen - oder gar keinem kraft Millionärsstatus o.ä. - kein Kindergeld gezahlt wird. Denjenigen, die es nun wirklich nicht nötig haben.
Aber das ist dann wohl "Ungleichbehandlung". ;-(


---


Träume, als lebtest du ewig - lebe, als stürbest du heute. James Dean


zuletzt bearbeitet 29.07.2017 00:27 | nach oben springen

#23

RE: Kinderarmut oder arme Kinder?

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 29.07.2017 00:33
von Luftdrache (gelöscht)
avatar

Wahrscheinlich. Die Frage würde wohl anders gestellt "Was ist ein hohes Einkommen?". Fast jeder zählt sich ja heute zum Mittelstande.


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#24

RE: Kinderarmut oder arme Kinder?

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 29.07.2017 00:43
von Anthea | 12.544 Beiträge

Zitat von Luftdrache im Beitrag #21
Das ist nun einmal der Charakter von Steuern - sie werden für viele Dinge verwendet und man hat keinen Einfluss, wofür sie verwendet werden. Die Steuererklärung ist kein Wunschzettel auf dem man ankreuzt "Bitte für Schulen verwenden" oder "bitte für Altenheime". Das ist auch gut so, denn der Staat soll für gute Lebensverhältnisse für alle Bürger sorgen, nicht für irgendwelche Partikularinteressen.
Was du als dein Argument beschreibst sehe ich als ein solches Partikularinteresse. Mit Gemeinwohl hat das für mich wenig zu tun.



Nun WAR der Soli ganz speziell für Partikularinteressen erhoben worden. Dieser kam nur einem gewissen Landesstrich zu.
Jetzt ist er zur "lieben Gewohnheit" geworden, denn die NBL sind aufgebaut. Und zwar zuungusten westlicher Landstriche. Siehe z.B. marodes Ruhrgebiet.Aber er wird weiter erhoben.

Man kann nicht alles haben.

Und hier wäre es JETZT durchaus sinnvoll, diesen Soli bestimmten - und für den Bürger nachvollziehbaren - Erfordernissen zuzuführen. Z.B. könnte der "schwarze Nullmann" sagen, dass genau diese Gelder in Bildung fließen sollten. Oder ähnlichem.
Das würde sicherlich den Bürgern gefallen. Wenn man ihnen erklärt, wofür ihre Steuergelder verwendet werden!

Das ist jetzt etwas vom Thema weg. Okay, ich komme noch mal darauf zurück: Man kann nicht alles haben. Man muss es sich selbst leisten können. Ich wiederhole mich!

Dass es Kindern gut gehen soll - so sie auf der Welt sind - ist klar. Aber - und das ist wieder betont boslich - muss nicht ein jeder Bürger als "Fördermitglied im Brutzüchtervein" angesehen werden.


---


Träume, als lebtest du ewig - lebe, als stürbest du heute. James Dean


zuletzt bearbeitet 29.07.2017 00:44 | nach oben springen

#25

RE: Kinderarmut oder arme Kinder?

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 29.07.2017 09:41
von fjodorov (gelöscht)
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Zitat von fjodorov im Beitrag #18
Man erzählt uns immer wieder gern,dass Kinderlose gefälligst einen höheren Beitrag in die Rentenkasse einzahlen sollen weil ja nicht vorhandene Kinder auch keine Beiträge einzahlen können.Dabei setzt man einfach voraus,das alle Kinder später auch Arbeit haben werden.Gleichzeitig spricht man aber immer öfter von einem bGE weil,so die Argumentation,im Zuge der technischen Entwicklung (Industrie 4.0),immer mehr Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren werden.


Ich glaube nicht an Industrie 4.0. Ebenso wenig an Ironie 7.5 und Argumentation 9.10. Auch technische Entwicklung 1.0 muss nicht gleich in Industrie 4.0 enden, sondern vielleicht auch in alternativer Wirtschaft 3.11 oder Ökowirtschaft 8.4. Keine Ahnung.

Zitat
Ja was denn nun,mehr Kinder auf die Welt bringen obwohl der Bedarf an Arbeitskräften sinkt?



