#91

RE: Welche Wirtschaftskrise?

in Ökonomie 07.02.2025 17:34
von Findus | 3.471 Beiträge

Das kann dann ja gleich nach China und schon sind die Zahlen wieder ausgeglichen


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#92

RE: Welche Wirtschaftskrise?

in Ökonomie 10.02.2025 10:59
von fjodorov (gelöscht)
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Laut einem Bericht der Financial Times diskutieren EU-Beamte bereits die Möglichkeit, doch wieder russisches Pipelinegas in die EU zu importieren – vorausgesetzt, es kommt zu russisch-ukrainischen Friedensverhandlungen. „Die Frage ist nicht, ob die EU wieder mehr russisches Gas beziehen wird, sondern wann“, sagt der frühere Manager des italienischen Energieunternehmens Eni, Salvatore Carollo. Die Nachfrage nach Gas sei hoch, das Angebot bleibe jedoch begrenzt.
Im Januar hat das Kantonsgericht im schweizerischen Zug, dem Sitz der insolventen Nord Stream 2 AG, entschieden, den Konkurs der Gesellschaft „ausnahmsweise bis zum 9. Mai 2025“ zu verschieben. Sollte bis dahin keine Lösung gefunden werden, muss das Unternehmen liquidiert werden.

Im Hintergrund steht der Trump-nahe amerikanische Investor Stephen Lynch, der Medienberichten zufolge in Erwägung zieht, die Pipeline zu übernehmen.

Trump hat ja der EU angeboten auf Zölle weitgehend zu verzichten wenn sie sich in die völlige Abhängigkeit von US-Energielieferungen begibt.So will er das Handelsdefizit mit der EU senken.Dem würde der Versuch wieder Gas aus Russland zu beziehen entgegenstehen.Immerhin scheint im Hintergrund einiges zu laufen,denn nicht umsonst wurde der Konkurs der Nordstream 2 AG verschoben.Im Falle eines Konkurses könnte der noch intakte Strang an Stephen Lynch verkauft werden und damit unter amerikanische Kontrolle geraten.Eine Inbetriebnahme wäre dann eher unwahrscheinlich,würde das doch US-Interessen schaden.Aber selbst wenn er diese Pipeline nicht kaufen kann,bleibt es aus anderen Gründen sehr spekulativ ,dass diese Röhre in Betrieb gehen könnte.Die Nordstream 2 AG gehört Gazprom.Wie ich es einschätze würde man diese AG vor einer möglichen Inbetriebnahme der Röhre aus politischen Gründen enteignen.Ob Gazprom dann aber Gas liefern würde steht in den Sternen.Immerhin beliefert Gazprom weiterhin die EU mit Gas wenn auch als LNG und damit zu höheren Preisen als mit Röhrengas.Gazprom ist nicht mehr zwingend auf Pipelines angewiesen,durch die Sanktionen der EU haben sich längst andere Transportwege und Abnehmer gefunden.Auch der Gedanke,die Röhren nach Finnland zu verlegen und dann Wasserstoff nach D zu transportieren,dürfte keine Lösung sein.Wasserstoff ist wesentlich teurer als Erdgas.Der Schaden ist angerichtet und kaum noch rückgängig zu machen.



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#93

RE: Welche Wirtschaftskrise?

in Ökonomie 10.02.2025 13:22
von Dr. Yes | 3.413 Beiträge

Gazprom bei uns zu enteignen wäre ein notwendiger Schritt, m unsere Gasversorgung zu sichern. Es ist ein Unding, einem Schurkenstaat unsere Erdgas-Infrastruktur zu überlassen. Wie unzuverlässig Gazprom ist, hat man in der Vergangenheit gesehen.
Ansonsten spricht überhaupt nichts dagegen, dass wir wieder mehr Erdgas aus Russland zu beziehen (über die 5% LNG hinaus), wenn sich Russland aus der Ukraine zurückzieht. Aber eine Zweidrittel-Abhängigkeit wie vor dem Krieg darf es nicht mehr geben.
Im Moment bezieht die EU 20% Erdgas aus den USA. Das ist keine "völlige Abhängigkeit", und die wird es auch nicht geben. Das weiß auch Trump.


Ще не вмерла України і слава, і воля


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#94

RE: Welche Wirtschaftskrise?

in Ökonomie 10.02.2025 20:10
von Findus | 3.471 Beiträge

Zitat von fjodorov im Beitrag #92
Im Hintergrund steht der Trump-nahe amerikanische Investor Stephen Lynch, der Medienberichten zufolge in Erwägung zieht, die Pipeline zu übernehmen.


Eine Abhängigkeit mit der nächsten ersetzen? Danke, nein.


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#95

RE: Welche Wirtschaftskrise?

in Ökonomie 12.02.2025 17:09
von Dr. Yes | 3.413 Beiträge

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ver...nergie-100.html

Zitat
15,3 Prozent - so hoch schätzen laut einer IW-Befragung Verbraucher die Inflationsrate für 2024 im Schnitt. Tatsächlich lag sie bei 2,2 Prozent.
...
Anhänger von AfD und BSW ... überschätzen die Preissteigerungen am stärksten.

