Nochmal kurz zurück zu den deutschen Goldreserven in den USA.
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Strack-Zimmermann fordert die Überführung der deutschen Goldbestände aus den USA nach Deutschland.Dabei handelt es sich um 1230 Tonnen.Sie begründet ihre Forderung mit dem verloren Vertrauen in die US-Regierung.
Gellermann hat sich vor ein paar Tagen auch dieses Themas angenommen und wieder viel Zeit und Sorgfalt bei der Recherche verwendet. Unter anderem schreibt er:
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Seit Trump den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und dessen Ehefrau gekidnappt hat und versuchte, Grönland zur US-Kolonie zu machen, ist deutlich, dass Trump ein Verbrecher ist, der vor nichts zurückschreckt. Wer oder was soll ihn also davon abhalten, sich das deutsche Gold unter den Nagel zu reißen? Ganz sicher nicht die untertänige Bundesregierung. Eine Regierung, die auf die Lieferung der preiswerten und sicheren Energie aus Russland verzichtet und sich dem umweltschädlichen und teuren Fracking-Gas aus den USA ausgeliefert hat, wird sich kaum ernsthaft dem imperialen Trump widersetzen. Das Nachbarland Österreich hatte schon im Sommer 2018 ahnungsvoll eine teilweise Rückholung seiner Goldreserven veranlasst.
Gut, dass die USA schon größere Verbrechen begangen haben ohne Auswirkung auf unseren Goldbestand - geschenkt. Lustig ist nur, wie er Österreich als Vorbild andient. Die deutschen Goldreserven in den USA betrugen vor gut 10 Jahren noch rund 1500 Tonnen, wurden also auch schon teilweise zurückgeholt. Und tatsächlich haben die Ösis vor ein paar Jahren peu à peu 140 Tonnen, also die Hälfte ihres gesamten Goldbestandes, nach Österreich und in die Schweiz geholt. Allerdings nicht aus den USA, sondern aus England.
Naja, Recherche ist halt schwierig. Einfacher ist es da, den Postillon zu zitieren. Das wurde dann immerhin zum am sorgfältigsten recherchierten und gleichzeitig lustigsten Teil seines Artikels.