Oder: Alles neu, macht der Mai...?
Die FDP möchte sich nach den vorherigen Desastern und ihrem "Aus" mal wieder neu ausrichten. Beim Parteitag der Liberalen stellen sich zwei Kandidaten zur Wahl für den Parteivorsitz. Neben FDP-Urgestein Wolfgang Kubicki will ein auf Bundesebene noch weitgehend Unbekannter den Job übernehmen: Henning Höne. Beide haben das große Ziel: Die FDP wieder groß zu machen. Wie weiland "hoch auf dem gelben Wagen..."
Das waren noch "gute gelbe Zeiten".
Wolfgang Kubicki war eigentlich mehr oder weniger immer die Figur im Hintergrund, quasi ein "Königmacher". Bei Lindner sah es aus meiner Sicht erst einmal recht viel versprechend aus. Aber apropos "aus", da stand ihm doch arg seine Arroganz im Wege. Die Bürger hatten bei Lindner nicht das Gefühl, dass er es "mit ihnen gut meinte"
Sprich: sich für die Belange des einfachen schlichten Bürgers zu interessieren. Ähnlich sieht es meiner Meinung auch bei BK Merz aus, dessen Beliebtheitsskala ganz unten angesiedelt ist, genau so wie Umfragewerte ihm nicht sonderlich viel zutrauen...
Um in Zeugnisnoten zu sprechen: Er hat sich immer redlich bemüht...
Manche können es halt, manche eher nicht
Da sind sehr viele am falschen Platz.
Aber zurück zur FDP: Ich kenne Henning Höne nicht, was wohl nicht nur mir so geht. Jetzt ist die Frage, ob "neue Mühlen" wirklich gut mahlen? Oder wäre es besser, das "Urgestein" Kubicki ran zu lassen?
Oder stellt sich vielleicht auch die Frage? Braucht man eine FDP? 
Ich habe sie immer so gesehen, dass, so man nicht wusste, welche Partei man wählen sollte, dann auf die FDP zurück griff...