#631

RE: Russland und die NATO

in Europa 25.09.2026 16:10
von Anthea • | 13.480 Beiträge

Interessante Wahrheiten einer Insiderin.

Und Wahrheit tut weh und ist für viele nicht zu ertragen...Da macht man denn als quasi Maulkorbverordnung jemanden zur "persona non grata".


Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.
Mahatma Gandhi


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#632

RE: Russland und die NATO

in Europa 26.09.2026 09:14
von Domingo • | 675 Beiträge

Frau Mendel bestätigt meine Meinung,die Ukraine dient dem Westen nur dazu einen verdeckten Krieg gegen Russland führen zu können.Selenskyi weiß nur zu genau wo Bartel den Most holt und hat sich deshalb zum willfährigen Diener fremder Herren gemacht auf Kosten des Landes dem er eigentlich verpflichtet wäre.


„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
Anthea hat sich bedankt!
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#633

RE: Russland und die NATO

in Europa 07.10.2026 18:59
von Domingo • | 675 Beiträge

Bevor hier alles einschläft,für politisch Interessierte:
https://www.youtube.com/watch?v=4pE1Ca59QiM


„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
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#634

RE: Russland und die NATO

in Europa 08.10.2026 13:45
von Alya II. • | 830 Beiträge

Zitat von Domingo im Beitrag #633
Bevor hier alles einschläft,für politisch Interessierte:
https://www.youtube.com/watch?v=4pE1Ca59QiM


Wer das behauptet, nämlich dass Putin Offenheit für Diplomatie mit Deutschland signalisiert, gilt in Deutschen Landen ... als Putin Freund. Leider.


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#635

RE: Russland und die NATO

in Europa 08.10.2026 19:46
von Alya II. • | 830 Beiträge

Medico International warnt In ihren Publikationen und Appellen vor einer globalen Aufrüstungswelle und dem Rückfall in rein militärisches Denken. Sie fordert eine Rückkehr zu Diplomatie und globaler Solidarität, statt Konflikte ausschließlich über Waffenlieferungen zu definieren.
Die Organisation reflektiert kritisch, wie der Krieg auch innerhalb der Ukraine zu Einschränkungen von Rechten und autoritären Tendenzen führt.

https://www.medico.de/blog/mentale-mobilmachung-20652

über die mentale Mobilmachung, die Angst macht. Jedenfalls mir.


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#636

RE: Russland und die NATO

in Europa 09.10.2026 09:30
von Domingo • | 675 Beiträge

Zitat von Alya II. im Beitrag #635
Medico International warnt In ihren Publikationen und Appellen vor einer globalen Aufrüstungswelle und dem Rückfall in rein militärisches Denken.

Es gibt m.M.n. keinen Rückfall in militärisches Denken,das impliziert das es Zeiten gegeben habe in denen milit. Denken nicht gegeben war.Die Geschichte der Menschheit beweist aber das Gegenteil.Selbst wenn man sich nur die jüngere Geschichte ab 1945 ansieht war militärisches Denken nie abwesend.Mit dem Entstehen eines neuen Gesellschaftsmodell im Osten Europas bekam dieses Denken einen neuen Schub.Die Gründung der NATO und als Reaktion darauf die Gründung des Warschauer Vertrages zeigen das deutlich.
Was die jetzige Situation so brandgefährlich macht ist die Tatsache,dass es keinesfalls um die Ukraine bzw. den Iran an sich geht.Es geht um die Vorherrschaft des westlichen Modells in der Welt oder anders ausgedrückt um die Unterordnung aller Staaten unter die US-Hegemonie.Mit der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung in China sowie Russlands unter Putin zeichneten sich neue Machtzentren ab die sich nicht unterordnen wollten.Das ist das Problem.Die Ukraine dient nur als Handlanger des Westens um Russland in die Knie zu zwingen denn selbst angreifen konnte man diese Atommacht nicht.Der Iran war ebenfalls viel zu selbstbewusst als das man ihm das durchgehen lassen konnte.
Selbst wenn man einen A-Krieg auch von westlicher Seite für nicht durchführbar hält,jede kleine Unvorsichtigkeit kann am Ende dennoch zu einer solchen Katastrophe führen.Bildlich gesprochen halten beide Seiten einen Finger unruhig auf dem Auslöseknopf,ein Fehler genügt um die Raketen starten zu lassen.
Das westliche Modell des Kapitalismus ist zum Scheitern verurteilt,das spürt man dort.Verrottende Innenstädte,Slums innerhalb dieser,kaputte Bildungssysteme,kranke Gesundheitssysteme und am wichtigsten ein wirtschaftlicher Niedergang zeichnen das aus.Es herrscht Untergangsstimmung der man wie schon immer mit Aggressivität nach außen begegnen will.


„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
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#637

RE: Russland und die NATO

in Europa 09.10.2026 10:57
von Alya II. • | 830 Beiträge

Zitat von Domingo im Beitrag #636
Selbst wenn man sich nur die jüngere Geschichte ab 1945 ansieht war militärisches Denken nie abwesend


Das mag stimmen. Aber es ist wohl ein riesiger Unterschied zwischen Verteidigungsfähigkeit oder das, was man heute anstrebt, nämlich die "Kriegstüchtigkeit".
Es sind u.a. solche Bermerkungen wie diese aus meinem Link von medico int.
(Zitat:)
"Auf der jüngsten Gelöbnisfeier zum Jahrestag des Attentats auf Hitler verkündete Pistorius, dass der neue Wehrdienst ein Bewusstsein dafür schaffen solle, „wofür es sich als Gesellschaft zu kämpfen lohnt“. Kriegstüchtigkeit und Resilienz sollen zusammengedacht werden"......