[/quote]Gratuliere. Wirtschaftsliberaler kann man nicht mehr argumentieren. Wozu dann überhaupt noch Rente? Ist nach deinen Annahmen eh nicht zu erwirtschaften. bGE für alle. Ach ja, da muss man ja aushalten, dass zuweilen auch ein bGE leistungslos wäre.

Zitat


Zitat

Die steigende Produktivität der Wirtschaft.Nachdem die ehemals sozialdemokratische Partei SPD beschlossen hatte,dass Arbeitnehmer,im Zuge der H4-Reformen,an der steigenden A-Produktivität nicht mehr zu beteiligen sind sondern im Gegenteil,zur Bereicherung der oberen Zehntausend noch abzugeben haben,sind natürlich die Einnahmen der gesetzl. Rentenversicherung nicht in dem Maße gestiegen,wie es nötig gewesen wäre.Das Problem sind nicht fehlende Kinder sonder ein ungerechtes Wirtschafts-und Gesellschaftssystem.




Die steigende Produktivität ist ein Garant für die nächste Wirtschaftskrise und den ökologischen Kollaps.[/quote]
Es ging mir zunächst um die Rentenfinanzierung,wie eigentlich unschwer erkennbar war.Eine wachsende A-Produktivität ist nicht für einen möglichen ökolog. Kollaps und Wirtschaftskrisen verantwortlich sondern der Zwang des Kapitalismus zu stetigen Wirtschaftswachstum ist dafür die Ursache.Das aber sind zwei paar Schuhe.

Wie kommen Sie zur Annahme,dass ich wirtschaftsliberal argumentiere?Diese Argumente werden uns doch tagtäglich von den Medien um die Ohren gehauen.Wenn ich diese dann hinterfrage bin ich in Ihren Augen wirtschaftsliberal?



zuletzt bearbeitet 29.07.2017 09:43 | nach oben springen

#26

RE: Kinderarmut oder arme Kinder?

in Alles rd. um Familie, Jugend, Kriminalität, Gesetze, Sozialstaat uvm 29.07.2017 10:24
von Luftdrache (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #24
Nun WAR der Soli ganz speziell für Partikularinteressen erhoben worden. Dieser kam nur einem gewissen Landesstrich zu. Jetzt ist er zur "lieben Gewohnheit" geworden, denn die NBL sind aufgebaut. Und zwar zuungusten westlicher Landstriche. Siehe z.B. marodes Ruhrgebiet.Aber er wird weiter erhoben.


Mit all der entsprechenden berechtigten Kritik, die daran geäußert wird. Und einem wichtigen Unterschied: Beim Aufbau Ost ging es darum, erst einmal halbwegs gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen. Der Soli war daher in seiner Anfangszeit nicht falsch und in den ersten Jahren sicherlich ein Partikularinteresse, aber zugleich auch von hoher Priorität für das Allgemeinwohl.
Das der Soli heute weiter erhoben wird, wo westdeutsche Städte zerfallen, verstehe ich auch nicht. Vielleicht liegt das daran, dass Merkel aus den NBL kommt. Mit Sicherheit ist das nicht das Interesse der Allgemeinheit. Aber vielleicht zählt heute ja nur noch die Frage, "wer am lautesten nach seinen Interessen schreit"

Zitat

Wenn man ihnen erklärt, wofür ihre Steuergelder verwendet werden!



Dann bist du bei den Bürgerhaushalten der Bertelsmann-Stiftung. Funktioniert mit der Mitbestimmung auch nicht wirklich gut. Auch hier denkt jeder nur an eigene Interessen.

Zitat
Dass es Kindern gut gehen soll - so sie auf der Welt sind - ist klar. Aber - und das ist wieder betont boslich - muss nicht ein jeder Bürger als "Fördermitglied im Brutzüchtervein" angesehen werden.



In einer bürgerlichen Gesellschaft ganz klar und Gott sei Dank nein. Die Zeiten des feudalten "ganzen Hauses" sind vorbei. Und wenn ich mir hier so vorstelle, wer alles dann Berufen wäre ohne Elternschaft und Erziehungserfahrung mitzuerziehen.... dann nämlich leider auch "Hack und Krück".



zuletzt bearbeitet 29.07.2017 10:30 | nach oben springen


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Erstellt im Forum Deutschland von SirPorthos
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Die Sammelwut
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