Zitat von Findus im Beitrag #9
Diplomatie nach Afghanistan um mehr abschieben zu können. Scheinbar befürwortest du genau das?
Wo hätte ich das behauptet? "Abschiebung" wurde zuvor in unserem Diskurs nicht thematisiert. Diplomatie ist mehr als nur ein Instrument um Abschiebungen zu ermöglichen. Es ging mir darum, dass ich der Meinung bin, dass einem Volk nicht geholfen ist, wenn man es bzw seine Regierung vollständig isoliert. Da zeigen hier wieder einmal Norwegen und neuerdings auch die Schweiz andere Wege.
Dobrindt will mit den Taliban direkt verhandeln. Will er mit direkten Verhandlungen tatsächlich diese Regierung anerkennen?
Zitat von Findus im Beitrag #9
Doch was ist mit den Menschen, die vor dem Regime in Afghanistan fliehen und Schutz suchen - wo ist deine Empathie geblieben?Danke, nein. Europa sollte sich von den Machthabern in Kabul fernhalten und lieber den Schutzbedürftigen helfen.
Indem es Sanktionen verhängt, u.a. die Lieferung lebensrettender Medikamente einstellt? Die Sanktionen schaden nämlich dem Volk, nicht seiner Regierung.
Den Schutzbedürftigen helfen. noch mehr..wie soll das d. M. n. aussehen? Geht es dabei um Abschiebungen oder noch mehr "schutzbedürftige" Afghanen aufzunehmen? Oder geht es darum, kriminelle Afghanen dorthin zu schicken, wo sie herkommen. Diese nämlich haben aus meiner Sicht unseren Schutz tatsächlichverwirkt.
Der Internationale Strafgerichtshof erliess gegen den Taliban Regierungschef Haftbefehl. Grund genug für Europa, für Deutschland, sich von den Machthabern in Kabul "fernzuhalten"?
Dobrindt hat kürzlich Netanyahu in Israel getroffen, gegen den ebenfalls ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshof verliegt. Best friends. Ist natürlich etwas gaaaanz anderes. Haftbefehl ist nicht gleich Haftbefehl.
Ein Bündnis wollte die Behandlung von 32(!) verletzten Kindern aus Gaza in deutschen Krankenhäusern übernehmen. Die Bundesregierung lehnte die Erteilung von Visa ab, aus " Sicherheitsgründen.." und du frägst mich nach "Empathie".