Warum überrascht mich das nicht ... hüstel ...


Ще не вмерла України і слава, і воля


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#96

Sonderschichten bei VW wegen westeuropäischer Nachfrage nach Autos

in Ökonomie 17.04.2025 19:15
von Findus | 3.471 Beiträge

Wirtschaftskrise? Zumindest bei VW in Wolfsburg werden Sonderschichten gefahren, um die Nachfrage nach Autos aus Westeuropa zu befriedigen.

Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unt...ten-vw-100.html


zuletzt bearbeitet 17.04.2025 19:16 | nach oben springen

#97

RE: Sonderschichten bei VW wegen westeuropäischer Nachfrage nach Autos

in Ökonomie 18.04.2025 09:22
von fjodorov (gelöscht)
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Zitat von Findus im Beitrag #96
Wirtschaftskrise? Zumindest bei VW in Wolfsburg werden Sonderschichten gefahren, um die Nachfrage nach Autos aus Westeuropa zu befriedigen.

Das ist eine gute Nachricht für die Beschäftigten.Aber es gibt auch negative Nachrichten:
35.000 der 130.000 Stellen in Deutschland sollen bis 2030 wegfallen, die technische Kapazität im Stammwerk von mehr als 900.000 Autos pro Jahr auf unter 600.000 sinken. Die Golf-Fertigung soll Wolfsburg an Mexiko abgeben, im Gegenzug neue E-Modelle aus Zwickau hinzubekommen.



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#98

RE: Sonderschichten bei VW wegen westeuropäischer Nachfrage nach Autos

in Ökonomie 18.04.2025 10:27
von Findus | 3.471 Beiträge

Aktuell gibt es endlich auch wieder gute Nachrichten. Wenn noch, z.B. ein paar gute bei VW, hinzukommen, stellt sich die Situation zu 2030 möglicherweise besser da. Arbeitskräfte die dringend gebraucht werden, entlässt niemand.
Frau nach Adenauer: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?".


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#99

RE: Sonderschichten bei VW wegen westeuropäischer Nachfrage nach Autos

in Ökonomie 30.04.2025 09:26
von fjodorov (gelöscht)
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Der spanische Elektrotechnik-Professor Miguel de Simón Martín von der Universität León sieht einen Zusammenhang zwischen dem Ausbau der erneuerbaren Energien und der Netzstabilität. Laut de Simón Martín hat sich das Erzeugungsprofil Spaniens durch die Energiewende grundlegend verändert. Bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien auf 81 Prozent steigen. Ende 2024 lag er bereits bei 66 Prozent. Wind, Sonne und Wasser sind die wichtigsten Technologien.

Doch im Gegensatz zu Wasser- oder Wärmekraftwerken verfügen Wind- und Solaranlagen nicht über die sogenannte Trägheit, die Schwankungen ausgleichen kann. "Diese Eigenschaft bedeutet, dass die Robustheit des Netzes umso geringer ist, je höher der Anteil erneuerbarer Energien ist", erklärt der Professor.Ein weiteres Problem sieht de Simón Martín in der begrenzten Anbindung der iberischen Halbinsel an das europäische Stromnetz. Bedingt durch die Pyrenäen als geografische Barriere beträgt die Austauschkapazität mit dem Rest Europas nur knapp drei Prozent der installierten Leistung. Zum Vergleich: Die EU strebt bis 2030 eine Vernetzung von 15 Prozent an."Mit einer geringen Verbundkapazität und einem hohen Anteil an erneuerbarer Energie aus Wechselrichtern ist unser Netz daher heute anfälliger und hat weniger Spielraum, um auf Störungen zu reagieren", fasst der Experte zusammen.



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#100

RE: Welche Wirtschaftskrise?

in Ökonomie 17.08.2025 17:08
von Dr. Yes | 3.413 Beiträge

In Deutschland leben je nach Berechnung (Einzelperson vs. Familie) zwischen 130 und 250 Milliardäre (die am häufigsten zitierte Zahl ist 171). In der Weltrangliste ist das Platz 4, nach USA, China, Indien.


Ще не вмерла України і слава, і воля


zuletzt bearbeitet 17.08.2025 17:16 | nach oben springen

#101

RE: Welche Wirtschaftskrise?

in Ökonomie 17.08.2025 17:46
von Dr. Yes | 3.413 Beiträge

Der Goldpreis bewegt sich in schwindelnden Höhen, und möglichst viele wollen davon profitieren. So auch ein Münzhandel. Er bietet einen "Bundesbarren 2025", garniert mit Adler, Brandenburger Tor und Eichenlaub, an. Sieht dadurch völlig seriös aus, ein "Symbol für Sicherheit, Wertbeständigkeit und Vertrauen". 1 Barren zu 1 Gramm soll 279 Euro kosten, herabgesetzt von 299 Euro.

Der Preis für 1 Gramm Gold liegt derzeit bei rund 100 Euro. Ja, so geht freie Marktwirtschaft: Wer dumm ist, wird über den Tisch gezogen.


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