RE: Einfach neue Handelswege
in Naher und mittlerer Osten 13.06.2026 18:39von Domingo •
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Eines hat dieser Krieg gezeigt,die Militärpräsenz der USA in der Region schützt diese Länder nicht sondern bringt sie in Gefahr.Das dürfte in Riad,Amman und anderen Hauptstädten zum Nachdenken über den Nutzen von US-Stützpunkten in ihren Ländern führen.Ob dieses Nachdenken Konsequenzen haben wird, wird man sehen.Die VAE,einer der größten Befürworter des Krieges gegen den Iran,wollen sich mit bis zu 20 Mrd. Dollar von Angriffen aus Teheran freikaufen.Drei Mrd. sollen bereits geflossen sein, laut middleesteye.
„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
RE: Einfach neue Handelswege
in Naher und mittlerer Osten 16.06.2026 21:35von Domingo •
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Wie nicht anders zu erwarten hat Israel am Sonntag und Montag weiter im Libanon gebombt,damit dürfte die Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran wohl kaum Bestand haben.Trump schlägt nun vor das Bomben im Libanon Syrien zu überlassen.Damit wird Israel nicht einverstanden sein,gehören doch Krieg und Zerstörung zum Lebenselixier Israels.Mal unabhängig davon wie sich die Regierung in Damascus zu Trumps Vorschlag stellt,er scheint längst vergessen zu haben, dass Israel die syrische Verteidigungs-und damit auch der Angriffsfähigkeit bereits zerstört hat.Eine typisch kapitalistische Idee,nicht etwa Frieden zu schaffen sondern wenn es notwendig erscheint den Krieg zu delegieren.
„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
RE: Einfach neue Handelswege
in Naher und mittlerer Osten 17.06.2026 09:36von Domingo •
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„So lange Syrien nicht von irgendeiner Seite direkt angegriffen wird, wird es sich sicherlich aus diesem Konflikt heraushalten. 14 Jahre Krieg sind genug für Syrien; in dieser Zeit haben wir einen sehr hohen Preis gezahlt, und wir sind nicht bereit, eine solche Erfahrung noch einmal zu durchleben. Wer die Strapazen des Krieges durchlebt hat, weiß den Wert des Friedens zu schätzen …“ äußerte der syrische Präsident in einem Interview mit "chatham house",damit hat er dem Wunsch von Trump widersprochen,Syrien solle die Stelle von Israel im Libanon übernehmen.Wenn er dabei bleibt,immerhin sitzt er auf dem Chefsessel in Damaskus durch Washingtons Gnaden,wird damit ein Bruderkrieg zwischen Muslimen im Libanon verhindert.
„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
RE: Einfach neue Handelswege
in Naher und mittlerer Osten 17.06.2026 18:45von Meridian •
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Es klingt hart, aber vielleicht müssen die USA Krieg im eigenen Land erleben. Das gab es seit dem Sezessionskrieg nicht mehr. Man kann nur hoffen, dass sie dann Frieden mehr zu schätzen wissen. Oder sie sind dann erst recht in ihrem Element, da ja fast jeder Amerikaner eine Waffe hat.
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.
(Benjamin Franklin)
RE: Einfach neue Handelswege
in Naher und mittlerer Osten 17.06.2026 19:10von Domingo •
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Ich habe mir die Reden von Trump und später von Merz zum Abschluss der G7 angehört.Seitdem habe ich Nackenschmerzen vom vielen Kopfschütteln.Soviel Realitätsverlust in konzentrierter Form ist schon beim Zuhören eine Herausforderung.Da fragt man sich auf welchen Planeten beide zu Hause sind.Dieser kann es nicht sein.Es gibt ja in der Astronomie die These es könnte unendlich viele Universen geben in denen wir parallel existieren würden wenn auch mit anderen Berufen und Umständen.Das muss bei beiden Politikern der Fall sein.
„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
RE: Einfach neue Handelswege
in Naher und mittlerer Osten 17.06.2026 19:13von Dr. Yes •
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Zitat von Meridian im Beitrag #396Russland hatte einen brutalen Krieg im eigenen Land und unterstützt oder führt seitdem ständig neue Kriege, zuletzt einen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Hilft also auch nicht viel.
Es klingt hart, aber vielleicht müssen die USA Krieg im eigenen Land erleben. Das gab es seit dem Sezessionskrieg nicht mehr. Man kann nur hoffen, dass sie dann Frieden mehr zu schätzen wissen.
