#376

RE: Einfach neue Handelswege

in Naher und mittlerer Osten 10.05.2026 13:47
von Findus | 3.562 Beiträge

Bezin und Diesel billig wie seit Februar nicht?


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#377

RE: Einfach neue Handelswege

in Naher und mittlerer Osten 10.05.2026 14:05
von Domingo | 417 Beiträge

Zitat von Findus im Beitrag #376
Bezin und Diesel billig wie seit Februar nicht?

Vergleiche mal die Benzin/Dieselpreise mit der Zeit vor dem Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran.Das ist wesentlich realistischer.


„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
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#378

RE: Einfach neue Handelswege

in Naher und mittlerer Osten 10.05.2026 14:23
von Domingo | 417 Beiträge

Sollten die Vereinigten Staaten beschließen, Israel zu
Luftangriffen gegen den Iran zu ermutigen, könnte die gesamte Operation
sehr schnell über die Bühne gehen, wahrscheinlich viel schneller
als eine ähnliche amerikanische Kampagne. Israel scheint
bereits umfangreiche Planungen und Übungen für
einen solchen Angriff durchgeführt zu haben, und seine Flugzeuge sind wahrscheinlich
bereits so nah wie möglich am Iran stationiert.
Nun scheint es aber umgekehrt gewesen zu sein,Israel hat die USA ermutigt gemeinsam den Krieg zu beginnen was aber am Ergebnis nichts ändert.

Daher
könnte Israel den Angriff innerhalb weniger
Wochen oder sogar Tage durchführen, je nachdem, welche Wetter-
und nachrichtendienstlichen Bedingungen es dafür für notwendig hält. Da Israel zudem weitaus weniger Bedarf
(oder gar Interesse) daran hätte, regionale Unterstützung
für die Operation zu gewinnen, wäre Jerusalem wahrscheinlich
weniger geneigt, vor einem Angriff auf eine iranische Provokation
zu warten.
Kurz gesagt: Israel könnte diese Option sehr
schnell umsetzen, wenn sowohl die israelische als auch
die amerikanische Führung dies wollten.

Da hat die "Denkfabrik nun mal recht,einer Provokation bedarf es nicht um einen Krieg beginnen zu können.

Wie jedoch bereits im vorigen Kapitel erwähnt, sind die Luftangriffe selbst eigentlich nur der Anfang dieser Strategie. Eine israelische Luftkampagne gegen den Iran würde sich
in einer Reihe von Punkten erheblich von einer
amerikanischen Kampagne unterscheiden. Erstens hat die israelische Luftwaffe
(IAF) das Problem des Überflugtransits von
Israel in den Iran. Israel verfügt über keine Flugzeugträger, daher müssen seine
Flugzeuge von israelischen Luftwaffenstützpunkten starten.
Das wurde gelöst indem man nach der Machtübernahme der Islamisten in Damascus alle syrischen Militärobjekte zerstörte.Damit war der Weg frei.

https://www.brookings.edu/wp-content/upl...tegy.pdf#_blank

Das Papier erschien bereits 2009.Aber Kriege müssen schließlich vorbereitet werden und haben eine entsprechende Vorlaufzeit.


„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
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#379

RE: Einfach neue Handelswege

in Naher und mittlerer Osten 10.05.2026 16:14
von Findus | 3.562 Beiträge

Du wirst es wissen, Domingo.


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#380

RE: Einfach neue Handelswege

in Naher und mittlerer Osten 10.05.2026 16:57
von Domingo | 417 Beiträge

Zitat von Findus im Beitrag #379
Du wirst es wissen, Domingo.

Du kannst dir ja die Papiere durchlesen,dann weißt du es auch.Dort wird genau beschrieben wie vorzugehen ist und so ist es auch geschehen.Und natürlich müssen Kriege vorbereitet werden,das macht man nicht ad hoc.


„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
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#381

RE: Einfach neue Handelswege

in Naher und mittlerer Osten 10.05.2026 18:25
von Findus | 3.562 Beiträge

Das Problem mit Denkfabriken ist, dass viel könnte, jedoch nichts muss. Alles könnte auch ganz anders sein.


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#382

RE: Einfach neue Handelswege

in Naher und mittlerer Osten 10.05.2026 19:25
von Domingo | 417 Beiträge

Zitat von Findus im Beitrag #381
Das Problem mit Denkfabriken ist, dass viel könnte, jedoch nichts muss.

Mag sein,aber diese werden von Regierungen bezahlt und arbeiten diesen zu.Wie man an beiden "Denkfabriken" sehen kann wurden deren Vorlagen in Bezug auf RU und dem Iran umgesetzt.Die Links habe ich gepostet,du kannst es also selbst nachlesen.
Yes könnte sich an dir ein Vorbild nehmen,auch wenn du meine Meinungen meist nicht teilst verzichtest du aber auf dessen blödsinnige Anmache.Das kannst du als ernst gemeintes Kompliment ansehen.


