#16

RE: F oder Ph?

in Schule und Bildung 05.07.2018 17:24
von Teddybär | 1.675 Beiträge

Orthographie geht mir am „aller Wertesten“ vorbei, aber sowas von

und wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.


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#17

RE: F oder Ph?

in Schule und Bildung 05.07.2018 17:31
von Till (gelöscht)
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Hauptsache, du schreibst Antisemitismus und Antizionismus richtig.


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#18

RE: F oder Ph?

in Schule und Bildung 05.07.2018 17:35
von Teddybär | 1.675 Beiträge

Weißt Du auch warum?

Es es dich aufregt und ärgert und daher steht es dort nur für dich


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#19

RE: F oder Ph?

in Schule und Bildung 05.07.2018 17:36
von Till (gelöscht)
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Ach du liebe Zeit. Um mich zu ärgern, musst du schon früher aufstehen. Und vor allem nicht anfangen zu stottern.



zuletzt bearbeitet 05.07.2018 17:38 | nach oben springen

#20

RE: F oder Ph?

in Schule und Bildung 05.07.2018 17:41
von Teddybär | 1.675 Beiträge

Nur ein Greenhorn reagiert darauf... aber unwichtig

Till Du bist einfach nicht kommunikativ genug.


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#21

RE: F oder Ph?

in Schule und Bildung 05.07.2018 17:48
von Till (gelöscht)
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Ach kleiner Dummbär - wichtig ist hier gar nichts.


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#22

RE: Wie wichtig ist Rechtschreibung?

in Schule und Bildung 05.07.2018 18:00
von moorhuhn | 1.486 Beiträge

Zitat von Anthea im Beitrag #6
Zitat von Gast im Beitrag #5
Warum schafft es Schule nicht, allen Schülern zumindest ein solides Grundgerüst mitzugeben?



Gute und berechtigte Frage. Gerade die deutsche Sprache ist hinsichtlich der Möglichkeiten ihrer Ausdrucksformen so vielfältig. Umso erschreckender erscheint mir oft, über welch ein eingeschränktes Vokabular Schüler verfügen.
Ich denke allerdings auch, dass Worte/Wörter, die Verwendung dieser und den Kontext, in dem sie zum Einsatz kommen, reine "Emotion" sind. Und empathielose Menschen kennen für die Vielschichtigkeit vieler Dinge eben nur ein einziges Wort. Hell ist hell, dunkel ist dunkel. Die verschiedenen Facetten und Nuancen, das Be- und Ergreifen "mit allen Sinnen" ist ihnen nicht gegeben.
Sicherlich auch eine gute Frage an unsere Lehrerin Moorhuhn, wenn sie aus der Karibik zurück ist.




