Gibt es einen Schöpfer des Universums?Wenn man die Anfangsbedingungen des Universums betrachtet,die so fein abgestimmt waren das es überhaupt zur Bildung von Materie kam,kann man sich des Gedankens an einen Schöpfer kaum erwehren.Damit ist kein Schöpfer im religiösen Sinn gemeint sondern eher im Sinne eines Physikers.Die Anfangsbedingungen waren so exzellent austariert wie man es sich bei einem Zufall kaum vorstellen kann.Es gibt dazu von einem Physiker einen Vergleich.Man müsste 1000 Rasierklingen auf ihren Schneiden übereinander stapeln und so ausrichten das sie nicht umfallen.Nun gibt es dazu verschiedene Erklärungen.Die schlüssigste wäre noch die Multiversentheorie,also die Annahme es wären unendlich viele Universen entstanden und das unsere hätte jene physikalischen Bedingungen gehabt,die letztlich zur Bildung von Materie geführt habe.Also unter unendlich vielen Möglichkeiten mindestens eine die alle Bedingungen erfüllt hätte.Aber Unendlichkeiten sind eine sehr umstrittene Theorie.
Das unser Universum als Arbeit von Physikern im Labor entstand und wir lediglich mit Labormäusen zu vergleichen sind ist auch eher unwahrscheinlich-wo,in welchen Raum müssten diese sich befinden wenn doch ,nach geltender These der Raum erst mit dem Urknall entstand.Dann müsste es einen "Überraum" geben in dem es zum Urknall kam und sich das Labor befindet.Letztlich wird m.M. nach diese Frage nicht zu beantworten sein.
Aber es gibt gute Nachrichten für Menschen die vielleicht einige Kilo zuviel auf die Waage bringen,wenn sie vom gemessenen Gewicht 99-98 % abziehen erhalten sie ihre Ruhemasse,die 98-99 % sind reine Energie,also mehr Kilo=mehr Energie.Das ist ja dann tröstlich.
„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
RE: Astronomie,allgemein
in Wissenschaft und Technik 06.08.2026 12:21von Domingo •
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Schaust du gelegentlich auch mal auf das was du geschrieben hast bevor du es abschickst?
Zitat von Findus im Beitrag #2
Kosmische Inflstion und wir haben sind einfach nur in dem Teil des Universums mit zufällig lebensfreundlichen Rahmenbedingungen?
Und nein, eine Singulrität braucht keine unphysikalische Kategorie wie einen "Überraum".
„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
RE: Astronomie,allgemein
in Wissenschaft und Technik 06.08.2026 12:40von Domingo •
| 548 Beiträge
Georges Edouard Lemaître,ein belgischer Geistlicher,brachte zum ersten Mal die Idee eines Uratoms in die Diskussion.Er erkannte,dass sich das Universum ausdehnt und schlussfolgerte daraus,dass,wenn man es wieder komprimieren würde,sich alle Materie in einem Punkt wiederfinden würde-dem Uratom.Nun will ich mich keineswegs mit anerkannten Physikern messen wollen aber wenn ich bedenke,dass im sichtbaren Universum etwa 2 Bill. Galaxien existieren sollen,wie viele es im uns nicht zugänglichen Teil gibt kann man daher nicht wissen nur ist nicht davon auszugehen dass dieser Teil keine Galaxien enthält.Es sprengt aber meine Vorstellungskraft dass sich all diese Materie in einem einzigen Punkt konzentrieren ließe.Umgekehrt sprengt es wiederum meine Vorstellungskraft,dass all diese Unmenge an Materie durch den Urknall entstanden ist noch dazu wenn man bedenkt,dass,laut Physikern,auf 5 Mrd. Antiteilchen lediglich ein Überschuss von einem Teilchen unserer Materie entstanden ist.Es ist interessant aber lässt mehr Fragen offen als es Antworten gibt.
„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
Lambda-cdm - das Standardmodell der Kosmologie
in Wissenschaft und Technik 06.08.2026 17:29von Findus •
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Ja, Lemaître hat einfach nur zurück gerechnet und plötzlich war alles in einem einzigen Punkt konzentriert. Er ist damit der Vater der Urknalltheorie, die heute allerdings suf empirisch deutlich festeren Füßen steht, als z.B. zu Lemaîtres Zeit. Bis in die 1970er und teils 1980er Jahre hinein war die Steady - State - Theorie immer noch als Alternative zur Urknalltheorie diskutiert.
Dann kamen die 1990er und der Nachweis unter anderem der kosmischen Hintergrundstrahlung, einer der stärksten empirischen Belege für den Urknall und das Lambda-CDM-Modell (unser Standardmodell der Kosmologie).
Bis dato haben alle neuen Forschungsergebnisse das Lambda-CDM-Modell mit seinen vorhersqgen bestätigt. Trotzdem gibt es noch immer viele offene Fragen. Die Physik wäre über kleinste signifikante Abweichungen froh, würden sie doch Raum für ein tiefergehendes Verständnis bieten. Dennoch zeigt sich Lambda-CDM extrem robust und realitätsnah. Unser Standardmodell ist belastbar.
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