Was ich verinnerlicht habe, es sollen Worte von Helmut Schmidt sein:
"„Lieber 100 Stunden umsonst verhandeln, als eine Minute schießen.“


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#638

RE: Russland und die NATO

in Europa 09.10.2026 12:35
von Domingo • | 675 Beiträge

Zitat von Alya II. im Beitrag #637
"Auf der jüngsten Gelöbnisfeier zum Jahrestag des Attentats auf Hitler verkündete Pistorius, dass der neue Wehrdienst ein Bewusstsein dafür schaffen solle, „wofür es sich als Gesellschaft zu kämpfen lohnt“. Kriegstüchtigkeit und Resilienz sollen zusammengedacht werden"......

Was bereits wieder rein militärisches Denken dokumentiert.Wenn man vor hat Russland direkt anzugreifen muss man natürlich so argumentieren wie es Pistorius tut.Gemeinsam mit den in dieser Frage weitgehend gleichgeschalteten Medien ergießt sich eine Propagandawelle über`s Volk,wie will man sonst erklären dass all die Opfer die die Bevölkerung finanziell aufbringen musste um dem Westen mittels Ukraine zum Sieg über Russland zu verhelfen umsonst waren?Der Krieg muss weitergehen um die Investitionen wieder herein holen zu können.Die irrationale Hoffnung ist,der Russischen Föderation das gleiche Schicksal wie der UdSSR bereiten zu können nämlich in viele Kleinstaaten zu zerfallen die sich dann bestens beherrschen lassen.Das ist keine Spekulation von mir sondern wird gern auch schon mal auf Karten und Artikeln von der "seriösen" Presse hervor gehoben.Man bezeichnet das vornehm als "Dekolonialisierung".
„Die Parlamentarische Versammlung der OSZE erkennt die systematische Politik der Verletzung der Menschenrechte und der Rechte der Völker in der Russischen Föderation zum Nachteil ihrer indigenen Völker als kolonialistisch und als Verstoß gegen die grundlegenden Erklärungen der Vereinten Nationen an und erkennt, aufbauend auf der Entschließung 2024/2579 des Europäischen Parlaments vom 29. Februar 2024 und der Entschließung 2540/2024 der Parlamentarischen Versammlung des Europarats vom 17. April 2024, an, dass die Dekolonialisierung der Russischen Föderation eine notwendige Voraussetzung für einen dauerhaften Frieden ist.“

Im Anschluss an diese Erklärung trat Russland, das immer noch Mitglied der OSZE ist, formell aus der Parlamentarischen Versammlung der OSZE aus.
Ähnlich äußerte sich die EU-Außenbeauftragte Kallas:
https://www.youtube.com/shorts/isYJrh2WI2Y

https://truestory.pl/forum-wolnych-narod...zen-po-putinie/


„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
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#639

Über die Russophobie

in Europa 11.10.2026 15:34
von Domingo • | 675 Beiträge

Schauen wir uns die Vergangenheit an.Trotz seiner wirklich hervorragenden kulturellen Entwicklung war das zaristische Russland weitgehend ein Agrarstaat mit spätfeudalistischen Strukturen.Die Leibeigenschaft wurde erst 1861 aufgehoben.Wirtschaftlich hinkte es den frühkapitalistischen Staaten Europas hinterher.Das hatte Folgen mit welchen Augen die europäischen Eliten auf das Land blickten.Rückständig und als Bauernwirtschaft wurde es gesehen was nicht falsch war aber damit verbunden war auch eine gewisse Überheblichkeit gegenüber diesem Land.Hinzu kam von britischer Seite die Befürchtung Russland könne den britischen Einfluss in Afghanistan beschneiden.
Nach der Oktoberrevolution kam erschwerend hinzu,dass sich Russland bzw. dann die neu gegründete Sowjetunion dem westlichen Verwertungssystem vollständig entzog.Etwas was so nicht vorgesehen war.Sich dem Kapital zu verweigern,das weltweit agieren will und selbst Kriege dafür in Kauf nimmt gehört sich nicht.Damit nahm die Russophobie oder Antisowjetismus einen neuen Aufschwung.Nach dem Ende des WK2 verlor der Westen einen erheblichen Teil seiner Einflusssphäre in Osteuropa.Die sowjetischen Satelliten fielen unter den Einflussbereich Moskaus.Auch wenn der Versuch eine Alternative zum Kapitalismus aufzubauen letztlich scheiterte,vergessen ist er noch lange nicht.Fortan wurde die Sowjetunion zum Schreckgespenst aufgebaut die immer darauf aus war den friedliebenden Westen zu überfallen."Der Russe steht vor der Tür" hieß es.Besonders die konservativen Parteien speziell auch in Deutschland hoben sich dabei hervor.Das prägte ganze Generationen.Längst aus dem Bewusstsein getilgt,dass RU mehrmals von westlichen Staaten überfallen wurde.
Natürlich trug auch die wirtschaftlich Unterlegenheit der Sowjetunion zum Überlegenheitsgefühl des Westens bei.Man schaute abschätzig auf die UdSSR herab.
Mit deren Ende und Zerfall fühlte man sich im Westen als Sieger der Geschichte und unumschränkten Herrscher des Planeten.Für eine kurze Zeit war dem auch so.Es gab keinen ernst zu nehmenden Konkurrenten.Bis Putin an die Macht kam.Nach dem sein Versuch abgelehnt wurde eine gesamteuropäische Sicherheitsstruktur zu schaffen und der Westen alle gegebenen Versprechen und Verträge brach kam es wie es kommen musste.Jetzt konnten die Russophoben aus allen Rohren feuern.Die Grundlagen dafür waren längst gelegt.


„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
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