#31

RE: Man kann auch alles übertreiben, oder?

in Diverse Nachrichten 21.10.2017 15:16
von Hamlets Gummibärchen (gelöscht)
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Zitat von Anthea im Beitrag #19
"Na, dann viel Spaß, wenn Du den Deutschen mit der Begründung, daß Religion Privatsache sei. ihr Weihnachtsfest wegnehemn willst."

Um Himmelswillen, nein, Gummibärchen, da verstehst du mich nicht richtig.
Ich will niemanden etwas wegnehmen. Es soll so bleiben wie es ist.
Und der "christliche Glauben" ist ein Teil unserer Kultur. Mit all seinen Facetten und all seinen unschönen Dingen in seinen Anfangszeiten.
Die Macht der Kirche ist zu groß. Kein "Christ", kein Mensch braucht eine Institution, ein Wirtschaftsunternehmen, was ihm sagt, was er zu glauben hat! Das kann ein jeder ganz für sich alleine. Und braucht sich dafür nicht zu rechtfertigen.

Übrigens: Ich liebe Weihnachten.
Du magst eine Inkonsequenz zu dem von mir Geschriebenen darin sehen. Aber es ist der "Wettstreit" zwischen nüchterner Ratio und Fühlen mit dem Herzen.



Nein, das meinte ich auch nicht. Es geht nur nicht an, die Wünsche und Ansprüchen der einen - keine Angst: ich meine nun wirklich nicht Dich - mit der albernen Begründung, daß sie zum kulturellen Erbe gehören und deshalb nun wirlich nicht gegetastet werden dürfen, zu vertreidigen, aber die der andern damit abzuwürgen, daß Religon ja nun mal Privatsache ist und mamit keinen Platz in useren gesellschaftlichen Feiertagskonvolut haben dürfen.


"Bosheit, mein Herr, ist der Geist der Kritik, und Kritik bedeutet den Ursprung des Fortschritts und der Aufklärung" (Thomas Mann, Der Zauberberg)

Man kann aus keiner Mücke einen Elefanten machen, aber jeden Elefanten zur Schnecke.


zuletzt bearbeitet 21.10.2017 15:34 | nach oben springen

#32

RE: Man kann auch alles übertreiben, oder?

in Diverse Nachrichten 22.10.2017 14:21
von MaMi (gelöscht)
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Die meisten unserer Feiertage, in denen üblicherweise dort, wo keine Notfallversorgung stattfinden muss, die Menschen arbeitsfrei haben, sind Feiertage mit religiösem Hintergrund.

Ursprünglich wollte man dadurch den Menschen ermöglichen, an den entsprechenden, religiösen Festlichkeiten teilzunehmen, welche unsere Gesellschaft lange Zeit als eine Art Kulturgut betrachtete.

Wie viel Prozent der Menschen nehmen aber heutzutage noch an solchen Festivitäten teil?

Bei den Moslems hierzulande ist das allerdings deutlich stärker ausgeprägt. Sie haben meistens eine sehr viel alltäglichere und intensivere Verbindung zu ihrer religiösen Tradition.

Mehr als ein von uns gefühltes Gewohnheitsrecht ist es nicht, dass wir es für selbstverständlich erachten, wenn unsere Firma uns solche freien Tage bezahlt.


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