„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“


zuletzt bearbeitet 10.05.2026 19:27 | nach oben springen

#383

RE: Einfach neue Handelswege

in Naher und mittlerer Osten 10.05.2026 19:36
von Dr. Yes | 3.565 Beiträge

Zitat von Findus im Beitrag #381
Das Problem mit Denkfabriken ist, dass viel könnte, jedoch nichts muss. Alles könnte auch ganz anders sein.
Das ist genau der Job der Denkfabriken. Das Schöne ist, jeder kann aus ihren Veröffentlichungen herauslesen, was er gerade möchte, wie aus der Bibel. Und naiv ist, wer meint, solche Denkfabriken gäbe es in Russland oder dem Iran, nur mal als Beispiel, nicht.

(Aber freu dich, heute hast du ein Kompliment bekommen. Ich habe von dem Putinfreund auch schon anderes dir gegenüber gelesen.)


Ще не вмерла України і слава, і воля


zuletzt bearbeitet 10.05.2026 19:40 | nach oben springen

#384

RE: Einfach neue Handelswege

in Naher und mittlerer Osten 11.05.2026 16:37
von Dr. Yes | 3.565 Beiträge

Zitat von Domingo im Beitrag #377
Zitat von Findus im Beitrag #376
Bezin und Diesel billig wie seit Februar nicht?

Vergleiche mal die Benzin/Dieselpreise mit der Zeit vor dem Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran.Das ist wesentlich realistischer.

Zitat
Ein durchschnittlicher Arbeitnehmer arbeitet im April 2026 etwa fünf Minuten für einen Liter Kraftstoff.
In den letzten 35 Jahren schwankte dieser Wert zwischen drei und sechs Minuten — der aktuelle Wert liegt mitten im historischen Korridor.
Selbst bei 2,40 Euro pro Liter Super bleibt die Belastung gemessen in Arbeitszeit unter den Werten der Jahre 2006 bis 2013.

Jammern auf hohem Niveau ...
.


Ще не вмерла України і слава, і воля


zuletzt bearbeitet 11.05.2026 16:38 | nach oben springen

#385

RE: Einfach neue Handelswege

in Naher und mittlerer Osten 11.05.2026 19:01
von Findus | 3.562 Beiträge

Also och find 1,98 Benzin und 1,95 Diesel heute ganz in Ordnung. Muss eben jeder selbst wissen, ob er teuer tankt oder sich über Preise informiert.


zuletzt bearbeitet 11.05.2026 19:02 | nach oben springen

#386

RE: Einfach neue Handelswege

in Naher und mittlerer Osten 11.05.2026 22:52
von Domingo | 417 Beiträge

Zitat von Findus im Beitrag #385
Also och find 1,98 Benzin und 1,95 Diesel heute ganz in Ordnung.

Am meisten jubeln natürlich die Spediteure,Taxiunternehmen und alle gewerblichen Betriebe über die gestiegenen Spritpreise denn diese werden die höheren Preise auf ihre Kunden,also am Ende auf uns alle,abwälzen.Du hast recht,alles nicht so schlimm.


„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
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#387

RE: Einfach neue Handelswege

in Naher und mittlerer Osten 12.05.2026 10:06
von Domingo | 417 Beiträge

Auch wenn der US-Präsident sehr erratisch handelt unterliegt seine Politik dennoch einer grundsätzlichen Linie.Der Angriff auf Venezuela,ein Land mit den höchsten Ölvorkommen der Welt,war die Vorbereitung auf den Irankrieg.Die USA sicherten sich damit faktisch unbegrenzte Öllieferungen in ihrer Nähe und vernichteten praktisch die chinesischen Investitionen von 70 Mrd. $ in Venezuela.Damit dominieren die USA mit dem Irankrieg den Welthandel mit Öl.Russlands Ölhandel steht unter Sanktionen,Schiffe die russisches Öl transportieren,müssen nun von russischen Kriegsschiffen eskortiert werden um ihre Zielhäfen erreichen zu können.Seit Tagen liegt jetzt ein solches Kriegsschiff in der Nähe der deutschen Küste um russische Öltransporte zu sichern.
Der Iran,ein erklärter Feind Israels,muss im Denken der Führungen in Tel Aviv und Washington vor dem eigentlichen Ziel,China,eliminiert werden,weil man befürchtet der Iran könnte einen US-Krieg gegen China nutzen um Israel anzugreifen.Ob dem so wäre spielt keine Rolle denn man denkt bekanntlich in der westlichen Hemisphäre ohnehin nur in militärischen Kategorien.Was ich selber tu,traue ich den anderen zu.Auch die Übernahme des Panamakanals spielt dabei eine Rolle.China ist der zweitgrößte Nutzer nach den USA. Chinesische Firmen betreiben Häfen an beiden Enden des Kanals – Balboa im Pazifik, Cristóbal im Atlantik.Die Häfen wurden,wenn ich mich recht erinnere bereits an Black Rock übergeben.Damit kontrollieren die USA auch diese Passage.Die Rand Corporation,eine vom US-Kriegsministerium bezahlte Denkfabrik,machte 2016 darauf aufmerksam das die USA 8 bis 10 Jahre haben(https://www.rand.org/content/dam/rand/pu...RAND_RR1140.pdf), um Chinas Aufstieg einzudämmen. Danach wird China militärisch, wirtschaftlich und technologisch so dominant sein, dass Eindämmung unmöglich wird.Es wird also Zeit für die USA zu handeln.Nicht umsonst haben sie sich mehr oder weniger vom Ukrainekrieg zurückgezogen,es gibt Wichtigeres zu tun.Russland betrachten die USA als beherrschbar auch wenn das nur ihre Sicht ist.China hat unter anderen das Ziel mit seinem Seidenstraßenprojekt sich von der Straße von Malakka unabhängiger zu machen denn diese ist für den chinesischen Seehandel überaus wichtig.Eine Blockade im Kriegsfall hätte auf die chinesische Exportwirtschaft unabsehbare Folgen.Auch hier spielt die Dollardominanz die entscheidende Rolle.Die BRICS-Staaten planen die Einführung einer Verrechnungseinheit,genannt Unit,sollte dieses Vorhaben erfolgreich sein, wäre das US-Modell,Waren gegen bedrucktes Papier zu erhalten,gescheitert.Die USA wären dann zahlungsunfähig.36 Billionen Staatsschulden können und werden die USA niemals zurück zahlen.Der Dollar würde in einer Hyperinflation verglühen.Viel Zeit bleibt denn USA also nicht um zu handeln.


