Zitat von Findus im Beitrag #26
Sachsen darfst du ja auch mögen. Was im Chemnitz da gerade läuft, ist aber ganz klar eine Gefahr für die Demokratie! Da ist nichts dran schönzureden von den Sachsen.
Auch ich mag das schöne Sachsen und habe diverse gute Freunde dort.
Aber was nun immer bemerkt werde konnte, das ist die Abwiegelung. Die Pegidioten hatten als "besorgte Bürger" zu gelten, die AfD-Wähler fühle sich als "DAS Volk". Man sollte auch daran denken, dass die Zuteilung von Flüchtlingen in den NBL niedriger ist als anderswo.
Dann gab es von Anfang an nach der "Wende" eine ganz besondere Arroganz gegenüber dem Westen. "Ihr da" so hieß es und nicht "Wir". Und voller Staunen hörte ich oft, dass bei "ihnen" ja alles besser gewesen sei...

Vorzugsweise hörte man das von Leuten, die enttäuscht darüber waren, dass im Westen, wohin es sie nach der "Wende" zog, nicht "Milch und Honig" flossen...
Ich war Anfang der 2000er in Chemnitz und dachte, dass dort "Barnie Geröllheimer" gelebt hatte. Aber die Preise westlich anzupassen, das ging dort ganz leicht.
Ganz sicher wurde bei der "Eingliederung" viel seitens des Westens falsch gemacht, was zu berechtigtem Ärger seitens der Ex-DDRler Anlass gab.
Aber kein Grund zur "Radikalisierung". "Die haben doch recht" versuchte man zu erklären, wenn es um die Leute ging,die hinter einem Kriminellem herlatschten und ihre Hassparolen grölten..
Da haben sie sich den Namen "Dunkeldeutschland" redlich verdient...
Aus gemachten Fehlern nichts gelernt... Und dann noch lernresistent.