Die EU-Kommission hat angekündigt, rechtliche Schritte gegen Ungarn wegen des Verbots von LGBT-Pride-Veranstaltungen in dem EU-Mitgliedstaat zu prüfen. Ungarn hat kürzlich entsprechende Gesetzesänderungen verabschiedet, die solche Verbote möglich machen.
Die neue Maßnahme, die von der regierenden Fidesz-Partei unter Ministerpräsident Viktor Orbán eingeführt und am 14. April verabschiedet wurde, schränkt die Darstellung von Homosexualität und Geschlechtsumwandlung im öffentlichen Raum ein. Das ungarische Parlament hat kürzlich die Verfassung geändert, um dieses Gesetz zu verschärfen, und öffentliche Veranstaltungen verboten, die als Verstoß gegen das Kinderschutzgesetz angesehen werden.
Nach Ansicht der EU-Kommission verstößt das ungarische Verbot gegen grundlegende EU-Rechte.
„Das Recht auf friedliche Versammlung ist ein Grundrecht, das in der gesamten Europäischen Union verteidigt werden muss. Es ist in der Charta der Grundrechte der EU verankert und ein Kernelement unserer lebendigen Demokratie“, erklärte die Kommission und bekräftigte ihre Unterstützung für die LGBTQ+-Gemeinschaften in Ungarn.
Ob man diesen Karneval wie den CSD nun unbedingt verbieten muss ist fraglich.Karneval deshalb weil der CSD so wahrgenommen werden muss,wenn man ihn sich ansieht.Große Begeisterung für die Machart des CSD findet sich bei mir nicht,ich glaube eher so wie er abläuft schadet er dem Anspruch auf Akzeptanz.Er unterstützt im Gegenteil jene Vorurteile in der Gesellschaft die er eigentlich bekämpfen will.Verbieten würde ich solche Veranstaltungen zwar nicht,aber die Organisatoren sollten vielleicht darüber nachdenken welche Außenwirkung die Form dieser Veranstaltungen hat.Wenn das Ziel ist als ganz normale Bürger,wenn auch mit anderer sexueller Ausrichtung,angesehen zu werden dann ist es nicht sehr klug seine Sexualität wie eine Ikone vor sich her zu tragen.Das widerspricht dem Anspruch auf Gleichstellung denn es hebt diese Menschen von der Masse ab.