Zitat von heiner im Beitrag #1
Wir alle wissen, wie giftig die Gasförderung aus Gesteinsschichten in Bereichen, die auch das Grundwasser tangieren, ist. Dennoch wird das in großem Stil praktiziert und Europa ist als Absatzmarkt derzeit im Visier der Umweltsünder.
Kann es denn sein, dass wir uns zufrieden zurücklehnen und sagen, es ist ja nicht mein Trinkwasser, das vergiftet wird? Warum lehnen wir uns nicht auf gegen solche "Umweltverbrechen"?
Ich denke, dass zum überwiegenden Teil gar nicht bekannt ist, das dies "in großem Stil" praktiziert wird. Desweiteren ist vielen Menschen die "Jacke immer näher als die Hose". Damit meine ich, dass sie tatsächlich nur bis zum Tellerrand schauen. Und damit meine ich die eigene (kleine) Welt. Après nous le deluge.
Eine Gleichgültigkeit gegenüber anderen wie sie schon in der Bibel zu lesen ist: Was kümmert mich mein Bruder...
"Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit." George Bernard Shaw
Wenn es allerdings um das eigene Land geht, dann gab es schon heftige Demos. So schrieb die FAZ im Oktober 2014 über eine Demo:
"Das Fernsehmagazin Panorama hat vor einigen Tagen einen Bericht zum Thema Fracking ausgestrahlt. Die Autoren hatten dafür unter anderem führende Naturwissenschaftler zu den Gefahren befragt. Deren Aussagen lassen sich zu der Essenz verdichten, dass Fracking nicht gefährlicher sei als andere Bergbaumethoden, die in Deutschland erlaubt sind und dass deshalb ein Komplett-Verbot nicht gerechtfertigt sei. In der Sendung wurden auch Risiken angesprochen und von Wissenschaftlern eingeordnet. Sie lässt sich selbst beim besten Willen oder übelster Laune nicht als Aufforderung deuten, nun hemmungslos mit dem Fracken loszulegen."
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/tt...r-13202972.htmlWoran man sieht, dass das Thema bei uns sensibilisiert.
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