Ще не вмерла України і слава, і воля
RE: Einfach neue Handelswege
in Naher und mittlerer Osten 18.06.2026 13:43von Domingo •
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Wenn man sich die Punkte des Abkommens über Verständigung anschaut und dann die jüngsten Äußerungen aus Washington zu diesem Abkommen hört dann ist ein Scheitern bereits vorprogrammiert.Die Israelis bomben weiter im Libanon,Vance erklärt die 300 Mrd. $ soll der Golfkooperationsrat übernehmen (weshalb er das tun sollte ist unklar) und wenn sich der Iran (also nicht Israel) nicht "anständig" verhält will man den Krieg weiterführen.Also beste Voraussetzungen für einen wirklichen Frieden?Der Druck auf einen Frieden wird zwar immer größer,denn die freigegebenen Ölreserven nähern sich dem Ende aber ob das diesen völlig durchgeknallten Politikern in Washington und Tel Aviv wirklich wichtig ist steht in den Sternen.Die Hoffnung der europäischen Politiker auf einen Frieden in Nahost um dann die NATO noch besser gegen RU auszurichten könnte sich damit zerschlagen.Mit dem direkten Angriff auf RU muss man dann noch etwas warten.
„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
RE: Einfach neue Handelswege
in Naher und mittlerer Osten 18.06.2026 17:53von Domingo •
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US-Präsident Donald Trump hat kritische US-Medienberichte über das Rahmenabkommen mit dem Iran als völlig ungerechtfertigt zurückgewiesen. „Diese Dummköpfe, die finden, dass ich nicht hart genug mit dem Iran war“, seien „entweder neidisch, unehrlich oder dumm“, erklärte Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Der Präsident verwies darauf, dass die Börse nach der Unterzeichnung „ein neues Rekordhoch erreicht“ habe und die Ölpreise abstürzten.
Vielleicht gibt es ja Berater die ihm erklären könnten das die Börse (das Allerwichtigste im Kapitalismus) nicht abgestürzt wäre und die Ölpreise nicht gestiegen wären,hätte es diesen völkerrechtswidrigen Krieg nicht gegeben.Aber selbst wenn es eine solche Person geben würde,Trump würde es sicher nicht verstehen.Dazu fehlt ihm einfach der Intellekt.
„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
RE: Einfach neue Handelswege
in Naher und mittlerer Osten 19.06.2026 09:46von Domingo •
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Schaun wir mal,die für heute beginnenden Gespräche in der Schweiz zwischen Iran und den USA wurden von amerik. Seite abgesagt.Die Kritik an der Rahmenvereinbarung innerhalb der USA ist wohl zu groß als das Trump unbeschadet da heraus kommt.Hinzu kommt die israelische Lobby die Trump zu schaffen macht.Ich wage die Prognose, man wird einen Zwischenfall inszenieren den man dem Iran in die Schuhe schieben wird um dann den Krieg wieder aufzunehmen.Im Gleichschritt mit den Medien wird man den Bevölkerungen im Westen das schon verklickern.Vorher müssen aber erst die globalen Ölvorräte wieder aufgefüllt werden,deshalb drängt man auf die Öffnung von Hormus.Bis dahin wird man den Iran hinhalten müssen.Den USA und dem politischen Westen zu vertrauen kommt einen Selbstmord gleich,das muss nun auch der Iran erfahren.Allerdings bin ich mir sicher das man sich dessen in Teheran bewusst ist.
„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
RE: Einfach neue Handelswege
in Naher und mittlerer Osten 20.06.2026 10:41von Meridian •
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Satirische Darstellung der 14 Punkte zum Abkommen mit dem Iran:
https://www.der-postillon.com/2026/06/abkommen-iran-usa.html
Und ich dachte schon, Grönland geht an den Iran...
Aber im Ernst: Ich glaube nicht, dass das hält. Israel grätscht zu sehr hinein, weil Netanjahu sonst die Haft droht. Zwar gibt es von Vance Drohungen gegen IL, die militärische und ein finanzielle Unterstützung zu beenden. Aber ob die USA das hinbekommt, das bezweifle ich. Sogar dann, wenn Trump wirklich dazu gewillt ist, ist der Einfluss israelischer Lobbys und Verbände in den USA äußerst stark.
Auf das Ende von Netanjahu warten, bringt noch weniger, weil dann Leute wie Smotrich und Ben-Gvir zu übernehmen drohen. Und die lösen alle Handbremsen, die Netanjahu trotz aller Grausamkeiten noch angezogen hat.
Wenn es aber trotz aller Widrigkeiten tatsächlich zum Friedensvertrag kommt, möchte ich an jeden sagen: Selbst der schlechteste Friedensvertrag ist besser als der "gerechteste" Krieg.
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.
(Benjamin Franklin)
RE: Einfach neue Handelswege
in Naher und mittlerer Osten 20.06.2026 11:35von Domingo •
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Zitat von Meridian im Beitrag #402
Ich glaube nicht, dass das hält. Israel grätscht zu sehr hinein, weil Netanjahu sonst die Haft droht.