„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“


zuletzt bearbeitet 12.05.2026 10:07 | nach oben springen

#388

RE: Einfach neue Handelswege

in Naher und mittlerer Osten 12.05.2026 16:23
von Dr. Yes | 3.565 Beiträge

Zitat von Domingo im Beitrag #387
Der Iran,ein erklärter Feind Israels,muss im Denken der Führungen in Tel Aviv und Washington vor dem eigentlichen Ziel,China,eliminiert werden,weil man befürchtet der Iran könnte einen US-Krieg gegen China nutzen um Israel anzugreifen.
Anzugreifen womit?


Ще не вмерла України і слава, і воля


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#389

RE: Einfach neue Handelswege

in Naher und mittlerer Osten 21.05.2026 10:05
von Domingo | 417 Beiträge

Zwischen Trump und dem israelischen Hitler, Netanjahu, soll es zu einem verbalen Konflikt gekommen sein.Während Trump,wohl auf Anraten aus Riad und Katar,zunächst von einer Fortsetzung des Krieges abgesehen hat will der kriegslüsterne Netanjahu ,dass die USA gemeinsam mit ihm den Krieg gegen den Iran wieder aufnehmen.Eine der Quellen habe „Axios“ gesagt, Netanjahu sei nach dem Gespräch am Dienstag in Aufruhr gewesen, ihm habe der Kopf geraucht.Noch zweifle ich,dass die bedingungslose Unterstützung des faschistischen Regimes in Tel Aviv durch die USA in`s Wanken gerät,aber wer weiß was die Zukunft bringt.Auf Deutschland wird sich Israel dagegen verlassen können,zwei Brüder im Geiste lassen sich nicht im Stich.Ben Gvir,der israelische Sicherheitsminister,der mit dem Video über die Gaza-Hilfsflotte für internationale Proteste und der Einberufung der israelischen Botschafter in einigen westlichen Staaten sorgte,muss nicht damit rechnen dass auch der Botschafter in Berlin einbestellt wird.Das wird nicht geschehen,dafür sind sich beide Regierungen im Geiste viel zu nah.


„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
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#390

RE: Einfach neue Handelswege

in Naher und mittlerer Osten 13.06.2026 17:57
von Domingo | 417 Beiträge

Es sieht so aus als wenn die USA und der Iran einigermaßen erfolgreiche Verhandlungen geführt haben auch wenn der Inhalt nicht bekannt ist.Dennoch ist Vorsicht geboten,die USA akzeptieren Verträge nur so lange wie sie ihnen nützen,viel wichtiger erscheint mir aber das Verhalten Israels.Wird es diesmal die Ergebnisse der Verhandlungen akzeptieren und sein Verhalten danach ausrichten oder nicht?Es könnte versucht sein Trump zu testen um seine Zustimmung zu den israelischen Aggressionen zu erhalten. Ich bin sehr skeptisch dass Israel seine Angriffe auf den Libanon einstellt.Bislang beharrt der Iran darauf,dass Israel sich aus dem Libanon zurück zieht.Entspricht es nicht den iranischen Forderungen wird es schwierig mit einem Frieden in der Region,wobei der Krieg gegen die Palästinenser im Konzentrationslager und der Westbank weitergehen wird auch wenn es ein US-Abkommen mit dem Iran geben sollte.


„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
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