Zitat von Dr. Yes im Beitrag #5
Und es geht bei der schildaesken Aktion auch nicht um "political correctness".
Nee, ausnahmsweise nicht, eher darum, dass die Staatsmacht überflüssige und teure Verwaltungsakte verhindert. In Sachsen gilt dieses "Genderverbot" auch.
Im übrigen ist der Begriff irreführend, es geht nicht darum, Geschlechterzuweisungen zu verbieten, sondern einfach die zahlreichen, neu aufgekommenden Formulierungen/Markierungen für das Geschlecht aus der Amtssprache zu verbannen.
Verfasser von Gesetzen, Verordnungen und all dem amtlichen Gedöns wissen, dass eine Änderung der Wortlaute in Gendersprech immense Kosten nach sich zieht.
Und so kann ein jeder von Schülerinnen und Schülern, von Lehrerinnen und Lehrern, von Ministern und Ministerinnen usw. sprechen, schreiben und fluchen.