Hach, das ist ja ewig her, bevor ich erneut in die Karibik abflattere, will ich nun aber mal was dazu schreiben.
Rechtschreibung, Grammatik, Sprachgefühl- das liegt ganz eng beieinander, und wieder einmal hat Schule versagt, wenn diese Fähigkeiten heute nur noch rudimentär ausgebildet sind.
Ich muss ja wohl diesem illustren Forum keine Vorträge halten über sozialen Wandel und den Einfluss moderner Medien. Auch Schule ist ein Teil der Gesellschaft und agiert nicht losgelöst davon.
Gerade bin auch etwas verwundert, weil an anderer Stelle sehr heftig kritisiert wurde, dass Schule noch viel zu wenig digitalisiert daherkommt und mediale Möglichkeiten ein Schattendasein an der Schule fristen.
Das eine hat eben Auswirkungen auf das andere. Sprachgefühl und der Sinn für korrekten Gebrauch der Sprache wird immer noch in erster Linie in der mündlichen Sprachausübung von Angesicht zu Angesicht erlernt und verinnerlicht. Wenn nun aber mehr und mehr im "Telegrammstil", mit Emoticons und vorgefertigten Sprechblasen kommuniziert wird, geht ne Menge Wortschatz unter, den man auf herkömmliche Art des Austausches erst mal produzieren muss. Insofern verkümmert
Sprache, Dialekte, Soziolekte kommen noch dazu.
Wenn ich im Deutschunterricht verlange, Arbeitsergebnisse ganz klassisch ohne Powerpoint und andere mediale Krücken zu präsentieren, bin ich ein Fossil, andererseits sind die meisten Schüler nicht einmal in der Lage, einen eigenen Einleitungstext für ihre Power Point zu formulieren, geschweige denn, die Folien ohne Rechtschreibfehler zu erstellen. Und ja, im Vorfeld bespreche und übe ich das mit ihnen, allerdings mit durchwachsenem Erfolg.
Für mich ergibt sich aus dieser Erfahrung, dass Lehrplaninhalte viel mehr diesem neuen Sprachverständnis angepasst werden müssen. Rhetorikunterricht sollte ein eigenständiges Lehrfach werden und dort müsste zunächst auf moderne Medien auch erst mal konsequent verzichtet werden. Einfach in ganzen Sätzen sprechen und Quellen bearbeiten, sodass sie sinnvoll für das eigene Thema werden.
Was die ständigen Rechtschreibreformen angeht- die sind in meinen Augen zweitrangig, ein paar Fehler in der Groß-und Kleinschreibung kann man verschmerzen, nicht aber grammatikalisches und stilistisches Wirrwar.


Der frühe Vogel kann mich mal !
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#23

RE: Wie wichtig ist Rechtschreibung?

in Schule und Bildung 05.07.2018 18:09
von Findus (gelöscht)
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Zitat von moorhuhn im Beitrag #22
Zitat von Anthea im Beitrag #6
Zitat von Gast im Beitrag #5
Warum schafft es Schule nicht, allen Schülern zumindest ein solides Grundgerüst mitzugeben?



Gute und berechtigte Frage. Gerade die deutsche Sprache ist hinsichtlich der Möglichkeiten ihrer Ausdrucksformen so vielfältig. Umso erschreckender erscheint mir oft, über welch ein eingeschränktes Vokabular Schüler verfügen.
Ich denke allerdings auch, dass Worte/Wörter, die Verwendung dieser und den Kontext, in dem sie zum Einsatz kommen, reine "Emotion" sind. Und empathielose Menschen kennen für die Vielschichtigkeit vieler Dinge eben nur ein einziges Wort. Hell ist hell, dunkel ist dunkel. Die verschiedenen Facetten und Nuancen, das Be- und Ergreifen "mit allen Sinnen" ist ihnen nicht gegeben.
Sicherlich auch eine gute Frage an unsere Lehrerin Moorhuhn, wenn sie aus der Karibik zurück ist.




Hach, das ist ja ewig her, bevor ich erneut in die Karibik abflattere, will ich nun aber mal was dazu schreiben.
Rechtschreibung, Grammatik, Sprachgefühl- das liegt ganz eng beieinander, und wieder einmal hat Schule versagt, wenn diese Fähigkeiten heute nur noch rudimentär ausgebildet sind.
Ich muss ja wohl diesem illustren Forum keine Vorträge halten über sozialen Wandel und den Einfluss moderner Medien. Auch Schule ist ein Teil der Gesellschaft und agiert nicht losgelöst davon.


Wie wäre es zu Beginn mit Erläuterungen, warum neuerdings "Schreiben nach Gehör" in vielen Bundesländern Weg zum Erwerb der Schriftsprache ist. Studien sagen ja bereits, dass diese Form des Schriftspracherwerbs zu frühen Schreiberfahrungen führt, aber ebenso zu schlechterer Rechtschreibung.
Und das, moorhuhn, kannst du der Gesellschaft nicht ankreiden, denn es betrifft die Planung des Unterrichts durch den Lehrer.