Israel hat bereits wieder den vereinbarten Waffenstillstand im Libanon gebrochen.Ich nehme an,es will austesten wie weit es gegenüber den USA gehen kann.Es weiß sich der Unterstützung der Israellobby in den USA sicher und spekuliert auf das erratische Verhalten Trumps in der Hoffnung seine Unterstützung weiter zu erhalten.Trump gerät damit in eine Zwickmühle.Einerseits kann er zum Machterhalt nicht auf die klerikalen Kräfte verzichten,jene die ohne Kompromisse Israel unterstützen,gleich welche Verbrechen dieses Regime verübt,andererseits weiß auch er was es für die US-und Weltwirtschaft bedeutet wenn Hormus wieder gesperrt wird.Wie er sich auch entscheidet,beide Optionen,Israel seinem Willen oder die USA dem Willen Israel zu unterwerfen, sind für ihn persönlich gefährlich wenn er Wahlen gewinnen will.Die Idee,einen ähnlichen Erfolg wie in Venezuela auch im Iran zu erreichen ist grandios gescheitert was angesichts der intellektuellen Basis in der US-Administration nicht verwundert.Alles ist offen.Wenn Israel den Iran vernichten will muss es A-Waffen einsetzen.Diesen verrückten Wahnsinnigen traue ich das zu, denn deren irrationaler religiöser Fanatismus scheint keine Grenzen zu kennen.Dieser religiöse Fanatismus versperrt ihnen jegliche Wahrnehmung der Realität.
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RE: Einfach neue Handelswege
in Naher und mittlerer Osten 20.06.2026 11:52von Domingo •
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Das Existenzrecht Israels zu bestreiten soll ja in D strafbar werden nur haben Staaten überhaupt ein Existenzrecht?Staaten werden neu gegründet und lösen sich auch auf.Das Recht auf Existenz gibt es nicht wirklich denn dann dürfte niemand die Auflösung der UdSSR,der CSSR,des Sudans,Äthiopiens,der DDR,Jugoslawiens anerkennen.Menschen haben ein Existenzrecht aber Staaten?Nun ist die Existenz Israels eine unbestreitbare Realität,das nicht anzuerkennen wäre völliger Blödsinn aber Staaten haben keine Garantie auf Existenz,die Geschichte zeigt das.Die Politik Israels ist allerdings nicht dazu angetan seine Existenz in Zukunft zu sichern,dessen sollte sich die jetzige faschistische Führung in Tel Aviv eigentlich bewusst sein.
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RE: Einfach neue Handelswege
in Naher und mittlerer Osten 20.06.2026 12:41von Meridian •
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Naja, eine schwache Hoffnung gibt es. Bislang haben Kriege, die von den USA ausgehen, stets die Geldkasse klingeln lassen. Der Iran hat gezeigt, dass das diesmal nicht so funktioniert. Zwar macht die Waffenindustrie Gewinne, aber wenn den USA das Öl ausgeht oder der Ölpreis steigt, dann geht es ihnen sehr stark ans Geld, und das ist ein Punkt, der v.a. den USA sehr weh tut.
Trump ist Geschäftsmann, und wenn er merkt, dass ein Krieg diesmal nicht gewinnträchtig ist, will er ihn beenden. Insofern hat ihn der Iran Mores gelehrt. Aber wie du sagst: Er ist in der Zwickmühle. Israel fallen lassen kann ihn das Amt, vielleicht auch das Leben kosten (drohender Mordanschlag). Es wird auch spekuliert, dass die israelische Regierung einiges weiß zum Thema Trump und Epstein und ihn auf diese Weise erpressen kann.
Doch ich fürchte, die USA kommen aus der Lage nicht heraus, und der Iran will die USA auch nicht so leicht davonkommen lassen. Er will diese Zwickmühle nutzen, dass die USA sich militärisch komplett aus dem Nahen Osten zurückziehen. Eigentlich nicht falsch, denn solange US-Truppen im Nahen Osten sind, wird es dort keinen Frieden geben.
Vielleicht droht IL auch mit Atomkrieg, wenn die USA sich zurückziehen. Das klappte schon 1973 beim Yom-Kippur-Krieg. Da wurde IL von allen Seiten angegriffen, und die damalige Ministerpräsidentin Golda Meir hat angeblich schon befohlen, 12 Atomraketen zu aktivieren und auf arabische Hauptstädte zu zielen. Nur die starke Waffenlieferung der USA und die daraus erfolgte Kriegswende hat IL davon abhalten können. Und wenn das so war: Diese atomare Erpressung hat doch gut geklappt. Also klappt es auch in der Zukunft: Helft uns, oder wir schlagen mit Atomwaffen um uns, wenn nötig, sogar weltweit nach dem Motto: Geht Israel unter, geht die ganze Welt unter.
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(Benjamin Franklin)
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