Oder: Früher war alles einfacher!
Geht es euch auch so, dass ihr bei der Vielzahl der Produkte einer Kategorie nicht wisst, welche ihr nehmen sollt? Zum Beispiel, wenn es eine neue Kaffeemaschine sein soll.
Da verschiebt man einen Kauf erst einmal auf später, um sich zu Hause im Netz schlau zu machen, was diverse Begriffe eigentlich bedeuten, um sich beim fachkundigen Verkäufer nicht direkt als eine von Wissen um die hohe Kaffeekunst Unkundige zu outen. 
Aber im Ernst, seit wann gibt es bei uns z.B. den "Barista"? Als ich das Wort vor Jahren mehrfach hörte, tat ich mich schwer daran zu verstehen, dass dieser quasi das Pendant zu einem Barmixer war, der jedoch entgegen diesem für heiße Getränke zuständig war.
Ach, wie war das schön. Bei Oma gab es zum Sonntagnachmittagskuchen immer "reinen Bohnenkaffee", worauf sie gerne hinwies. In der Woche war der "Muckefuck" dran, der mit Liedern wie "ja, der Lindes, Lindes, Lindes ja der schmeckt" beworben wurde und so was wie alkoholfreier Coctail war.
Wenn man einkaufen geht, dann wird man von der Vielzahl der Produkte quasi "erschlagen". War der "Tante Emma Laden" früher nicht schön und übersichtlich?
Man frage sich: Muss das alles sein? Zuviel ist zuviel? Oder: Man kann nicht alles haben!
Aber man hat die Qual der Wahl...
Aber man hat sich dran gewöhnt. Und ich gebe zu, dass ich Vielfalt genieße. Auch wenn ich weiß, dass ich mich durchaus mit weniger zufrieden geben könnte.
Wie sieht es bei euch aus?