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#24

RE: Wie wichtig ist Rechtschreibung?

in Schule und Bildung 05.07.2018 20:55
von moorhuhn | 1.486 Beiträge

Verehrter Findus, Grundschulpädagogik hat seine eigenen komischen Wege. Zumindest hier in Sachsen blieben wir bis jetzt davon verschont.
Und sie betrifft auch nicht die Planung des Unterrichts durch den Lehrer, sondern schlichtweg administrative, politische Vorgaben, die er/der Lehrer umsetzen MUSS!
Aber mal davon abgesehen, "Schreiben nach Gehör" bedient schon in frühster Stufe SMS und Twitter- Qualität, womit die Schule wahrscheinlich dem Zahn der Zeit gerecht werden will und wir wieder bei gesellschaftlichem Wandel wären, dem auch Schule gerecht werden will/muss.
Ich bin hier raus, weil ich die ewigen Rechtfertigungen leid bin. Nur eins noch, bestimmte kontraproduktive (laut Studien) Lehransätze mögen zwar ihre Nachteile haben, dass das digitale Zeitalter andere Lerntypen und Lernbedingungen hervorbringt, ist ein Fakt. In diesem Kontext entwickeln sich junge Leute und Schule heute. Und es ist wie eh und je, Abweichungen von konservativen Anschauungen und darauf erfolgende Kritik wird es immer geben.

"Warum schafft es Schule nicht, allen Schülern zumindest ein solides Grundgerüst mitzugeben?"
Sehr pauschale Frage! Hört sich an, als seien wir eine Gesellschaft von wortlosen Legasthenikern.


Der frühe Vogel kann mich mal !
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#25

RE: Wie wichtig ist Rechtschreibung?

in Schule und Bildung 05.07.2018 22:54
von Anthea | 12.385 Beiträge

Liebes moorhuhn, da fiel mir doch zu später Stunde gerade ein Satz ins Auge, der da lautet:
"Grundschulpädagogik hat seine eigenen komischen Wege."
Müsste das nicht "ihre eigenen..." heißen?

Aber egal jetzt, eigentlich wollte ich dir nur einen wieder wunderschönen Karibikurlaub wünschen.

---


Um das Herz und den Verstand eines anderen Menschen zu verstehen, schaue nicht darauf, was er erreicht hat, sondern wonach er sich sehnt. (Khalil Gibran)
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#26

RE: Wie wichtig ist Rechtschreibung?

in Schule und Bildung 05.07.2018 23:31
von moorhuhn | 1.486 Beiträge

Hast recht, Anthea


Der frühe Vogel kann mich mal !
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#27

RE: Wie wichtig ist Rechtschreibung?

in Schule und Bildung 07.07.2018 08:45
von Findus (gelöscht)
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Zitat von moorhuhn im Beitrag #24

Ich bin hier raus, weil ich die ewigen Rechtfertigungen leid bin. Nur eins noch, bestimmte kontraproduktive (laut Studien) Lehransätze mögen zwar ihre Nachteile haben, dass das digitale Zeitalter andere Lerntypen und Lernbedingungen hervorbringt, ist ein Fakt. In diesem Kontext entwickeln sich junge Leute und Schule heute. Und es ist wie eh und je, Abweichungen von konservativen Anschauungen und darauf erfolgende Kritik wird es immer geben.


Du sprichst die Politik an. Diese scheint ja schon vielerorts die Frage zu stellen, wann sich Schule weiterentwickelt. Klar, dass kannst du als "Rechtfertigungsdruck" empfinden. Trotz muss diese Frage gestellt werden. Du beschreibst ja schließlich selbst, dass sich die Anforderungen an Schulen verändern.
Über die Frage "traditioneller Schriftspracherwerb" oder "Schreiben nach Gehör" entscheiden übrigens die Lehrerkollegien in den betreffrenden Bundesländern, nicht die Politik. Also bitte keine Nebelkerzen!


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